USA greifen Iran elfte Nacht in Folge an – Explosionen in Teheran
Hızlı Bakış
- Das US-Militär greift Iran die elfte Nacht in Folge an, mit Explosionen in Teheran und aktivierter Flugabwehr.
- Verteidigungsminister Hegseth beziffert die Kosten des Konflikts auf 37,5 Mrd.
- Die Huthi-Miliz verhängt eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien, während Vermittler einen neuen Waffenruhe-Vorschlag unterbreiten.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Das US-Militär greift Iran die elfte Nacht in Folge an, während der Konflikt in den letzten Wochen an Intensität gewonnen hat, nachdem ein brüchiger Waffenstillstand scheiterte. Die Kosten für die USA belaufen sich laut Verteidigungsminister Hegseth auf 37,5 Milliarden Dollar.
Erneut greift das US-Militär in der Nacht mehrere Ziele in Iran an. In der Hauptstadt Teheran wird die Flugabwehr aktiviert. Das könnte darauf hindeuten, dass die Eskalation in eine neue Phase eintritt.
US-Militär beendet weitere Angriffswelle gegen Iran
Nach gut einer Stunde hat Centcom auf der Plattform X bekannt gegeben, dass die Angriffswelle gegen Iran beendet sei. Zu den Zielen der gut einstündigen Angriffswelle gehörten demnach militärische Kommandozentren, die iranische Marine und Standorte der Luftwaffe. Es war die inzwischen elfte Nacht in Folge, in der das US-Militär Ziele in Iran bombardiert hat.
Hegseth: US-Krieg gegen Iran hat bislang 37,5 Milliarden Dollar gekostet
Der US-Krieg gegen Iran hat die USA bisher rund 37,5 Milliarden Dollar gekostet; dies erklärte Verteidigungsminister Pete Hegseth und nannte damit die aktuellste offizielle Schätzung für einen Konflikt. Hegseth äußerte sich dazu am Dienstag vor dem Haushaltsausschuss des Senats, der sich mit der Forderung von US-Präsident Donald Trump nach zusätzlichen 67 Milliarden Dollar für Verteidigungszwecke befasste. Vertreter des Pentagon hatten Mitte Mai noch von Kosten in Höhe von rund 29 Milliarden Dollar gesprochen – eine Zahl, die Schäden an US-Stützpunkten nicht berücksichtigte.
Hegseth erklärte, die Schätzung von 37,5 Milliarden Dollar decke militärische Operationen bis zum heutigen Tag „in bestimmten Aspekten“ ab sowie einige voraussichtliche Kosten, etwa für Soldzahlungen bis zum 30. September. Es blieb unklar, ob die Summe auch Schäden an Stützpunkten einschloss.
In einer schriftlichen Stellungnahme an die Abgeordneten legte Hegseth dar, dass der Finanzierungsantrag 21 Milliarden Dollar für die beschleunigte Beschaffung hochmoderner Raketen und anderer Munition vorsehe, die von US-Streitkräften während des Krieges in großen Mengen eingesetzt wurden. Zudem benötige das Pentagon zwei Milliarden Dollar für den Ersatz von „Ausrüstung, die bei Kampfhandlungen verloren ging oder beschädigt wurde“, sowie 11,6 Milliarden Dollar für Investitionen in Drohnen, Satelliten und andere Technologien.
Bei der Anhörung sah sich Hegseth der Kritik von Demokraten wegen der steigenden Kosten dieses unpopulären Konflikts ausgesetzt; dieser hatte in den letzten Wochen an Intensität gewonnen, nachdem ein brüchiger Waffenstillstand zwischen den USA und Iran gescheitert war, und zudem zu höheren Energiepreisen geführt. „Ich würde mir in dieser Stadt etwas mehr Verständnis für die historische Tragweite dessen wünschen, was Präsident Trump hier in Angriff nimmt“, sagte Hegseth vor dem Ausschuss. „Wollen Sie, dass radikale Islamisten über eine Atombombe verfügen?“
Demokraten hatten wiederholt geäußert, die umfangreichen Finanzierungsanträge deuteten darauf hin, dass die Regierung einen länger andauernden Konflikt plane. Hegseth wies diese Darstellung der US-Strategie zurück; die hohen Budgetforderungen für die Verteidigung seien eine Investition „für eine ganze Generation“, die zur Modernisierung der Waffensysteme und militärischen Fähigkeiten des Verteidigungsministeriums erforderlich sei.
Explosionen in Teheran - Flugabwehr im Einsatz
Erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg ist wieder die Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran aktiviert worden. Im Nordosten der Millionenmetropole waren in der Nacht dumpfe Detonationen zu hören, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auch iranische Staatsmedien berichteten über Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken der Stadt, in der rund 15 Millionen Menschen leben. Kurz darauf herrschte zunächst wieder Ruhe.
