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GeriVerbraucherschützer fordern Geldbußen für Google, Meta und TikTok wegen betrügerischer Werbung
Verbraucherschützer fordern Geldbußen für Google, Meta und TikTok wegen betrügerischer Werbung
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Spiegel Netzwelt22.05.2026Law2 dk okumaGermany

Verbraucherschützer fordern Geldbußen für Google, Meta und TikTok wegen betrügerischer Werbung

Hızlı Bakış

  • Verbraucherschützer werfen Google, Meta und TikTok vor, zu wenig gegen betrügerische Finanzwerbung zu unternehmen.
  • Sie fordern EU-weite Geldbußen und bereiten Beschwerden bei der EU-Kommission und der Bundesnetzagentur vor.

Yapay zekâ özeti

Yazı boyutu

Mit windigen Versprechen locken Finanzschwindler im Internet naive Anleger in die Falle. Meta, Google und Co. unternehmen dagegen nach Überzeugung von Verbraucherschützern viel zu wenig.

Der europäische Verbraucherschutzverband BEUC wirft mehreren Onlineplattformen mangelnden Schutz vor Betrug vor und hat Beschwerde bei der EU-Kommission ​eingereicht. »Google, Meta und TikTok gehen nicht ausreichend gegen Werbung für betrügerische Angebote wie Fakeshops oder ‌unseriöse Finanzcoachings vor«, sagte Ramona Pop, Vorstandsmitglied des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Dieser unterstützt die BEUC-Initiative und bereitet nach eigenen Angaben eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) vor, die in Deutschland für die Durchsetzung des europäischen Digital Services Act (DSA) verantwortlich ist.

Zwischen Dezember 2025 und ​März 2026 hätten BEUC und andere Verbraucherschutzorganisationen den Plattformen fast 900 Anzeigen gemeldet, die mutmaßlich ⁠gegen ⁠EU-Recht verstießen, hieß es weiter. Lediglich 27 Prozent davon seien daraufhin entfernt worden. Bei der beanstandeten Werbung würden Anlegern »Rendite ohne Risiko« oder unrealistisch hohe Gewinne ‌versprochen.

Die Verbraucherschützer fordern die EU auf, Geldbußen ​gegen die Onlineplattformen zu ‌verhängen, sollten deren Maßnahmen zur Eindämmung von Finanzbetrug nicht ausreichen. Bei Verstößen gegen den DSA, der Unternehmen unter anderem zum Kampf gegen illegale Inhalte verpflichtet, drohen Strafen von bis zu sechs Prozent ‌des weltweiten jährlichen Umsatzes.

TikTok betonte, es sei unklar, ob sich BEUC in der Beschwerde auf geschaltete Anzeigen, Werbevideos von Influencern oder ‌Beiträge von Nutzern beziehe. Grundsätzlich ​nehme das Unternehmen Hinweise auf ‌Betrug ernst und arbeite konstruktiv mit den Behörden zusammen. ‌Im vierten ​Quartal 2025 habe TikTok 97,7 Prozent aller Inhalte, die gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen, bereits vor einem ‌Hinweis Dritter gelöscht. Die Facebook-Mutter ⁠Meta und die Alphabet-Tochter Google reagierten ​zunächst nicht ​auf eine Anfrage.

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