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Ukraine-Krieg: Tote bei Drohnenangriff auf Krim – EU beginnt Beitrittsgespräche
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Ukraine-Krieg: Tote bei Drohnenangriff auf Krim – EU beginnt Beitrittsgespräche

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Timm Seckel

Russland: Tote und Verletzte bei Angriff auf die Krim

Bei einem neuen ukrainischen Drohnenangriff auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim im Schwarzen Meer sind nach Angaben der Behörden mindestens vier Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien bei den Attacken verletzt worden. Der von Moskau eingesetzte Chef der Halbinsel, Sergej Aksjonow, teilte bei Telegram mit, dass in der Krim-Hauptstadt drei Menschen getötet und sieben verletzt worden seien. Details nannte er nicht. Später meldete er noch einen Toten und zwei Verletzte nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Nahverkehrszug.

Russland hatte die Krim 2014 annektiert und nutzt sie auch als Aufmarschgebiet für seine Truppen im Angriffskrieg gegen die Ukraine. Kiew will mit den Drohnenangriffen vor allem den militärischen Nachschub stören. Das Land verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen die russische Invasion.

Timm Seckel

Ukraine: Weiter systematische Angriffe auf Infrastruktur

Russland setzt nach ukrainischen Angaben seine systematischen Angriffe auf die Logistik-Infrastruktur der Ukraine fort. Allein im April habe es mehr als 500 Drohnenangriffe gegeben, schreibt der stellvertretende Ministerpräsident Olexij Kuleba auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Demnach würden die ukrainischen Häfen praktisch jeden zweiten Tag angegriffen. Trotz der Angriffe funktioniere der ukrainische See-Exportkorridor jedoch weiter. Die Seehäfen des Landes hätten im laufenden Jahr 2025 bislang fast 35 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen.

Miriam Braun

Russland: Drei Tote bei Angriff auf Krim-Stadt Simferopol

Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Simferopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim wurden nach russischen Angaben drei Menschen getötet und sieben weitere verletzt. Dies teilt der von Moskau eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Um welche Art von Angriff es sich handelte, ließ er offen.

Miriam Braun

Ukraine: EU-Staaten geben grünes Licht für erste Phase der Beitrittsgespräche

Alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) stimmen der Ukraine zufolge der Eröffnung der ersten Phase der Beitrittsgespräche mit der Ukraine und der Republik Moldau zu. Das teilt die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko auf der Plattform X mit. „Großartige Neuigkeiten. Wir sind der EU-Mitgliedschaft einen Schritt näher gekommen und bewegen uns stetig auf unser Ziel zu“, schreibt sie.

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Jeanne Vesper

Europäer arbeiten offenbar an Verhandlungsplänen für Ukraine

Einige der wichtigsten europäischen Verbündeten der Ukraine arbeiten einem Medienbericht zufolge gemeinsam mit der Regierung in Kiew an Plänen, um Russland in Verhandlungen zur Beendigung des Krieges einzubinden. Vertreter aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien erörtern demnach die Möglichkeit von Gesprächen und tauschen sich darüber mit der ukrainischen Seite aus, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.

Jeanne Vesper

Selenskyj sieht sich wegen Iran-Krieg in der Warteschlange

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das lange Warten auf die Anreise von US-Unterhändlern nach Kiew bedauert. „Leider stehen wir heute nicht im Mittelpunkt“, sagte der Staatschef bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Für die USA sei der Ende Februar gestartete Irankrieg das Thema Nummer eins und die Ukraine komme erst danach. „Bedauerlicherweise stehen wir in der Warteschlange dieser Kriege“, stellte er fest. Dennoch sei er weiter der Meinung, dass die USA die stärkste Kraft seien, um Russland zu einem Ende des Krieges gegen die Ukraine zu bewegen.

Selenskyj hatte bereits für Mitte April eine Reise des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, zu Gesprächen in die Ukraine angekündigt.

Vivian Melchert

Russische Saratow-Raffinerie offenbar nach Drohnenangriff außer Betrieb

Die russische Ölraffinerie Saratow ist Insidern zufolge nach einem Drohnenangriff seit dem 31. Mai außer Betrieb. Die einzige Rohöldestillationsanlage mit einer Kapazität von 20.000 Tonnen pro Tag sei abgeschaltet, sagen zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Reparaturarbeiten dürften etwa zwei Wochen dauern. Der Eigentümer Rosneft äußerte sich zunächst nicht dazu. Die Anlage war bereits im März nach einem Drohnenangriff vorübergehend stillgelegt worden.

Vivian Melchert

Selenskyj: Angriffe in Russland stärken Verhandlungsposition

Die verstärkten ukrainischen Angriffe auf Ziele in Russland ermöglichen es der Ukraine Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge Verhandlungen über ein Kriegsende auf Augenhöhe. Bei einem gemeinsamen Auftritt mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Kiew sagt er, dass es für die Ukraine nur eine Frage der Zeit sei, bis man den Umfang solcher Angriffe erhöhe.

