Österreichischer Mobilfunker Spusu wagt den Sprung nach Deutschland
Hızlı Bakış
- Der österreichische Mobilfunkanbieter Spusu startet nach zehn Jahren Vorbereitung in Deutschland.
- Mit dem Slogan "menschlich fair" und Ex-Fußballstar Bastian Schweinsteiger als Testimonial will Spusu den deutschen Markt erobern, der von vier Netzbetreibern und zahlreichen virtuellen Anbietern dominiert wird.
Yapay zekâ özeti
Wenn Deutschland von einer Sache genug hat, dann sind das wohl Mobilfunkangebote. Vier Netzbetreiber, sieben virtuelle Anbieter und mehrere Dutzend Marken von Discountern, Resellern oder Unter-Labels. Und jeder von denen vermarktet mindestens eine Handvoll Tarife – oder gleich 20.
Der deutsche Telefonmarkt gilt längst als Nullsummenspiel: Jeder Bürger besitzt im Durchschnitt 1,5 Sim-Karten. Ein Kunde, den der eine Anbieter gewinnt, fehlt dem anderen.
Und doch kämpfte der Österreicher Franz Pichler zehn Jahre darum, mit seinem Mobilfunkangebot Spusu (kurz für Sprich und Surf) auf den deutschen Markt zu kommen.
Was Spusu auszeichne? „Wir sind menschlich fair auf Augenhöhe und bescheren keine bösen Überraschungen“, sagt er vollmundig. Und: „Wir wollen die Kunden glücklich machen.”
Für den Deutschland-Start trägt Pichler dick auf: Er engagierte den Ex-Fußballstar Bastian Schweinsteiger als Testimonial. Der hält das Schild „legendär“ in der Hand. Ein großes Wort für ein Unternehmen, das in Österreich gerade einmal fünf Prozent Marktanteil hält.
Immerhin hat Spusu sich diese aus dem Nichts erobert, innerhalb von nur zehn Jahren. Und: Von allen Angeboten dort hat Spusu mit Abstand die niedrigste Abwanderungsrate: Im Monat wechseln nur 0,45 Prozent aller Kunden zu einem Konkurrenten. Ein bis zwei Prozent „Churn“ sind zum Beispiel in Deutschland üblich.