Die nächtlichen Geschehnisse in Teheran könnten darauf hindeuten, dass die Eskalation des Konflikts in eine neue Phase tritt. Die bislang letzten Angriffe auf die Metropole hatte es Anfang Juni gegeben, also vor mehr als einem Monat. Damals hatte die israelische Luftwaffe als Reaktion auf iranische Raketenangriffe Ziele in der Stadt attackiert.
US-Militär meldet neue Angriffswelle gegen Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf militärische Ziele in Iran gestartet. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus angreifen zu können, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angreifen. Die genauen Ziele der neuen Angriffe gab Centcom nicht bekannt.
US-Präsident Donald Trump hatte Iran Stunden zuvor mit weiteren Angriffen gedroht und dabei konkret ein Areal rund um eine Anlage genannt, die als „Pickaxe Mountain“ bekannt ist. Bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus sagte Trump:
„Wir werden diesen Bereich in Kürze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht.“
Bereits zuvor hatte der Republikaner eine Attacke auf den Komplex angedroht, der im Berg Kuh-e Kolang südlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran liegt. Trump betonte zudem, dass das US-Militär jede Anlage ins Visier nehmen werde, die die Führung in Teheran für atomare Zwecke nutzen wolle.
USA: Krieg gegen Iran kostet bisher 37,5 Milliarden Dollar
Der Krieg gegen Iran kostet die USA nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth inzwischen 37,5 Milliarden Dollar (rund 32 Milliarden Euro). Das sagte Hegseth bei einer Anhörung im US-Senat auf Nachfrage des demokratischen Senators Dick Durbin. Die bisherige Schätzung hatte bei 29 Milliarden Dollar gelegen.
Hegseth machte zugleich deutlich, dass es sich nicht ausschließlich um bereits angefallene Kosten handelt. Die Summe umfasse neben den bisherigen Ausgaben auch erwartete Kosten bis zum Ende des laufenden Haushaltsjahres am 30. September. Dazu zählten unter anderem Soldzahlungen für Militärangehörige sowie Betriebs- und Wartungskosten.
Hegseth warb im Kongress für einen Nachtragshaushalt in Höhe von 67 Milliarden Dollar für das Verteidigungsministerium. Das Geld soll unter anderem die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte sichern, verbrauchtes Material ersetzen und Investitionen in Munition sowie neue Waffensysteme beschleunigen.
Öltanker mit saudi-arabischem Rohöl drehen im Roten Meer um
Zwei mit saudi-arabischem Rohöl für China und Indien beladene Tanker haben am Dienstag im Roten Meer umgedreht und Kurs auf den Suezkanal genommen. Dies ging aus Schifffahrtsdaten des Anbieters LSEG hervor. Vorausgegangen war eine Warnung der mit Iran verbündeten Huthi-Miliz in Jemen. Die Huthi hatten am Montag eine „Seeblockade“ gegen Saudi-Arabien verkündet. Dies könnte eine neue Front im Konflikt zwischen den USA und Iran eröffnen und die Gefahr für die weltweite Energieversorgung sowie für den Seehandel über die Golf-Region hinaus erhöhen.
Die von der Huthi-Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba berichtete, es seien innerhalb von 24 Stunden sogar sechs Schiffe zur Umkehr gezwungen worden, nachdem die Blockade ausgerufen worden war. Eine unabhängige Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.
US-Präsident Donald Trump kündigte eine Reaktion an, sollten die Huthi ihre Drohung einer Seeblockade gegen die Handelsschifffahrt im Roten Meer wahr machen. Falls eine solche entstehe, „werden wir uns um die Sache kümmern“, so Trump weiter. Die USA seien zuvor schon „energisch“ gegen die Huthi vorgegangen, sagte Trump mit Verweis auf US-Luftangriffe in Jemen im vergangenen Jahr.
Huthi warnen Reedereien vor Nutzung saudi-arabischer Häfen
Die Huthi-Rebellen in Jemen warnen Reedereien davor, saudi-arabische Häfen zu nutzen. Schiffen sei es untersagt, dort Fracht zu laden oder zu löschen, heißt es in einer E-Mail der mit Iran verbündeten Miliz vom 20. Juli, die bei mehreren Reedereien eingegangen ist und von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehen wurde. Solche Aktivitäten könnten dazu führen, dass die Schiffe „an jedem Ort“ von den Huthi angegriffen würden. „Wir empfehlen Ihrem Unternehmen dringend, bei all seinen Geschäftsbeziehungen die gebotene Sorgfalt und äußerste Vorsicht walten zu lassen“, heißt es in der Mail weiter. „Jegliche derartige Aktivität würde die betroffenen Schiffe Sanktionen aussetzen. Darüber hinaus könnten sie an jedem Ort innerhalb der Einsatzreichweite der jemenitischen Streitkräfte ins Visier genommen werden.“
Die Huthi haben eine Seeblockade gegen das Nachbarland Saudi-Arabien verhängt. Sie können von dem unter ihrer Kontrolle stehenden Gebiet in Jemen aus die Meerenge Bab al-Mandab zum Roten Meer beschießen.