Vivian Melchert

Kreml bestätigt Schröder-Visite in Moskau

Der Kreml hat am Mittwoch bestätigt, dass der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder Russland besucht. Russische Staatsmedien hatten zuvor berichtet, Schröder sei in Moskau gesehen worden. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, Russland begrüße seinen Besuch. Es war unklar, ob sich Schröder immer noch in Russland aufhält. Präsident Wladimir Putin hatte den Altkanzler vor zwei Wochen als Person genannt, die Europa bei möglichen künftigen Gesprächen mit Moskau über die Sicherheit des Kontinents vertreten könnte. Die Bundesregierung und andere europäische Regierungen hatten dies deutlich abgelehnt.

Timm Seckel

Ukrainische Bahn will Preise um 45 Prozent erhöhen

Die ukrainische Staatsbahn Ukrsalisnyzja fordert zur Sanierung ihrer Finanzen und für den Abschluss einer Umschuldung eine Anhebung der Frachttarife um mindestens 45 Prozent in diesem Jahr. Die Bahn könne nicht länger andere Wirtschaftszweige mit eigenen Mitteln subventionieren, sagt der Chef des Unternehmens, Olexandr Perzowskyi, der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Erhöhung sei ein Kompromiss, der es dem Unternehmen erlaube, „zumindest durchzuhalten“. Hintergrund sind die stark gestiegenen russischen Angriffe auf die Infrastruktur der Bahn. Im fünften Kriegsjahr ist die Eisenbahn ein wichtiger Teil des ukrainischen Logistiknetzes für den Güter- und Personenverkehr. Die russischen Streitkräfte greifen immer wieder Lokomotiven, Depots, Umspannwerke und Brücken an, um den Betrieb zu lähmen.

Vivian Melchert

Russland: Haben 754 ukrainische Drohnen abgefangen

Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau binnen 24 Stunden 754 ukrainische Drohnen abgefangen. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen nicht. Russland teilt nicht mit, wie viele feindliche Drohnen entdeckt wurden oder ihr Ziel erreicht haben.

Vivian Melchert

Ukraine: Haben Kriegsschiff des russischen Ostsee-Flotte getroffen

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben bei seinem Angriff auf Kronstadt ein Kriegsschiff der russischen Ostsee-Flotte getroffen. Der Treffer habe an Bord der Korvette „Boikij“ einen Großbrand ausgelöst, teilt das ukrainische Militär auf Telegram mit.

Carlotta Moreno Lara

Russland kündigt weitere systematische Angriffe auf Ukraine an

Russland kündigt nach dem ukrainischen Beschuss von Zielen in St. Petersburg weitere systematische Angriffe auf die Ukraine an. „Ich möchte Sie an die Erklärung des Außenministeriums erinnern, in der es heißt, dass unsere Reaktionen systematisch sein werden, und das sind sie auch schon“, sagt der Sprecher des Präsidialamtes in Moskau, Dmitri Peskow, vor der Presse. Er reagiert damit auf eine Frage nach dem ukrainischen Angriff auf St. Petersburg.

Carlotta Moreno Lara

Selenskyj: Haben auch Militäreinrichtung in Kronstadt angegriffen

Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge haben die Streitkräfte bei ihrem Angriff auf St. Petersburg nicht nur das Ölterminal, sondern auch eine Militäreinrichtung in Kronstadt auf einer Insel in der Nähe der russischen Metropole ins Visier genommen. Dort befinden sich Teile der russischen Baltischen Flotte sowie wichtige Schiffbau- und Reparaturanlagen. Der ukrainische Generalstab teilt mit, dass erste Informationen auf Treffer von Schiffen und Infrastruktur in Kronstadt hindeuteten. Ein unbestätigtes Video, das in den sozialen Medien kursiert, zeigt Anwohner, die ukrainische Drohnen filmen. Diese ähneln Flugzeugen und fliegen über Teilen der Stadt, während im Hintergrund Brände am Exportterminal für Treibstoff wüten.

Carlotta Moreno Lara

Russland: In Region Leningrad 59 ukrainische Drohnen abgefangen

Über der russischen Region Leningrad hat die Flugabwehr nach Angaben von Gouverneur Alexander Drosdenko in der Nacht zum Mittwoch 59 ukrainische Drohnen abgefangen. Wie viele feindliche Geschosse entdeckt wurden oder eingeschlagen sind, teilt die russische Seite nicht mit.

Carlotta Moreno Lara

Nato-Generalsekretär in Kiew angekommen

Nato-Generalsekretär Mark Rutte ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew angekommen. Das teilt die ukrainische Eisenbahn mit. „Wir freuen uns, heute Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Kiewer Hauptbahnhof begrüßen zu dürfen“, erklärt die staatliche Ukrsalisnyzia auf Telegram.

Carlotta Moreno Lara

Drohnen-Treffer in St. Petersburg kurz vor internationaler Konferenz

Bei Drohnenangriffen auf St. Petersburg sind nach Angaben des Gouverneurs Teile der Infrastruktur in mehreren Bezirken beschädigt und mehrere Menschen verletzt. In der russischen Metropole beginnt am Mittwoch ein internationales Wirtschaftsforum, das als „russisches Davos“ von Präsident Wladimir Putin gilt.

