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Jürgen Klopp: Mehr als nur ein potenzieller Bundestrainer
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Jürgen Klopp: Mehr als nur ein potenzieller Bundestrainer

Hızlı Bakış

  • Jürgen Klopp tritt bei MagentaTV als brillanter Fußballanalyst und Kommentator auf, während Spekulationen über seine Rolle als Bundestrainer bestehen bleiben.
  • Er zeigt sich vielseitig, von der Spielanalyse bis zur Kritik an politischen Figuren.

Yapay zekâ özeti

Neden Önemli?

Jürgen Klopp wird als potenzieller Bundestrainer gehandelt und tritt gleichzeitig als Fußballanalyst bei MagentaTV auf. Seine Auftritte werden sowohl für seine Expertise als auch für seine Rolle im DFB-Kontext beobachtet.

Yazı boyutu

Klopp in seiner Rolle als Bundestrainer in spe ist am Sonntagabend, bei der Übertragung des Spiels Norwegens gegen Brasilien, also nur für eine knappe Minute im Fernsehen zu sehen. Schade, sagten deshalb vermutlich die zwei bis fünf deutschen Fernsehzuschauer, die sich in ihrem Leben noch keine Meinung zu diesem 59 Jahre alten Mann gemacht hatten, der sich seit zwei Tagen offiziell um das höchste Amt im deutschen Fußball bewirbt. Ein Glück, sagten mutmaßlich die anderen zig Millionen, die Sorge hatten, dass bei MagentaTV ab sofort am Bildrand der Hinweis „Dauerwerbesendung“ eingeblendet werden muss.

Nein, diese Fußballsendung ist kein Dauer-Bewerbungsgespräch. Sie ist vielleicht sogar die erste Übertragung seit dem deutschen Ausscheiden gegen Paraguay, die ohne weiterführende Analyse zur Krise des deutschen Fußballs auskommt. Nicht auszuschließen, dass darum genau derjenige gebeten hat, der die Krise des deutschen Fußballs lösen soll: Jürgen Klopp. Er will sich, so hört man, dieser Tage erst mal in New York mit Offiziellen des DFB treffen. Unklar ist, ob bei diesem Gespräch Kameras dabei sein werden. Doch Sie erfahren die Ergebnisse des Gesprächs zuerst bei MagentaTV, versprochen.

Klopp Nummer Zwei trägt Sakko und analysiert brillant

Erst mal aber: Auftritt Klopp Nummer Zwei, er hat jetzt ein Sakko an, was ihn seriöser erscheinen lässt. Man sieht jetzt nicht mehr den potenziellen Bundestrainer, sondern den Fernsehexperten.

Dieser Fernsehexperte ist Protagonist einer herausragend guten Fußballsendung bei MagentaTV. Gemeinsam mit Ex-Fußballerin Tabea Kemme diskutiert Klopp live vor Ort in New Jersey über den schlechten Rasen. Moderiert wird das Ganze von einem Johannes B. Kerner, der bei dieser WM zu alter Höchstform aufläuft, mit einer Mischung aus Witz und Analyse. Von ihm stammt am Sonntagabend der Satz „Der Turnierbaum muss nicht gegossen werden“. Aber er hakt auch pedantisch nach, wenn es um die Analyse des Spiels Norwegens gegen Brasilien geht. Diese wiederum ist die große Stärke von Tabea Kemme, die im Gegensatz zu Klopp nur die Rolle der Expertin spielt, dafür aber mit viel Nähe und Bühnenpräsenz. Norwegens Stürmerstar Haaland etwa spricht sie konsequent mit seinem Vornamen Erling an. Woher sich beide kennen, bleibt unklar, aber es fällt nicht weiter auf: MagentaTV bleibt ohnehin konsequent beim „Du“.

Passt auch für den Experten Klopp, genannt „Kloppo“, der in vielen Dingen streitbar sein mag, aber ein brillanter Analytiker ist. Den Norweger Oscar Bobb, der in der zweiten Hälfte mithilft, das Spiel zu entscheiden, nennt Klopp schon eine „Vollgranate“, als sie sich vor Anpfiff in Rio de Janeiro noch über Haalands lange Haare lustig machen. Und nachdem er analysiert hat, warum Brasilien ausgeschieden ist, sagt Klopp beim Anblick des Kopfballtreffers zum 1:0 noch in Richtung aller aufgebliebenen Kinder an den Bildschirmen: „An alle kleinen Mittelstürmer zu Hause: Schaut euch das an.“

Bei MagentaTV mussten sie sich im Verlauf des Turniers mit dem Vorwurf auseinandersetzen, dass im Expertenteam zu viele Doppelrollen gespielt werden. Der Experte Mats Hummels etwa kritisierte den Ex-Bundestrainer Nagelsmann, bevor er tags darauf zugab, es gäbe weiterhin „persönliche Differenzen“ zwischen dem Ex-Nationalspieler Hummels und Nagelsmann, der ihn bei der EM 2024 nicht nominiert hatte. Und Klopp wurde in Wahrheit seit dem legendären „noch“ misstraut, das er beim WM-Eröffnungsspiel in einen Nachsatz zum Thema Nagelsmann-Aufstellungen packte. Da spielt doch einer eine Doppelrolle, hieß es. Der Unterschied zwischen damals und heute ist: Damals war es eine Vermutung, heute ist es schon fast eine Tatsache. Und trotzdem wird dadurch das Fernsehprodukt nicht schlechter, ganz im Gegenteil.

„International Kloppo“ übt Kritik an Trump und Infantino

Am Ende der Sendung nämlich stellt sich ein dritter Klopp vor, man könnte ihn „international Kloppo“ nennen. Die internationale Version spricht weiterhin Deutsch, aber eben so inhaltlich gewichtig, dass die Worte später auch im englischsprachigen Raum Anklang finden werden: „Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel“, sagt Klopp, als er von Kerner darauf angesprochen wird, dass US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino gemeinsam entschieden hätten, auf skandalöse Art und Weise die Sperre eines US-Spielers zurückzunehmen.

Der Satz „Diese beiden Menschen, die beide keine Ahnung von Fußball haben, sollten gar nichts damit zu tun haben“, wird von „international Kloppo“ in Gedächtnis bleiben. Der Satz wirkt wie Honig auf den müden Stimmen der vielen Fußballanhänger, die sich sattgesehen haben an den Verbindungen zwischen Weltverband und hoher Politik. Das ist die Magie von Klopp, dem Red-Bull-Angestellten, dem man die Kritik an „denen da oben“ immer noch abnimmt.

Einem Mann der vielen Rollen, mit so viel internationalem Format, der mühelos zwischen fußballerischer Analyse, humoristischem Austausch und politischem Tiefgang hin und her springen kann, könnte man tatsächlich zutrauen, ein guter Bundetrai ...

Moment mal! War das etwa doch eine Dauerwerbesendung?

Bundan Sonra Ne Olabilir?

Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz

  • Klopp wird sich mit DFB-Offiziellen in New York treffen.

    Çok muhtemel · Günler içinde

Açık Sorular

  • Wird Klopp tatsächlich Bundestrainer?
  • Wie tief sind Klopps politische Einmischungen?
  • Wie wird sich die Kritik auf die FIFA auswirken?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Süddeutsche Zeitung.

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