Jordanien und Bahrain wehren erneut iranische Angriffe ab
Jordanien und Bahrain haben nach eigenen Angaben erneut iranische Angriffe abgewehrt. In der Nacht und am Morgen seien fünf aus Iran abgefeuerte Drohnen abgefangen worden, teilten die jordanischen Streitkräfte mit. Verletzte oder Sachschäden habe es nicht gegeben.
Auch Bahrain meldete erneut iranischen Beschuss. Die Luftverteidigung habe mehrere aus Iran kommende Flugkörper abgefangen, teilte das Militär in Bahrain mit. Die Streitkräfte warfen Iran vor, gezielt Zivilisten und zivile Einrichtungen im Königreich anzugreifen. Alle Einheiten befänden sich in höchster Alarmbereitschaft. Die USA attackieren seit Tagen wieder Ziele in Iran, während Teheran Vergeltungsangriffe auf Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region durchführt. In Jordanien sind wie in den Golfstaaten US-Soldaten stationiert.
Berichte: Vermittler legen neuen Vorschlag für Waffenruhe vor
Berichten zufolge bemühen sich die Vermittler zwischen USA und Iran um eine neue Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, erfuhr das US-Nachrichtenportal Axios aus Quellen. Auch das Wall Street Journal berichtete über den Vorschlag.
Die Vermittler fürchteten, Washington und Teheran könnten in einen Kreislauf geraten, in dem sie den Konflikt zwar unterhalb der Schwelle eines umfassenden Krieges halten, aber die regionalen Volkswirtschaften auf unbestimmte Zeit beeinträchtigen, schrieb die Zeitung. Die US-Regierung prüfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Maßnahmen zu vermeiden, die das diplomatische Fenster schließen könnten, zitierte Axios US-Beamte. Die Führung in Teheran verlangt für ein endgültiges Abkommen zur Beendigung des Krieges mit Washington nicht nur die eigene Kontrolle über die Straße von Hormus, sondern auch ein dauerhaftes Ende des militärischen Konflikts zwischen dem Erzfeind Israel und der mit ihr verbündeten Hisbollah in Libanon.
USA: Weitere Angriffswelle gegen Iran beendet
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge nach fünf Stunden seine neuesten Angriffe gegen Iran beendet. Ziel seien militärische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit.
So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, geschwächt werden. Die USA griffen in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt.
Wieder nächtliche Explosionen in Iran
Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele in Iran melden örtliche Medien wieder Explosionen in mehreren Gebieten der Islamischen Republik. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan und der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman gemeldet.
Der regierungstreue Sender Press TV berichtete zudem von US-Angriffen im Gebiet der Stadt Schiras im zentralen Süden Irans. Die Nachrichtenagentur Fars meldete mehrere Explosionen im Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus und bei der Großstadt Bandar Abbas.
Behörde: Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen
In der Straße von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordöstlich des omanischen Ortes Limah. Erst am Vortag war vor der Küste Omans ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang der eigenen Küste nehmen.
Die Führung in Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur die von Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist der wesentliche Grund, warum der Krieg zwischen den USA und Iran derzeit wieder eskaliert.
Israel: Pilotprojekt für Sicherheitszonen in Südlibanon gestartet
Das israelische Militär startet nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit US- und libanesischen Streitkräften ein Pilotprojekt für Sicherheitszonen in Südlibanon. Das sei ein Schritt zur Wiederherstellung der staatlichen Autorität Libanons in dem Gebiet, erklärt ein US-Regierungsvertreter. Die Einrichtung der Zonen ist Teil eines von den USA vermittelten Abkommens, das die Entwaffnung der von Iran unterstützten Hisbollah, den Abzug der israelischen Truppen und die Stationierung libanesischer Soldaten vorsieht.
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Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
US-Präsident Trump droht mit einem Angriff auf das Areal um die Anlage "Pickaxe Mountain" in Kürze.
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Die USA werden auf die Huthi-Seeblockade im Roten Meer reagieren.
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- Wie werden die USA auf die Huthi-Blockade reagieren?
- Werden die Waffenruhe-Vorschläge der Vermittler angenommen?
- Welche genauen Ziele wurden bei den Angriffen in Teheran getroffen?






