Regierung setzt auf modularen Wohnungsbau mit Förderbonus
Hızlı Bakış
Bundesbauministerin Verena Hubertz und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil kündigen einen Förderbonus für seriellen und modularen Wohnungsbau an, um die Beschleunigung des Wohnungsbaus zu fördern, obwohl Zweifel an der Wirksamkeit des Anreizes bestehen.
Yapay zekâ özeti
Die Vorfertigung von Gebäudeteilen leuchtet als Idee schon länger ein. In der Fabrik lassen sich Wände, Decken oder ganze Räume effizienter und ressourcenschonender erstellen, die dann auf der Baustelle noch montiert werden. Um die Vorzüge des seriellen und modularen Bauens zu verdeutlichen, spricht mancher vom Lego-Prinzip, nach dem die einzelnen Bauteile ineinandergreifen sollen.
Doch auch wenn Fertighaushersteller Marktanteile gewinnen, läuft es beim Hausbau oft genug auf das klassische Arbeiten hinaus. Das mag daran liegen, dass es einzelnen Handwerkern und Architekten so lieber ist, der Bauherr andere Vorstellungen hat, der Kostenvergleich nicht überzeugt oder die Baulücke wenig Platz lässt.
Bundesbauministerin Verena Hubertz und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bauen dennoch auf die serielle, modulare Bauweise, um den Wohnungsbau zu beschleunigen. Die beiden SPD-Politiker sehen jedoch, dass sich Investoren und Auftraggeber oft genug anders entscheiden. Was macht also die Regierung, um das zu ändern? Die Ministerin hat gerade einen Förderbonus für den seriellen Wohnungsbau angekündigt, wenn sie die Neubauförderung für das kommende Jahr neu aufsetzt.
Zweifel bleiben, ob damit der Wohnungsbau abhebt. Wenn die Vorzüge der Modulbauweise so klar wären, bräuchte es den staatlichen Anreiz kaum. Wer aber ohnehin Fertigteile nutzt, wird das zusätzliche Fördergeld gern mitnehmen.





