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Kuba weist Vorwürfe über Drohnenpläne gegen die USA zurück
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Spiegel Ausland17.05.2026Dünya2 dk okumaGermany

Kuba weist Vorwürfe über Drohnenpläne gegen die USA zurück

Hızlı Bakış

  • Kuba weist Berichte über angebliche Pläne zum Einsatz von Drohnen gegen US-Ziele zurück und kritisiert die USA für "unglaubwürdige Anschuldigungen".
  • Das US-Portal "Axios" berichtete über den Erwerb von über 300 Militärdrohnen durch Kuba.

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Berichte des US-Nachrichtenportals "Axios" deuten auf angebliche Vorbereitungen Kubas hin, im Ernstfall Drohnen gegen US-Ziele einzusetzen. Kuba weist diese Anschuldigungen zurück und betont sein Recht auf Selbstverteidigung. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind seit der kubanischen Revolution 1959 angespannt.

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Diese Aussage folgte auf einen Bericht des US-Nachrichtenportals »Axios« zu angeblichen Vorbereitungen des sozialistisch regierten Inselstaates, im Ernstfall Drohnen gegen US-Ziele einzusetzen. Ohne sich direkt auf den Bericht zu beziehen, kritisierte der Vizeminister die Bemühungen, einen Angriff der USA gegen den Karibikstaat mit »immer unglaubwürdigeren Anschuldigungen« zu rechtfertigen.

Auch die kubanische Botschaft in Washington sowie das Außenministerium in Havanna bekräftigten das Recht Kubas auf Selbstverteidigung. Mit Vorwänden und Lügen würde die »logische Vorbereitung« auf einen möglichen Angriff als etwas Außergewöhnliches dargestellt, erklärte die Botschaft auf X .

»Axios« berichtet, Kuba habe mehr als 300 Militärdrohnen erworben und vor kurzem damit begonnen, Pläne zu erörtern, diese für Angriffe auf den US-Stützpunkt Guantánamo Bay auf Kuba, auf US-Militärschiffe und möglicherweise auf Key West im US-Bundesstaat Florida zu nutzen, das nur rund 170 Kilometer von Havanna entfernt liegt. Das US-Medium stützt sich dabei auf Geheimdienstinformationen, die ihm vorliegen.

Diese Informationen, die als Vorwand für eine militärische Aktion der USA dienen könnten, zeigten, in welchem Maße die Regierung von US-Präsident Donald Trump Kuba als Bedrohung sehe, zitiert »Axios« einen ranghohen US-Beamten. Neben den Entwicklungen bei Drohnen begründete er das demnach auch mit der Präsenz iranischer Militärberater in Havanna.

Das Nachrichtenportal berichtet allerdings auch, dass US-Beamte nicht davon ausgehen würden, dass Kuba aktiv plane, US-Interessen anzugreifen. US-Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass Militärvertreter Kubas Pläne für den Einsatz von Drohnen erörterten, für den Fall, dass es zu Feindseligkeiten komme.

Seit der kubanischen Revolution 1959 sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern angespannt. Unter Trump haben sie sich nochmals verschärft. Mit einer Reihe von neuen Sanktionen und einer Ölblockade erhöhte Trump den Druck, um auf Kuba einen wirtschaftlichen und politischen Wandel im Interesse der USA zu forcieren.

Lesen Sie hier , wie Donald Trump die Erben von Che Guevara und Fidel Castro in die Dunkelheit zwingt.

Açık Sorular

  • Wie glaubwürdig sind die Geheimdienstinformationen, auf denen der Axios-Bericht basiert?
  • Welche konkreten Pläne hat Kuba für den Einsatz von Drohnen, falls es zu Feindseligkeiten kommt?
  • Wie wird die US-Regierung auf die kubanischen Dementis reagieren?
  • Welche Rolle spielen die iranischen Militärberater in Havanna bei diesen Entwicklungen?

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