WM-Gruppenspiele: Argentinien und Frankreich siegen, Norwegen überzeugt
Hızlı Bakış
- Argentinien startete mit einem 3:0-Sieg gegen Algerien in die WM, dank dreier Tore von Lionel Messi.
- Vizeweltmeister Frankreich bezwang Senegal mit 3:1, wobei Kylian Mbappé zwei Tore erzielte.
- Norwegen überzeugte als Geheimfavorit mit einem 4:1-Sieg gegen den Irak, angeführt von Erling Haaland.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Die Spiele sind Teil der Fußball-Weltmeisterschaft. Argentinien ist der amtierende Weltmeister, Frankreich der Vizeweltmeister. Norwegen gilt als Geheimfavorit.
Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)
Argentinien ist anders als vor vier Jahren mit einem Sieg in die Weltmeisterschaft eingestiegen. Der amtierende Weltmeister gewann dank dreier Tore seines Ausnahme-Fußballers Lionel Messi sein erstes WM-Spiel in Kansas City gegen Algerien mit 3:0.
Zum 1:0 traf Messi in der 17. Minute. Argentinien kontrollierte in der Folge das Geschehen, ohne dabei allzu große Gefahr auszustrahlen. Lautaro Martínez, der im Sturm den Vorzug vor Julián Álvarez erhalten hatte, war weitgehend abgemeldet. Algerien wurde erst vor der Pause wieder etwas stärker. Doch nach dem Seitenwechsel blieb das immer spielfreudigere Argentinien die dominante Mannschaft, und Messi traf erneut in der 60. und 76. Spielminute.
Mit seinen drei Toren stellte Messi die WM-Bestmarke von Miroslav Klose mit 16 Toren ein. Als er in der 80. Spielminute ausgewechselt wurde, feierten die mehr als 40.000 argentinischen Fans unter den 69.045 Zuschauern den Fußballer, als habe er Argentinien bereits zur Titelverteidigung geführt.
Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)
Nach einer zähen ersten Halbzeit hat Vizeweltmeister Frankreich sein erstes Spiel in Gruppe I gegen Senegal mit 3:1 gewonnen. Kylian Mbappé brachte die Franzosen zunächst in Führung und sorgte schließlich in der Nachspielzeit für den Endstand.
Die Mannschaft aus Senegal hatte in der ersten Halbzeit die besseren Chancen. Nicht ein einziges Mal schossen die Franzosen vor der Pause gefährlich auf das Tor von Édouard Mendy. Stattdessen brachten sich die Senegalesen selbst in Bedrängnis, als Kapitän Kalidou Koulibaly eine Hereingabe beinahe ins eigene Tor klärte (44.). Ansonsten konnten weder Mbappé noch Ousmane Dembélé noch Michael Olise vom FC Bayern München zunächst große Akzente setzen.
In der zweiten Halbzeit kam die Équipe Tricolore dann besser ins Spiel. Désiré Doué schoss jedoch zunächst knapp links vorbei (47.). Olise (53.) und Mbappé (57.) aus aussichtsreicher Position scheiterten jeweils an Mendy. In der 66. Minute dann traf nach einem Steilpass von Olise Mbappé. 16 Minuten später erhöhte der eingewechselte Bradley Barcola für das 2:0. Frankreich hatte das Spiel spätestens jetzt gut im Griff.
In der Nachspielzeit wurde es dann doch noch einmal kurz spannend: Nach einem Patzer von Frankreichs Keeper Mike Maignan verkürzte Ibrahim Mbaye auf 2:1. Nur eine Minute später stellte Mbappé den alten Abstand mit einem Distanzschuss wieder her und sicherte Frankreich die ersten drei Punkte.
Frankreichs nächster Gegner ist am Montag der Irak. Senegal spielt einen Tag später gegen Norwegen.
Irak – Norwegen 1:4 (1:2)
Norwegen ist seiner Rolle als WM-Geheimfavorit gerecht geworden und hat sein erstes Spiel in Gruppe I gegen den Irak mit 4:1 gewonnen. Dabei konnten sich die Skandinavier in Boston (Foxborough) auf ihren Stürmer Erling Haaland verlassen, der bei seinem allerersten WM-Spiel in der ersten Halbzeit zwei Tore erzielte. Für den Irak war es das erste WM-Spiel seit 40 Jahren.
In der ersten Viertelstunde hatten die Norweger allerdings große Probleme gegen den Außenseiter. Die irakische Mannschaft störte früh und ermöglichte es den Norwegern kaum, nach vorne zu spielen. Torchancen waren Mangelware. Erst nach der kurzen Trinkpause bekam Norwegen mehr Tempo ins eigene Spiel. Mit der ersten guten Kombination fiel der Führungstreffer: Haaland wurde von Møller Wolfe bedient und traf (29.).
Wenig später schoss zwar Aymen Hussein per Kopfball (39.) ein Tor für den Irak. Haaland brachte Norwegen wenig später jedoch erneut in Führung, weil er einem Rückpass auf den gegnerischen Keeper entschlossen nachging und den zweiten Treffer erzwang (43.).
In der zweiten Halbzeit blieben die Skandinavier eine Zeit lang passiv. Auch in der Defensive ließen sie Schwächen erkennen. Die zweite Trinkpause nutzten die Trainer beider Teams, um einige Wechsel vorzunehmen. Norwegen tauschte insgesamt vier Positionen – und nur wenige Minuten später traf der eingewechselte Leo Østigård (76.) nach einem Standard aus einer Ecke per Kopf. In der Nachspielzeit bugsierte der irakische Stürmer Hussein den Ball unglücklich ins eigene Tor (90.+7) – zum Endstand von 4:1 für die Norweger.


