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GeriSteigende Kosten für Künstliche Intelligenz belasten Unternehmen
Steigende Kosten für Künstliche Intelligenz belasten Unternehmen
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Tagesschau Wirtschaft1 saat önceBusiness3 dk okumaGermany

Steigende Kosten für Künstliche Intelligenz belasten Unternehmen

Unternehmen wie Adesso und Uber sehen sich mit massiv gestiegenen Ausgaben für KI konfrontiert, da neue, rechenintensive Modelle auf den Markt kommen.

Hızlı Bakış

  • Unternehmen wie Adesso und Uber berichten von massiv gestiegenen Ausgaben für Künstliche Intelligenz, da neue, selbstständigere KI-Modelle wie Anthropic Claude Opus 4.5 rechenintensiver sind.
  • Berater fordern Strategien zur Kostenkontrolle und den Einsatz von Open-Source-Alternativen.

Yapay zekâ özeti

Neden Önemli?

Am 24. November 2025 begann laut Adesso-Technologie-Chef Frank Dobelmann eine neue Ära der Künstlichen Intelligenz mit der Veröffentlichung von Anthropic Claude Opus 4.5, was einen Quantensprung in der KI darstellt.

Yazı boyutu

Am 24. November 2025 habe eine neue Ära der Künstlichen Intelligenz begonnen, sagt Frank Dobelmann, Technologie-Chef des IT-Unternehmens Adesso. Einen Monat vor Heiligabend veröffentlicht der KI-Konzern Anthropic mit Claude Opus 4.5 ein neues Modell. Opus 4.5 und vergleichbare Modelle stellen einen Quantensprung in der KI dar und verändern in den Monaten darauf ganze Branchen.

Gleichzeitig kommen mit der Revolution höhere Kosten: Adesso aus Dortmund zahlt mittlerweile nach eigenen Angaben jeden Monat Hunderttausende Euro für künstliche Intelligenz.

KI ist mittlerweile eine begrenzte Ressource

International berichten immer mehr Unternehmen über massiv gestiegene KI-Ausgaben. Das Unternehmen Uber soll sein KI-Budget zum Beispiel schon in den ersten vier Monaten des Jahres aufgebraucht haben. Bei Adesso habe sich der Verbrauch sogenannter KI-Tokens seit Dezember verhundertfacht, sagte Vorstandsmitglied Benedikt Bormann dem Handelsblatt. Tokens sind eine Abrechnungseinheit für KI - und mittlerweile eine eigene unternehmerische Kostenposition, wie Personal, Energie oder Hardware.

"Die meisten Chefs haben gedacht, das wird einfach effizienter und wir können Leute einsparen", sagt Christoph Magnussen, KI-Unternehmensberater aus Hamburg. "Das ist wirklich Quatsch. Diese Technologie zu benutzen ist sehr teuer, weil sie so rechenintensiv ist."

Immer bessere Modelle treiben Kosten in die Höhe

Es ist die sogenannte agentische KI, die Ende 2025 auf den Markt kommt. Erst Anthropic, dann ziehen Anbieter wie Open AI oder Google nach. Die neuen Modelle sind selbstständiger, zerlegen komplexe Aufgaben in Unteraufgaben und arbeiten sie in mehreren Schritten ab. Häufig interagieren dabei mehrere KI-Modelle miteinander. Die High-End-Modelle liefern spürbar bessere Ergebnisse als ihre Vorgänger, sind aber auch deutlich rechenintensiver.

Gerade in der Softwarebranche entfalten die Modelle ihre Kraft. Zum Teil können sie fehlerfrei Programme entwickeln. Im Zusammenspiel mit den höheren Kosten, sagt Gerrit Bojen von der Unternehmensberatung KPMG, sei das jedoch "relativ schwierig auszubalancieren". "In der Vergangenheit hat man bei der Produktion vor allem menschliche Arbeit eingesetzt. Jetzt hat man plötzlich eine weitere Ressource daneben, nämlich den Einsatz Künstlicher Intelligenz."

