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Geri„Pride Match“ in Seattle: Wenige Regenbogenfahnen, Proteste gegen Iran-Regime
„Pride Match“ in Seattle: Wenige Regenbogenfahnen, Proteste gegen Iran-Regime
Siyaset
Die Welt27.06.2026Siyaset3 dk okumaGermany

„Pride Match“ in Seattle: Wenige Regenbogenfahnen, Proteste gegen Iran-Regime

Hızlı Bakış

  • In Seattle fand ein „Pride Match“ zwischen Iran und Ägypten statt, bei dem Regenbogenfahnen kaum präsent waren.
  • Beide Länder protestierten erfolglos gegen die LGBTQ+-Agenda.
  • Gleichzeitig demonstrierten iranische Regime-Gegner gegen ihre Regierung und die FIFA, was zu Spannungen führte.

Yapay zekâ özeti

Neden Önemli?

Das "Pride Match" in Seattle wurde im Rahmen des "Pride Fest" angesetzt, wobei die Paarung Iran gegen Ägypten zu Diskussionen führte, da Homosexualität in beiden Ländern verfolgt wird.

Yazı boyutu

Beim zum „Pride Match“ auserkorenen Spiel zwischen Iran und Ägypten in Seattle waren Regenbogenfahnen eher vereinzelt auf den Tribünen zu sehen. Zwar brachten einige Fans Symbole zur Unterstützung der LGBTQ-Community mit, diese dominierten das Bild im Stadion aber keinesfalls. So jedenfalls wirkte es auf den Fernsehbildern. Die Spieler beider beteiligten Länder, die weit weg davon sind, die Werte des „Pride Matches“ zu teilen, hielten sich mit Protestgesten gegen das Label des Spiels zurück.

Vor der Partie waren rund um das Stadion einige Fans mit Regenbogenflaggen zu sehen, die Pride-Bewegung war aber weniger präsent als erwartet. Lediglich zwei Stände gab es in Laufweite des Stadions, an denen die Flaggen und Schals verteilt wurden. Ein Organisator hatte vorher gesagt, dass man niemanden provozieren wolle.

Der 50-jährige Anthony Vega zeigte sich mit Regenbogenflagge. „Wenn ein oder zwei Kinder im Iran oder in Ägypten sehen, wer wir als Amerikaner wirklich sind und wie tolerant wir sind – besonders hier in meiner Heimat –, könnte das ihr Leben verändern“, sagte er.

Es gab auch dezente Unmutsbekundungen gegen das „Pride Match“. Auf einem Lkw war eine Botschaft an den Weltverband Fifa zu lesen. „Keine LGBT-Agenda. Fußball soll einfach Fußball bleiben“, hieß es darauf.

Rund um das Stadion gab es allerdings auch größere Spannungen, nur nicht wegen des „Pride Matches“. In den Straßen der Stadt protestierten iranische Regime-Gegner erneut gegen die Regierung ihres Landes und auch gegen die Fifa, die den Iran an der WM teilnehmen lässt. Am Nachmittag fand ein Marsch mit ungefähr 200 Teilnehmern statt, die wiederholt „Die Fifa ist eine Schande“ skandierten.

Vor dem Stadion kam es vereinzelt zu Rangeleien zwischen Regime-Gegnern und Befürwortern. Eine Gruppe von fünf jungen Männern mit Palästina-Flaggen versuchte, die Kundgebung von Regime-Gegnern zu stören und provozierte die Teilnehmer. Die Polizei musste eingreifen.

Erneut waren Anhänger mit alten iranischen Flaggen aus der Zeit vor der Islamischen Revolution zu sehen. Sie gilt als Symbol der Opposition und der Widerstandsbewegungen im Exil. Teilweise trugen die Protestler T-Shirts mit der Aufschrift „Make Iran great again“.

In Seattle findet am Wochenende das „Pride Fest“ statt – ein großes, buntes Festival zur Feier der LGBTQ-Gemeinschaft. Die lokalen Organisatoren hatten schon vor der Auslosung entschieden, in diesem Zusammenhang das Spiel in Seattle zu diesem Termin zum „Pride Match“ zu erklären. Nachdem dafür dann die Paarung Ägypten gegen Iran angesetzt wurde, gab es schnell Diskussionen.

Schließlich werden im Iran homosexuelle Menschen massiv verfolgt, für gleichgeschlechtliche Beziehungen droht die Todesstrafe. In Ägypten gibt es Straftatbestände „zum Schutz der Moral oder Religion“, nach denen auch Homosexualität geahndet werden kann, etwa in Gesetzen zu Prostitution oder den allgemeinen Sitten.

Beide Länder protestierten erfolglos gegen „Pride Match“

Beide Länder protestierten vor dem Turnier bei der Fifa gegen das „Pride Match“ – erfolglos. Ägyptens Verband wies in einem Schreiben an die Fifa und dessen Generalsekretär Mattias Grafström „jegliche Aktivitäten“ zurück, die Homosexualität während der Partie fördern. „Solche Aktivitäten widersprechen den kulturellen, religiösen und sozialen Werten der (…) arabischen und muslimischen Gesellschaften“, hieß es. Irans Verbandschef Mehdi Tadsch sprach laut Nachrichtenagentur Isna von einer „unvernünftigen Handlung, die die Unterstützung einer bestimmten Gruppe darstellt“.

Noch am Freitag hieß es in einer Erklärung des iranischen Verbandes: „Der Iran und Ägypten sind zwei muslimische Länder mit tiefen kulturellen und religiösen Gemeinsamkeiten, und die von beiden Verbänden geäußerten Standpunkte spiegeln die gemeinsamen Werte und Überzeugungen der Menschen beider Nationen wider.“

Die Fifa beteiligte sich zwar nicht mit eigenen Aktionen am „Pride Match“. In einer Stellungnahme gegenüber „The Athletic“ erklärte der Verband aber, sie betrachte diese Weltmeisterschaft als „inklusives Ereignis“ und fügte hinzu, dass „Regenbogenfahnen und andere Fahnen, die für sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität stehen, gemäß dem Verhaltenskodex für die Stadien der Fifa-Weltmeisterschaft 2026 erlaubt sind“.

Açık Sorular

  • Wie wird die FIFA auf zukünftige ähnliche Situationen reagieren?
  • Welche langfristigen Auswirkungen haben solche "Pride Matches"?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Die Welt.

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