
Mutter berichtet von Folter ihres Sohnes
Olha Cherniak berichtet von dem traumatischen Erlebnis, als sie im Nachbarraum die Folter ihres Sohnes mithören musste. Sie beschreibt seine Schreie und ihr Gefühl der Hilflosigkeit.

Olha Cherniak berichtet von dem traumatischen Erlebnis, als sie im Nachbarraum die Folter ihres Sohnes mithören musste. Sie beschreibt seine Schreie und ihr Gefühl der Hilflosigkeit.
In Österreich hat ein Prozess gegen einen ehemaligen syrischen Geheimdienstchef und einen Polizisten wegen Folter und Misshandlung von Regimegegnern begonnen. Ihnen wird vorgeworfen, zwischen 2011 und 2013 in Rakka Verbrechen gegen 21 Häftlinge befohlen oder nicht unterbunden zu haben.

In Kolumbien wurde Florind R., ein Verdächtiger im Mordfall eines serbischen V-Mannes der Frankfurter Polizei, festgenommen. Ihm wird Mord, Entführung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.

In Syrien steht Atef Najib, Cousin des gestürzten Diktators Baschar al-Assad, wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen vor Gericht. Ihm wird Folter und Mord während der Niederschlagung von Protesten 2011 vorgeworfen. Viele Syrer fordern die Todesstrafe.
Eine UN-Sonderberichterstatterin wirft Israel Folter, sexuelle Gewalt und ungeklärte Todesfälle palästinensischer Häftlinge vor. Alice Jill Edwards sammelte Berichte über 1.680 Beschwerden gegen Geheimdienste, von denen keine zu Anklagen führten.

Ein ehemaliger Geheimdienstchef ist in Syrien wegen der Niederschlagung der friedlichen Proteste im Jahr 2011 angeklagt worden. Ihm wird vorgeworfen, Befehle zum Töten, Verhaften und Foltern gegeben zu haben.

Ein ehemaliger Geheimdienstchef ist in Syrien wegen der Niederschlagung der friedlichen Proteste im Jahr 2011 angeklagt worden. Ihm wird vorgeworfen, Befehle zum Töten, Verhaften und Foltern gegeben zu haben.

In Iran ist erstmals seit Jahren ein Todesurteil im Zusammenhang mit den Frauenprotesten von 2022 vollstreckt worden. Der 27-jährige Mehrab Abdollahsadeh wurde beschuldigt, bei den Protesten in der nordwestlichen Stadt Urmia eine Sicherheitskraft getötet zu haben. Die Hinrichtung erfolgte am Sonntagmorgen. Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights warf der Justiz vor, den Mann 42 Tage lang psychischer und physischer Folter ausgesetzt zu haben, um ein Geständnis zu erzwingen. Das Urteil wurde im Dezember durch den obersten Gerichtshof bestätigt.

Mindestens neun Menschen wurden im Januar 2026 im Zusammenhang mit Protesten im Iran hingerichtet. Zehn weitere Personen wurden wegen angeblicher Mitgliedschaft in Oppositionsgruppen und zwei wegen Spionagevorwürfen exekutiert. Unter den Hingerichteten befindet sich der 19-jährige Kampfsportler Saleh Mohammadi, iranischer Jugendmeister im Ringen und Mitglied des iranischen U-19-Kaders von 2024. Der UN-Menschenrechtsbeauftragte Türk zeigte sich entsetzt und forderte die iranischen Behörden auf, alle weiteren Hinrichtungen zu stoppen.

Mindestens 21 Menschen wurden im Januar 2026 im Iran exekutiert, davon neun im Zusammenhang mit Protesten, zehn wegen angeblicher Oppositionsgruppen-Mitgliedschaft und zwei wegen Spionagevorwürfen. Unter den Hingerichteten ist der 19-jährige Ringer Saleh Mohammadi, iranischer Jugendmeister und U-19-Nationalteammitglied. UN-Hochkommissar Türk zeigte sich entsetzt und forderte die Behörden auf, weitere Hinrichtungen zu stoppen und politische Gefangene freizulassen.