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Iran-Konflikt: USA und Israel uneins, Kuwait weist Diplomaten aus
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Iran-Konflikt: USA und Israel uneins, Kuwait weist Diplomaten aus

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#Iran#USA#Israel#Kuwait#Libanon#Hisbollah#Hamas#Atomwaffen
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Jeanne Vesper

Iran: Kontakte zu USA nicht abgerissen – aber keine Fortschritte

Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi sagt in einem Interview mit dem libanesischen Sender Al Mayadeen, dass die Kontakte zwischen Teheran und Washington zwar nicht abgerissen seien, es jedoch keine Fortschritte bei den Verhandlungen gebe. Beide Seiten prüften derzeit ausgetauschte Entwürfe. Zudem warnt der Minister: Sollte Israel die libanesische Hauptstadt Beirut angreifen, werde der Iran entschlossen reagieren.

Vivian Melchert

Rubio hofft auf Friedenserklärung von Israel und Libanon

US-Außenminister Marco Rubio hofft nach einer neuen Runde politischer Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auf eine gemeinsame Erklärung über ein Ende der Kämpfe. Ziel der Verhandlungen sei zudem ein Aktionsplan für Sicherheit im Libanon, der unabhängig von der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz sein solle, sagte Rubio vor Abgeordneten in Washington. Zeitgleich trafen sich die Botschafter Israels und des Libanons im Außenministerium zu einem zweiten Verhandlungstag.

Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah, die an den Gesprächen nicht beteiligt ist, gilt als eines der größten Hindernisse für Bemühungen um ein Ende des Krieges mit dem Iran. Die aktuelle Gesprächsrunde ist die vierte zwischen Israel und dem Libanon. Bereits am Freitag hatte im Pentagon ein Treffen zu Sicherheitsfragen stattgefunden.

Vivian Melchert

Netanjahu: Friedensrat entscheidet über Vorgehen gegen Hamas, Trump über Iran

Entscheidungen über das Vorgehen gegen die Hamas im Gazastreifen und eine mögliche Entwaffnung der Extremistengruppe werden dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zufolge gemeinsam mit dem Friedensrat getroffen. Beschlüsse über die Art und den Zeitpunkt von Maßnahmen würden mit dem Gremium („Board of Peace“) abgestimmt, sagt Netanjahu in einem Interview des US-Senders CNBC. US-Präsident Donald Trump hatte den Rat im vergangenen Jahr zur Überwachung eines schrittweisen Waffenstillstands eingerichtet.

Die Entscheidung über eine vollständige Rückkehr zu Militäraktionen gegen den Iran liegt nach den Worten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei US-Präsident Donald Trump. Die US- und israelischen Streitkräfte seien jedoch bereit, sagt Netanjahu.

Vivian Melchert

Netanjahu: Konflikt mit Iran nicht vorbei - Land aber geschwächt

Der Konflikt mit dem Iran ist nach Einschätzung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu noch nicht ausgestanden. „Es ist im Iran noch nicht vorbei, sie sind jedoch geschwächt“, sagt Netanjahu in einem Interview des US-Senders CNBC. Mit US-Präsident Donald Trump stimme er in den wesentlichen Punkten bezüglich des Irans überein. Gelegentliche taktische Meinungsverschiedenheiten würden ausgeräumt. Mit Blick auf die Hisbollah-Miliz erklärt Netanjahu zudem, viele derjenigen, die Israel angriffen, hielten sich in der libanesischen Hauptstadt Beirut auf.

Jeanne Vesper

Trump: Könnte mir Treffen mit Chamenei vorstellen

Inmitten des Krieges mit dem Iran hat sich US-Präsident Donald Trump zu einem Treffen mit dem Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei bereiterklärt. Auf Nachfrage sagte er in einem Interview mit der „New York Post“: „Ja, ich würde ihn gerne treffen – ich würde jeden treffen.“ Trump sagte, wahrscheinlich werde es irgendwann zu einem Aufeinandertreffen kommen, „je nachdem, wie sich alles entwickelt“.

