Microsoft veröffentlicht Notfall-Updates für Windows-Server nach April-Patches
Hotfixes sollen unerwartete Neustarts von Domain-Controllern und Installationsfehler auf Windows Server 2025 beheben
Hızlı Bakış
- Microsoft hat außerplanmäßige Updates für Windows-Server veröffentlicht, um Probleme mit den April-Sicherheitsupdates zu beheben.
- Betroffen sind Windows Server 2025, 23H2, 2022, 2019 und 2016.
- Die Updates adressieren insbesondere unerwartete Neustarts von Domain-Controllern und Installationsfehler.
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Microsoft veröffentlicht monatliche Sicherheitsupdates für Windows-Produkte. Die April-Updates verursachten bei einigen Windows-Servern Probleme mit unerwarteten Neustarts, insbesondere bei Domain-Controllern.
Microsoft hat in der Nacht zum Montag ungeplante Updates außer der Reihe für diverse Windows-Server-Versionen veröffentlicht. Sie sollen etwa das Problem beseitigen, dass Server unerwartet neu starten, wenn die April-Sicherheitsupdates installiert wurden.
Im Message-Center der Windows-Release-Health-Notizen hat Microsoft die Aktualisierungen angekündigt. Wie am vergangenen Freitag bekannt wurde, hat Microsoft Probleme auf Windows-Servern mit den Sicherheitsupdates eingeräumt.
Microsoft fasst die Probleme folgendermaßen zusammen: Eine begrenzte Anzahl an Windows-Server-2025-Geräten könnte Fehler bei der Installation der April-Updates anzeigen. Zudem kann es bei einigen Windows-Server-Versionen nach der Installation dazu kommen, dass Domain-Controller wiederholt neu starten.
Für die einzelnen Windows-Server-Versionen hat Microsoft je eigene Hotfix-Updates bereitgestellt: Windows Server 2025 erhält KB5091157, Windows Server 23H2 KB5091571, Windows Server 2022 KB5091575, Windows Server 2019 KB5091573 und Windows Server 2016 KB5091572.
Auch die Windows-Server mit aktiviertem Hotpatching, also „neustartlosen Updates“, sind betroffen. Hierfür hat Microsoft ebenfalls eigene Hotpatch-Hotfixes erstellt: Windows Server 2025 Datacenter: Azure Edition Hotpatch KB5091470 und Windows Server 2022 Datacenter: Azure Edition Hotpatch KB5091576.
Die offizielle Bezeichnung für die Hotpatching-Server wirkt verwirrend. Im Knowledgebase-Eintrag nennt Microsoft explizit etwa den Windows Server 2025 mit Hotpatching, ohne weitere Ergänzungen wie Datacenter oder Azure. Es steht dort erwartungsgemäß unter Windows Update zur Verfügung.
Wer aufgrund der Probleme die Sicherheitspatches deinstalliert oder gar nicht erst angewendet hat, sollte jetzt zügig die korrigierten Aktualisierungen installieren. Sie schließen teils bereits attackierte Schwachstellen in Windows, etwa im Edge-Browser und im SharePoint-Server.
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