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Steinmeier nutzt KI nicht für eigene Reden
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Spiegel Deutschland23.06.2026Siyaset3 dk okumaGermany

Steinmeier nutzt KI nicht für eigene Reden

Hızlı Bakış

  • Bundespräsident Steinmeier nutzt KI nicht für seine Reden.
  • Das Bundespräsidialamt sieht KI als Werkzeug, betont aber die Notwendigkeit menschlicher Intelligenz und Zurechenbarkeit politischer Äußerungen.
  • Missbrauch von KI zur Täuschung wird als Gefahr für die Demokratie gesehen.

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Bundespräsident Steinmeier betont die Wichtigkeit von Transparenz und menschlicher Zurechenbarkeit in der Politik. Er sieht in der missbräuchlichen Nutzung von KI, z.B. für Fälschungen, eine Gefahr für das Vertrauen in die Demokratie.

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Transparenz und die glaubwürdige Bereitschaft, jederzeit das eigene Wort als authentisch einordnen zu können, gehörten zur Integrität der Politik. »Andernfalls würde unsere Demokratie Schaden nehmen«, so die Sprecherin weiter.

Eine weitere Gefahr für das Vertrauen in die Demokratie und die Politik besteht laut dem Bundespräsidenten in der missbräuchlichen Verwendung von KI-Anwendungen, etwa zur gezielten Täuschung durch visuelle oder textliche Fälschungen.

In der schriftlichen Antwort auf die Frage nach dem grundsätzlichen Umgang und den Gefahren der KI-Nutzung erklärte das Bundespräsidialamt weiter: »Der Bundespräsident ordnet KI-Assistenten und KI-unterstützte Suchmaschinen als innovative Instrumente ein, die den Menschen bei Information, Recherche und Analyse oder etwa auch bei der Übersetzung aus oder in Fremdsprachen unterstützen können.« Die gezielte Durchsuchung, Organisation, Strukturierung und Nutzung großer Datenmengen mithilfe leistungsstarker KI-Modelle gehöre zur Normalität der digitalen Moderne.

Entscheidend sei aus Sicht des Bundespräsidenten, dass KI-Anwendungen Werkzeuge blieben, die den Vorrang menschlicher Intelligenz und Bewertung nicht beschädigten. Oft erfordere schon die Fehleranfälligkeit dieser Werkzeuge besondere Sorgfalt und eine menschliche Korrektur.

»Der Bundespräsident ist überzeugt, dass eine Meinungsäußerung, ein Text oder eine Rede im politischen Raum immer einem Menschen zurechenbar sein sowie menschliche Individualität, Vernunft, Reflexion und Urteilskraft zum Ausdruck bringen sollte. Keine Maschine kann diese Leistung ersetzen«, stellte die Sprecherin klar.

Steinmeier: Keine KI für eigene Reden

Auf SPIEGEL-Anfrage erklärte das Präsidialamt weiter, dass Steinmeier selbst KI nicht für seine Reden nutze. Die ihn unterstützenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nutzten KI als »ein Rechercheinstrument« neben anderen, immer mit der gebotenen Sorgfalt und im Rahmen der Vorgaben des Bundespräsidialamtes. »Sie nutzen KI nicht, um Reden und Grußworte erstellen zu lassen, auch nicht in Teilen, sondern schreiben in enger Abstimmung mit den Fachabteilungen und der Hausleitung Entwürfe, die dem Bundespräsidenten als Grundlage und Vorbereitung für seine Reden dienen«, so das Präsidialamt.

Im Bundespräsidialamt wurde 2024 eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die unterschiedliche Aspekte von KI und mögliche hausinterne Anwendungsbereiche beleuchtete. Der Einsatz der KI wird nach Angaben des Präsidialamts von einer Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erprobt und auf Basis der Erfahrungen sukzessive erweitert. Die Anwenderinnen und Anwender nutzten KI insbesondere für die Zusammenfassung von öffentlichen Texten – Berichten, Studien und anderen Textformen. Auch diene sie als Rechercheinstrument und für die Sprachumwandlung von gesprochenem Wort in schriftlichen Text, etwa für die Dokumentation von Reden.

Açık Sorular

  • Wie wird der Einsatz von KI im Bundespräsidialamt weiter reguliert?
  • Welche spezifischen KI-Werkzeuge werden intern genutzt?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Spiegel Deutschland.

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