Chamenei nehme in der iranischen Führung nach wie vor eine entscheidende Rolle ein, sagte Trump. Bisher scheine die US-Seite „ganz gut“ mit ihm auszukommen, sagte Trump. Allerdings nährte der US-Präsident die Spekulationen, Chamenei sei im Krieg schwer verwundet worden. „Wenn man den Geschichten glaubt, fehlen ihm, na ja, eine ganze Menge Teile“. Seit seiner Ernennung ist Chamenei noch nicht öffentlich aufgetreten.

Jeanne Vesper

Kuwait weist iranische Diplomaten nach jüngsten Angriffen aus

Kuwait hat als Reaktion auf die jüngsten iranischen Angriffe auf sein Staatsgebiet zwei iranische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und deren Ausreise binnen 24 Stunden angeordnet. Zudem werde die Zahl der Mitarbeiter der iranischen Botschaft im Emirat reduziert, teilte das kuwaitische Außenministerium am Mittwoch auf der Plattform X mit.

Demnach wurde der kommissarische Geschäftsträger der iranischen Botschaft in Kuwait ins Außenministerium einbestellt. Dort übergab ihm die Regierung eine formelle Protestnote gegen die nach kuwaitischer Darstellung anhaltenden iranischen Angriffe.

Jeanne Vesper

Bau von mehr als 2000 neuen Wohnungen im Westjordanland genehmigt

Israel hat den Bau von 2162 neuen Wohnungen in drei jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland genehmigt, wie der rechtsgerichtete Finanzminister Bezalel Smotrich am Mittwoch mitteilte. Die Pläne umfassen 1006 Wohnungen in einer neuen Siedlung bei Jerusalem, 922 in der Nähe der palästinensischen Stadt Nablus und 234 nahe Hebron. Wann der Bau beginnen soll, blieb zunächst unklar.

Die meisten Staaten betrachten die israelischen Siedlungen im Westjordanland als völkerrechtswidrig und als großes Hindernis für eine Zwei-Staaten-Lösung.

Das Büro von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilte die Ankündigung scharf. Die „provokative“ Politik Israels treibe die Region in eine weitere Spirale der Gewalt, hieß es. Abbas forderte die USA auf, dem israelischen „Wahnsinn“ Einhalt zu gebieten.

Jeanne Vesper

Bundesregierung verurteilt iranischen Angriff auf Kuwaits Flughafen

Die Bundesregierung hat den iranischen Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait und Bahrain „aufs Schärfste“ verurteilt. „Angriffe auf Unbeteiligte und insbesondere auf zivile Infrastruktur sind in keiner Weise hinnehmbar und müssen sofort eingestellt werden“, sagt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes mit Verweis auf viele Schwerverletzten und mindestens einen Toten.

Deutschland steht in Solidarität mit unseren Freunden und Partnern in Kuwait, Bahrain und der gesamten Golfregion: Sprecher des Auswärtigen Amtes

Timm Seckel

Trump: Iran verzichtet auf Atomwaffen

US-Präsident Donald Trump zufolge hat der Iran einem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt. Zudem stellte Trump ein Treffen mit dem geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik, Mojtaba Chamenei, in Aussicht, sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen. „Sie haben bereits zugestimmt, dass sie keine Atomwaffen besitzen werden“, sagte Trump in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview im Podcast „Pod Force One“. Die Führung in Teheran hat allerdings stets betont, dass ihr umstrittenes Nuklearprogramm ausschließlich zivilen Zielen diene.

Chamenei sei absolut in die Gespräche über ein Ende der Feindseligkeiten eingebunden, sagte Trump weiter. Er habe gehört, dass es dem iranischen Revolutionsführer gesundheitlich nicht gut gehe, dieser die Verhandlungen jedoch unterstütze. Er selbst habe Chamenei noch nicht getroffen, würde dies jedoch gerne tun. Ein Treffen werde wahrscheinlich später stattfinden, wenn sich die Lage entsprechend entwickle.

Trump bezeichnete den Iran-Krieg als Erfolg, da die Streitkräfte des Golfstaates besiegt worden seien. Der Konflikt hatte am 28. Februar mit US-israelischen Angriffen begonnen. Er hat die weltweiten Energiemärkte durcheinandergebracht und gilt in den USA wenige Monate vor den Kongresswahlen im November als unpopulär. „Wir arbeiten an einem Abkommen“, sagte Trump. Sollte dies nicht gelingen, werde man einen anderen Weg einschlagen. In der Vergangenheit hatte der US-Präsident für diesen Fall mit neuen Angriffen gedroht.

