Schüsse beim White House Correspondents Dinner - Studentin berichtet von Panik
Nach Angriff in Washington: Trump kritisiert Demokraten statt Waffengesetze zu fordern
Hızlı Bakış
- Bei einer Schießerei während des White House Correspondents Dinner im Washington Hilton haben sich Gäste in Sicherheit gebracht.
- Eine Journalismus-Studentin der University of Tennessee rief den Notruf und versteckte sich unter einem Tisch.
- US-Präsident Trump kritisierte in einem CBS-Interview stattdessen die Hassrede der Demokraten und zweifelte daran, ob politische Gewalt zugenommen habe.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Das White House Correspondents Dinner ist ein jährliches Event, bei dem Journalisten und Politiker zusammenkommen. Nach jedem Anschlag in den USA entflammt die Debatte über Waffengesetze und Sicherheitsmaßnahmen.
Für Abigail Fanning sollte es ein feierlicher Abend werden. Die Journalismus-Stipendiatin von der University of Tennessee war mit anderen Nachwuchsjournalisten zum White House Correspondents Dinner eingeladen. Als draußen vor dem Festsaal Schüsse zu hören sind, springt die Studentin unter ihren Tisch und wählt den Notruf, erzählt sie der ARD. "Ich habe denen gesagt: 'Ich bin im Washington Hilton und hier passiert gerade etwas Schlimmes'. Und meiner Mutter habe ich die Nachricht geschrieben: 'Oh mein Gott, ich verstecke mich gerade unter einem Tisch'." Trump bezichtigt Demokraten der Hassrede Am Tag nach dem Angriff beginnt in den USA eine wiederkehrende Debatte. Wie nach jeder Attacke auf Schulen, Einkaufszentren, Nachtclubs, Kirchen, Universitäten oder auf öffentlichen Plätzen in den USA: Alle verurteilen die Gewalt. Die einen fordern mehr Geld für Sicherheitsbehörden, andere strengere Waffengesetze. US-Präsident Donald Trump gibt am Sonntagabend ein Fernsehinterview bei CBS News. Auf die Frage, was er gegen die politische Gewalt in den USA tun könne, reagiert er nahezu gleichgültig. Seit Jahrhunderten würden Menschen ermordet und verletzt, so Trump. Er sei nicht mal einmal sicher, ob das heute häufiger geschieht als früher. Viel gefährlicher für das Land sei ohnehin die Hassrede der oppositionellen Demokraten. Mehr Schusswaffen als Einwohner im Land Die statistische Wahrheit zeigt: Waffengewalt reagiert sehr wohl auf politische Maßnahmen und gesellschaftliche Faktoren. Aktuell verzeichnet die Regierung Trump einen Rückgang der Schusswaffengewalt insgesamt in den USA. Obwohl es dort noch immer mehr registrierte Pistolen und Gewehre gibt als Einwohner im Land. Politische Gewalt wird dafür extremer und sichtbarer. Mit einseitiger Schuldzuweisung sei die aber nicht zu erklären, sagt John Cohen. Der Kriminologe war früher Berater im Heimatschutzministerium und zeichnet im Interview mit ABC ein düsteres Gegenwartsbild der Vereinigten Staaten: "Wir sind eine wütende, polarisierte Nation", sagt Cohen. "Es gibt immer mehr, vor allem junge Männer, die glauben, Gewalt sei der einzige Weg, ihre Unzufriedenheit und Ablehnung auszudrücken." Sie ließen sich von Online-Inhalten inspirieren, die gezielt zur Gewalt anstiften und aufrufen. "Dieses Bedrohungsbild ist äußerst gefährlich", so der Kriminologe. Nachwuchsjournalistin Fanning möchte sich davon nicht abhalten lassen, ihren verlorenen Abend zurückzugewinnen. Das Dinner mit Hauptstadtjournalisten und dem US-Präsidenten, wünscht sie, solle hoffentlich nachgeholt werden.
Bundan Sonra Ne Olabilir?
Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Weitere Debatte über Waffengesetze in den kommenden Tagen
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Forderungen nach verstärkten Sicherheitsmaßnahmen bei öffentlichen Veranstaltungen
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