Bilder in Telegram-Kanälen zeigen tieffliegende Drohnen und Feuer am Ölterminal im Hafen der zweitgrößten russischen Stadt. Der Flugverkehr am Flughafen St. Petersburg ist Daten von Tracking-Internetseiten zufolge stark eingeschränkt, seit Stunden starten und landen keine Maschinen.

Carlotta Moreno Lara

Gouverneur: Industriebetrieb in russischer Oblast Tambow beschossen

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff sind nach russischen Angaben Ziele in der Stadt Mitschurinsk getroffen worden. Unter anderem seien Nebengebäude eines Industriebetriebes, ein Wohnhaus und eine Bibliothek beschädigt worden, teilt der Gouverneur der zentralrussischen Oblast Tambow, Jewgeni Perwyschow, mit. Verletzte gebe es nicht.

Carlotta Moreno Lara

Kraftstoffausgabe im russisch besetzten Luhansk begrenzt

Nach der Einführung von Benzin- und Diesel-Limits auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim müssen sich nun auch die Menschen im besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk auf eine begrenzte Ausgabe von Kraftstoff einstellen. Bei den Marken AI-95 (entspricht Super in Europa) und AI-92 (Normal) sowie Diesel werde die Abgabe auf höchstens 20 Liter pro Person beschränkt, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die Besatzungsbehörden.

Begründet wurde der Schritt demnach mit den derzeitigen Vorräten und einer gestiegenen Kraftstoffnachfrage in den vergangenen Tagen. Es handele sich um vorübergehende Beschränkungen, hieß es weiter.

Carlotta Moreno Lara

Russland: Gebäude bei Drohnenangriff auf Mitschurinsk beschädigt

Bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Mitschurinsk in der zentralrussischen Region Tambow werden nach Angaben von Gouverneur Jewgeni Perwyschow unter anderem Nebengebäude einer Industrieanlage, ein Wohnhaus und eine Bibliothek beschädigt. Verletzte gebe es nicht, teilt er auf Telegram mit.

Carlotta Moreno Lara

Russland: Sieben Tote bei Drohnenangriff in Region Donezk

Bei einem Drohnenangriff im russisch kontrollierten Teil der ostukrainischen Region Donezk werden nach Angaben der dortigen Behörden sieben Menschen getötet und elf weitere verletzt. Die Drohne habe einen Reisebus getroffen, der zwischen Moskau und Simferopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim unterwegs gewesen sei, teilt der von Moskau eingesetzte Regionalgouverneur Denis Puschilin auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Sabrina Frangos

Russland meldet Drohnenabschüsse bei St. Petersburg und Moskau

Russland meldet den Abschuss mehrerer Drohnen über der Region Leningrad und im Anflug auf Moskau. In der Region im Nordwesten des Landes seien drei Drohnen abgeschossen worden, teilt Gouverneur Alexander Drosdenko im Kurznachrichtendienst Telegram mit. Weitere 13 Drohnen habe die Luftabwehr vor der Hauptstadt abgefangen, erklärt der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin. Unterdessen wird am St. Petersburger Flughafen Pulkowo der Flugverkehr vorübergehend eingeschränkt, wie die Luftfahrtbehörde Rosawiazija mitteilt. In St. Petersburg beginnt in Kürze das Internationale Wirtschaftsforum.

Sabrina Frangos

Russland verhängt Einreiseverbote gegen britische Journalisten

Russland verhängt ein Einreiseverbot gegen fünf britische Staatsbürger, darunter zwei bekannte Journalisten. Der Schritt sei eine Antwort auf die „provokante antirussische Rhetorik britischer Regierungsvertreter, die Verbreitung von Unterstellungen gegen Russland und konkrete Schritte Londons zur Belieferung des Kiewer Regimes mit Waffen“, teilt das Außenministerium in Moskau auf seiner Internetseite mit. Betroffen von der Maßnahme seien die auf Russland spezialisierte Investigativjournalistin der „Washington Post“, Catherine Belton, sowie der Korrespondent für Sicherheitsthemen der britischen Zeitung „The i“, Richard Holmes. Holmes ist für seine Recherchen ausgezeichnet worden und war Finalist für den Pulitzer-Preis. Auf der Sanktionsliste stehen zudem Vertreter aus einer Denkfabrik sowie aus Unternehmen.

Angelika Ahrens

Selenskyj warnt vor neuem massiven russischen Angriff

Nach einem schweren russischen Angriff mit vielen Toten und Verletzten in der Nacht zu Dienstag warnt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut vor einer großen Attacke. Noch in dieser Nacht könne es zu einem massiven Angriff kommen, sagte er unter Berufung auf Geheimdienstinformationen in seiner abendlichen Videobotschaft. Erst in der Nacht auf Dienstag hatte Russland die Ukraine erneut mit schweren Luftangriffen überzogen. Selenskyj sprach von 22 Toten und 130 Verletzten.

Selenskyj sagte weiter, Russland stuft ukrainische Unternehmen, die Fortschritte bei der Entwicklung und Produktion von Raketen machen, als vorrangige Ziele ein. Die Ukraine werde darauf reagieren.

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