Timm Seckel

Mehr als 60 Verletzte in Kuwait, ein Toter

Beim jüngsten iranischen Angriff am Flughafen von Kuwait sind mindestens 63 Menschen verletzt worden. Das teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit. Unter den Verletzten seien Reisende, Mitarbeiter des Flughafens und andere Zivilisten.

Durch die Explosionen hätten einige von ihnen Gliedmaßen verloren, andere hätten Hirnblutungen oder Knochenbrüche erlitten. Sieben der Verletzten seien bisher notoperiert worden. Am Flughafen seien zwei Dutzend Krankenwagen im Einsatz gewesen, um die Opfer zu versorgen und in Krankenhäuser zu bringen, teilte der Sprecher mit.

Bei dem Angriff wurde mindestens ein Mensch getötet. Der Flughafen geriet im Lauf des Iran-Kriegs mehrmals unter Beschuss und wurde nun erneut schwer getroffen. Aufnahmen nach dem Angriff zeigten heute eine zerstörte Halle des Flughafens sowie dichten Qualm und Feuer.

Vivian Melchert

Trump berichtet von schroffem Gespräch mit Netanjahu

US-Präsident Donald Trump räumt ein schroffes Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein. Er sei unzufrieden mit den Kämpfen Israels im Libanon, sagt Trump in einem Interview des Podcasts „Pod Force One“. „Ich würde nicht sagen wütend. Ich war ein wenig irritiert über seine ständigen Käfe mit dem Libanon“, erklärt er. Trump fügt jedoch hinzu, dass er und Netanjahu sehr gut miteinander auskämen.

Anna Kipnis

Kuwait setzt Flüge nach Drohnenangriff auf Flughafen aus

Kuwait hat nach einem iranischen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen des Landes den kommerziellen Flugverkehr vorübergehend ausgesetzt. Bei dem Angriff auf das Passagiergebäude des Kuwait International Airport sei mindestens ein Mensch ums Leben gekommen, teilte das Außenministerium am Mittwoch mit.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Saud Abdulasis al-Otaibi, hatte zuvor von mehreren Verletzten gesprochen. „Eine Reihe feindlicher Drohnen“ habe das Passagiergebäude ins Visier genommen. Es sei schwer beschädigt worden. Der Flughafen war erst am Montag nach kriegsbedingter Schließung wieder geöffnet worden.

Kuwaitische Staatsmedien berichteten zunächst, die nationale Fluggesellschaft Kuwait Airways setze den Betrieb bis auf Weiteres aus. Kurz darauf teilte die zivile Luftfahrtbehörde des Landes mit, dass der Flughafen teilweise wieder geöffnet worden sei. Flüge von Kuwait Airways seien von einem anderen Terminal aus wieder aufgenommen worden, weitere Flüge entfielen jedoch

Carlotta Moreno Lara

Israel fängt „feindliches Flugobjekt“ aus dem Libanon ab

Das israelische Militär fängt nach eigenen Angaben ein „feindliches Flugobjekt“ ab, das aus dem Libanon in den Luftraum über dem Norden Israels eingedrungen ist. Die Armee bringt den Vorfall zunächst nicht mit der libanesischen Hisbollah-Miliz in Verbindung. Zudem übernimmt die vom Iran unterstützte Gruppe keine Verantwortung dafür. Der Libanon hatte eine Teilwaffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel verkündet. Demnach stellt Israel seine Angriffe auf die von der Hisbollah kontrollierten Vororte von Beirut ein, während die Miliz ihre Angriffe auf Israel stoppt.

Carlotta Moreno Lara

Kuwait: Verletzte bei iranischem Angriff auf Flughafen

Bei einem iranischen Drohnen- und Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait sind nach offiziellen Angaben mehrere Menschen verletzt worden. Getroffen worden sei Terminal T1 des Flughafens, meldet die staatliche kuwaitische Nachrichtenagentur unter Berufung auf die zivile Luftfahrtbehörde des Landes. Mehrere Einrichtungen des Flughafens seien erheblich beschädigt worden. Flüge seien ausgesetzt und auf andere Flughäfen umgeleitet worden. Eine Stellungnahme des Irans liegt zunächst nicht vor.

