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Nahost-Konflikt belastet DAX, Ölpreise steigen weiter
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Tagesschau Wirtschaft28.05.2026Dünya2 dk okumaGermany

Nahost-Konflikt belastet DAX, Ölpreise steigen weiter

Eskalation im Iran-Krieg treibt Ölmarkt an; US-Indizes zeigen Resilienz, während Bayer-Klage und Uber-Delivery Hero-Deals die Märkte begleiten

Hızlı Bakış

  • Der DAX bewegt sich im Morgenhandel seitwärts, während der Nahost-Konflikt erneut an Intensität gewinnt.
  • Die USA greifen Ziele im Iran an; Iranische Revolutionsgarde reagiert mit Beschuss.
  • Ölpreise steigen deutlich.

Yapay zekâ özeti

Neden Önemli?

Der Nahost-Konflikt verschärft sich erneut; USA greifen Iran an, Iran reagiert. Marktteilnehmer bleiben nervös, während Ölpreise steigen und US-Indizes neue Höchststände erreichen.

Yazı boyutu

Die sich wieder verschärfende Auseinandersetzung im Nahen Osten hat den DAX am Morgen nur bedingt beeindruckt. Im frühen Handel verlor der vorbörslich noch schwächere deutsche Leitindex 0,2 Prozent auf 25.141 Punkte. Zuvor war mit einem Absinken unter die Marke von 25.000 Punkten gerechnet worden.

Einmal mehr ist die Situation im Nahen Osten entscheidend. Die USA haben trotz der bestehenden Waffenruhe erneut Ziele im Iran angegriffen. Die Revolutionsgarde der Islamischen Republik reagierte mit dem Beschuss eines US-Luftwaffenstützpunktes in der Golf-Region.

"Bomben statt weißer Rauch", titelten am Morgen die Commerzbank-Experten in einem Marktkommentar. "Am Ende der vergangenen Woche sah es noch so aus, als könnte ein Deal mit dem Iran gar nicht schnell genug kommen. In den letzten Tagen hat sich - wie so oft - aber wieder einmal die Stimmung gedreht", schrieb Analyst Michael Pfister. Die Unsicherheit wirkte sich auch schon an den Börsen in Asien aus, wo am Morgen vor allem in Südkorea, Hongkong und Japan die Kurse litten.

Die neue Eskalation im Iran-Krieg hat den Ölpreis am Morgen in die Höhe getrieben. Die Notierungen für Brent und WTI kletterten in der Spitze um mehr als vier Prozent auf 98,20 beziehungsweise 92,52 Dollar je Fass. "Wieder einmal haben die Börsen die Friedensglocke zu früh geläutet", kommentiert Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. In den vergangenen Tagen hatten Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende die Ölpreise deutlich gedrückt.

Und auch die US-Börsen hatten zuletzt von der Hoffnung auf Frieden profitiert. Angetrieben davon hatte der US-Leitindex Dow Jones Industrial gestern ein Rekordhoch erreicht, bei 50.644 Punkten. Dem technologielastigen Nasdaq 100 war im frühen Handel mit Mühe ein weiterer Höchststand gelungen, bevor leichte Gewinnmitnahmen einsetzten.

Der ebenfalls auf Rekordniveau notierende S&P 500 legte geringfügig auf 7.520 Punkte zu. Experten bleiben für den US-Aktienmarkt optimistisch gestimmt. Eine "außergewöhnlich starke Berichtssaison der Unternehmen für das erste Quartal" etwa veranlasste die Marktstrategen von Goldman Sachs dazu, das Jahresendziel für den marktbreiten Index von zuvor 7.600 auf 8.000 Punkte anzuheben.

Das Saatgutunternehmen Latham Quality hat in USA Klage gegen Bayer erhoben. Es wirft Bayer vor, den US-Markt für gentechnisch verändertes Maissaatgut monopolisiert zu haben. Der Konzern habe Wettbewerber an der Entwicklung generischer Versionen des von Bayer kontrollierten Maissaatguts mit der Bezeichnung NK603 gehindert, heißt es in der Klageschrift. Bayer wies die Vorwürfe zurück.

Der US-Konzern Uber treibt seine Ambitionen für eine Übernahme des deutschen Essenslieferanten Delivery Hero voran. Wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht, hielt Uber zum 25. Mai 24,99 Prozent der Stimmrechte, nach zuvor 19,5 Prozent. Zugleich reduzierte der Hongkonger Vermögensverwalter Aspex seinen Anteil. Der Financial Times zufolge hat sich Uber direkt und über Derivate den kompletten Aspex-Anteil gesichert.

"Es war ein herausragendes Quartal: Rekordumsätze, Rekord-Vertragsabschlüsse, Rekord-Mittelzuflüsse", sagte Marc Benioff, der Chef des SAP-Rivalen, gestern bei der Vorstellung aktueller Quartalszahlen. Der Ausblick des Softwarekonzerns für das laufende Quartal enttäuschte jedoch und gab der Furcht vor einer "SaaSpocalypse" neue Nahrung. Unter "SaaSpocalypse" verstehen Experten die Verdrängung traditioneller Firmensoftware durch KI-Modelle. Die Aktie verlor im nachbörslichen US-Handel mehr als drei Prozent.

Bundan Sonra Ne Olabilir?

Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz

  • Der DAX bleibt in den nächsten Tagen volatil, getrieben von geopolitischer Unsicherheit und Ölpreisbewegungen.

    Muhtemel · Günler içinde

  • Ölpreise könnten angespannt bleiben, solange die Militäraktionen andauern.

    Muhtemel · Günler içinde

  • Übernahme- und Kapitalmarktaktivitäten (z. B. Uber-Delivery Hero) könnten sich fortsetzen, abhängig von Marktstimmung und Regulierungsnähe.

    Olası · Haftalar içinde

Açık Sorular

  • Wie lange hält die Eskalation an?
  • Welche konkreten Auswirkungen ergeben sich auf Ölpreise und Energieversorgung?
  • Wie reagiert der Iran-Raum zukünftig militärisch und diplomatisch?

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