Unternehmen versuchen Ausgaben zu reduzieren

Ein Problem ist: Nur 35 Prozent der Unternehmen haben einen vollständigen Überblick, wie viel Geld sie für KI ausgeben. Das zeigt eine internationale Umfrage von KPMG. Mittlerweile nutzen laut ifo Institut rund 55 Prozent der Unternehmen in Deutschland KI. Unternehmen müssen also Strategien finden, um mit den steigenden Kosten umzugehen.

"Wir müssen lernen zu unterscheiden, wann wir Intelligenz brauchen und wann nicht", sagt KI-Berater Magnussen. Die teuren Modelle sollten Unternehmen nur dann nutzen, wenn der Einsatz sinnvoll ist. Viele Unternehmen hätten dafür aber noch keine internen Regeln, sagt KPMG-Berater Bojen. "Deswegen erleben wir gerade diese Überraschungseffekte, dass die KI-Budgets so schnell aufgebraucht werden."

Eine weitere Maßnahme, um Kosten zu deckeln, sind Obergrenzen. "Wir haben allen Mitarbeitenden anfangs feste Budgets zugeordnet", sagt Adesso-Technologie-Chef Dobelmann. "Das heißt, jeder war in der Lage, für zum Beispiel 50 Euro KI auszuprobieren." Mittlerweile setzt Adesso außerdem auf eigene Leitfäden. Die sollen Mitarbeitern dabei helfen, das richtige Modell auszuwählen. "Die ganz teuren Modelle muss nicht jeder benutzen, um täglich Aufgaben durchzuführen, die sehr effizient auch andere Modelle durchführen können."

KI-Konzerne wollen profitabel werden

Unternehmensberater Bojen von KPMG rechnet auch in Zukunft mit steigenden KI-Kosten. Das liege unter anderem am Geschäftsmodell der führenden Anbieter. Open AI und Anthropic haben hohe Kredite aufgenommen, um damit unter anderem Rechenzentren zu bauen. Beide Unternehmen planen derzeit einen Börsengang. "Wir wissen, wie Investoren reagieren. Die wünschen sich dann innerhalb von ein bis zwei Jahren, dass das profitabel wird", sagt Bojen. "Wir müssen also perspektivisch sehr viele Tokens verbrauchen, damit das Geschäftsmodell aufrechterhalten werden kann."

Zur Entwicklung zukünftiger Preise äußert sich Open AI auf WDR-Anfrage nicht, verweist aber auf bisherige Preissenkungen. Eines der neuesten Modelle biete "eine mit GPT-5.5 vergleichbare Leistung - bei halb so hohen Kosten."

Open-Source-Modelle als Alternative

In Zukunft sollten Unternehmen nicht nur auf US-Anbieter setzen, empfiehlt Bojen. Eine Alternative seien unter anderem Open-Source-Modelle. Solche Programme sind öffentlich und in der Regel günstiger als die Angebote der großen KI-Konzerne. Unternehmen können sie außerdem in eigenen Rechenzentren oder der eigenen Cloud betreiben.

Das sei auch politischen Gründen sinnvoll, sagt Dobelmann. Wenn KI aus den USA plötzlich für den Export gesperrt würde, brauche es Rückfalloptionen. "Wir müssen auch autark ohne die Modelle weiterarbeiten können."

Bundan Sonra Ne Olabilir?

Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz

  • Die Kosten für Künstliche Intelligenz werden in Zukunft weiter steigen.

    Çok muhtemel · Aylar içinde

  • Anthropic und Open AI werden in den nächsten ein bis zwei Jahren Börsengänge anstreben.

    Muhtemel · Yıllar içinde

Açık Sorular

  • Welche spezifischen internen Regeln werden Unternehmen zur KI-Nutzung einführen?
  • Wie werden KI-Anbieter Profitabilität und Preissenkungen in Einklang bringen?
  • Wie schnell werden Open-Source-Modelle eine praktikable Alternative darstellen?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Tagesschau Wirtschaft.

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