Carlotta Moreno Lara

USA sanktionieren größte iranische Kryptobörse nach Reuters-Bericht

Die USA haben Sanktionen gegen die größte iranische Kryptowährungsbörse Nobitex sowie deren Führungsebene verhängt. Das US-Finanzministerium warf dem Unternehmen am Dienstag vor, der Regierung in Teheran sowie sanktionierten staatlichen Institutionen bei der Umgehung westlicher Strafmaßnahmen geholfen zu haben. Neben der Börse selbst wurden die beiden Gründer - zwei Brüder aus der einflussreichen Charrasi-Familie - sowie Firmenchef Amir Hossein Rad auf die Sanktionsliste gesetzt. Während sich die iranische Wirtschaft im freien Fall befinde, nutze das Regime digitale Vermögenswerte für seine eigenen korrupten Zwecke, erklärte US-Finanzminister Scott Bessent. Dazu gehöre die Umgehung von Sanktionen und der Transfer von Vermögen ins Ausland.

Die Maßnahmen folgen auf eine im Mai veröffentlichte Recherche der Nachrichtenagentur Reuters. Diese hatte aufgedeckt, dass Nobitex zu einem wichtigen Knotenpunkt in einem parallelen Finanzsystem geworden war. Über die Plattform seien Hunderte Millionen Dollar für die iranische Zentralbank und die Islamischen Revolutionsgarden abgewickelt worden, selbst während staatlich verordneter Internetabschaltungen. Das US-Finanzministerium erklärte nun, Nobitex habe dazu beigetragen, Vermögenswerte des Regimes zu schützen und außer Landes zu schaffen. Nobitex hatte im April gegenüber Reuters direkte Verbindungen zur Regierung zurückgewiesen. Das Unternehmen bestritt, dem Staat wissentlich geholfen zu haben.

Carlotta Moreno Lara

Libanons Airline-Piloten wegen israelischer Luftangriffe besorgt

Libanons Luftfahrtbehörde leitet eine Sicherheitsprüfung der nationalen Fluggesellschaft Middle East Airlines (MEA) ein. Pilotenverbände äußern Bedenken, dass Besatzungen in der Nähe von israelischen Luftangriffen fliegen müssen und für das Melden sicherheitsrelevanter Vorfälle bestraft werden. Dies geht aus Briefen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen. Die Fluggesellschaft weist die Vorwürfe zurück und teilt mit, sie verfüge über eine nachweislich gute Sicherheitsbilanz. Der Leiter der Zivilluftfahrtbehörde (LCAA), Mohammed Aziz, bestätigt die laufende Prüfung und kündigt Gespräche mit der Airline an.

Sabrina Frangos

US-Militär: Iranische Angriffe in der Golfregion abgewehrt

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht einen größeren Angriff des Irans auf Ziele in der Golfregion erfolgreich abgewehrt. Mehrere ballistische Raketen und Drohnen seien abgefangen worden, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Als Reaktion auf Irans Angriffe seien zudem „Selbstverteidigungsschläge“ auf eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus durchgeführt worden. Die Angaben des US-Militärs ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Sabrina Frangos

Iranische Medien: Revolutionsgarden greifen 5. US-Flotte an

Die iranischen Revolutionsgarden greifen Medienberichten aus dem Iran zufolge das Hauptquartier der 5. US-Flotte sowie einen Luftwaffenstützpunkt in der Region mit Raketen und Drohnen an. „Die Gefährdung der Sicherheit in der Straße von Hormus wird das US-Militär teuer zu stehen kommen“, zitieren iranische Medien die Revolutionsgarden. Zudem feuere die Marine der Revolutionsgarden Raketen auf ein Schiff namens „Panaya“ ab. Die Angriffe seien eine Reaktion auf US-Angriffe gegen einen Kommunikationsturm südlich der Insel Qeschm sowie gegen einen iranischen Tanker nahe der Meerenge.

Sabrina Frangos

Bahrain gibt Sirenenalarm – Bevölkerung soll Schutz suchen

Das Innenministerium von Bahrain gibt Sirenenalarm. Die Bevölkerung solle Ruhe

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