Neues Sicherheitskonzept nach Feuerwerks-Unfall bei Rheinkirmes
Hızlı Bakış
- Nach einem Unfall mit 19 Verletzten bei einem Feuerwerk auf der Düsseldorfer Rheinkirmes im Vorjahr, setzen die Veranstalter auf ein neues Sicherheitskonzept.
- Abschussrampen werden in Muldencontainern mit hohen Seitenwänden und Sandfixierung platziert, um Querschläger zu verhindern.
- Die Ermittlungen zum Vorfall dauern an.
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Bei einem Feuerwerk auf der Düsseldorfer Rheinkirmes im Vorjahr wurden 19 Menschen verletzt, vier davon schwer. Die Veranstalter haben daraufhin ihr Sicherheitskonzept überarbeitet.
Nach dem Unfall mit 19 Verletzten beim großen Rheinkirmes-Feuerwerk in Düsseldorf setzen die Veranstalter in diesem Jahr auf ein neues Sicherheitskonzept. «Die Bilder haben wir nicht vergessen und werden wir auch nicht vergessen», sagte Kirmes-Geschäftsführer Sven Gerling in Düsseldorf.
Zusammen mit dem Feuerwerks-Anbieter habe man das Sicherheitskonzept so angepasst, dass es zu keinen Querschlägern mehr kommen könne. Im vergangenen Jahr sei eine Einheit umgekippt, sagte der Kirmes-Geschäftsführer.
In diesem Jahr sollen die Abschussrampen für das Feuerwerk deshalb in Muldencontainern mit über zwei Meter hohen Seitenwänden platziert werden. Zusätzlich werden die Abschussrampen in den Containern mit Sand fixiert. «Wir sind sehr sicher, dass so ein Unfall nicht mehr passieren kann», sagte Gerling.
Laut Staatsanwaltschaft sind die Ermittlungen zu dem Unglück bislang nicht abgeschlossen. Im vergangenen Jahr waren bei der Kirmes 19 Menschen verletzt worden. Vier Personen erlitten schwere Verbrennungen, darunter auch drei Kinder, als fehlgeleitetes Feuerwerk auf der nahegelegenen Rheinkniebrücke explodierte.
Die Rheinkirmes gehört mit über vier Millionen Besuchern zu den größten Volksfesten in Deutschland. In diesem Jahr öffnen die zahlreichen Fahrgeschäfte und Festzelte vom 17. bis 26. Juli. Neben dem traditionellen Feuerwerk wird es auch wieder zwei Drohnenshows geben.
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- Wann werden die Ermittlungen abgeschlossen sein?
- Gab es ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit?


