
Söder greift Koalition mit Vorschlag zu Mütterrente und Bürgergeld an
CSU-Chef Markus Söder schlägt vor, die Mütterrente zu kürzen, um die Finanzierung von Koalitionsvorhaben für 2027 zu sichern. Er verknüpft dies mit einer Kürzung des Bürgergelds.

CSU-Chef Markus Söder schlägt vor, die Mütterrente zu kürzen, um die Finanzierung von Koalitionsvorhaben für 2027 zu sichern. Er verknüpft dies mit einer Kürzung des Bürgergelds.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine drastische Absenkung der Bürgergeld-Regelsätze auf das "absolut verfassungsrechtliche Minimum". Er kritisiert die hohen Ausgaben und mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung. Söder sprach sich zudem gegen Steuererhöhungen und für eine bundesweite Bezahlkarte für Asylbewerber aus.
CSU-Chef Markus Söder fordert eine drastische Kürzung der Bürgergeld-Regelsätze auf ein "absolut verfassungsrechtliches Minimum". Er kritisiert die aktuellen Ausgaben von rund 50 Milliarden Euro und verlangt eine Umfinanzierung für ukrainische Geflüchtete sowie die Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerber zur Kostensenkung. Söder lehnt Steuererhöhungen ab und betont die Wichtigkeit der Mütterrente.
CSU-Chef Markus Söder fordert eine Kürzung der Bürgergeld-Regelsätze auf ein verfassungsrechtliches Minimum. Er kritisiert die Höhe der Zahlungen und fordert, ukrainische Geflüchtete nicht mehr aus dem Bürgergeld zu finanzieren. Auch eine Bezahlkarte für Asylbewerber wird gefordert.

CSU-Chef Markus Söder fordert eine Kürzung der Bürgergeld-Regelsätze auf das verfassungsrechtliche Minimum. Er kritisiert die Höhe der Leistungen und fordert eine Bezahlkarte für Asylbewerber sowie eine Änderung der Finanzierung für Ukrainer.

Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) hält das Bürgergeld für zu hoch und fordert eine Senkung. Unterstützung erhält er von Parteikollegen, während die SPD auf gesetzliche Regelungen und die Sicherung des Existenzminimums verweist. Ab Juli gelten strengere Regeln für Bezieher.
Die Innenminister der Länder planen, Sozialleistungsbetrug durch KI und Datenaustausch zu bekämpfen. Zudem soll der Anspruch auf Bürgergeld und Kindergeld für EU-Ausländer erschwert werden. Bundesinnenminister Dobrindt hält die Regelsätze für zu hoch.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kritisiert die Höhe des Bürgergeld-Regelsatzes. Er fordert eine Überprüfung, da die Sätze seiner Meinung nach zu hoch angesetzt sind und das Existenzminimum übersteigen.

Das Sozialgericht Hannover hat entschieden, dass getrennte Wohnungen nicht automatisch das Ende einer Bedarfsgemeinschaft bedeuten. Wenn die eheliche Lebensgemeinschaft nach außen erkennbar fortbesteht, etwa durch gemeinsame Kinderbetreuung und Alltagsaktivitäten, kann das Einkommen des Partners weiterhin für Bürgergeld-Leistungen relevant sein.

Deutschland hatte ukrainischen Flüchtlingen 2022 das Bürgergeld gewährt, was zu höheren Ansprüchen als im Asylsystem führte. Nun wird eine Rückkehr ins Asylsystem diskutiert, da die Kosten für Bund und Kommunen steigen. Streitigkeiten über die Finanzierung sind entbrannt.
Der Verein Sanktionsfrei kritisiert eine ZDF-Doku über Bürgergeld-Empfänger und wirft dem Sender vor, ein verzerrtes Bild zu zeichnen.
Die SPD und Sozialverbände kritisieren einen CDU-Vorschlag, Bürgergeldempfängern das Deutschlandticket statt Geld für Mobilität zu geben, da dies die Entscheidungsfreiheit einschränken würde.
Eine ZDF-Reportage beleuchtet Missbrauchsfälle beim Bürgergeld und löst Debatten aus. Kritiker sehen rechtspopulistische Narrative, während Befürworter eine ehrliche Auseinandersetzung fordern. Die Autorin betont die Notwendigkeit von Kontrollen.

Im September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Eine Umfrage sieht die AfD bei 41 Prozent. Ministerpräsident Schulze (CDU) will gegensteuern – mit Maßnahmen gegen Bürgergeldempfänger.

Im September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Eine Umfrage sieht die AfD bei 41 Prozent. Ministerpräsident Schulze (CDU) will gegensteuern – mit Maßnahmen gegen Bürgergeldempfänger.

Die Bundesregierung hat ihre Pläne zur schrittweisen Übernahme der Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger durch den Bund gestrichen. Dies führt zu einer anhaltenden finanziellen Belastung für die gesetzlich Versicherten.

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland fordern vom Staat die vollständige Übernahme der Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger. Derzeit tragen die Beitragszahler rund zwei Drittel der Behandlungskosten, während der Staat nur ein Drittel über Steuermittel beisteuert. Finanzminister Lars Klingbeil blockiert die Beteiligung des Bundes. Die Krankenkassen haben den Staat mittlerweile verklagt. Die Reformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken sehen Einschnitte bei Ärzten, Patienten und Apothekern vor, um das Milliarden-Finanzloch zu stopfen.

Das Landgericht Köln hat NiUS per einstweiliger Verfügung verboten, falsche Behauptungen über eine Kantineröffnung in der Dortmunder Arbeitsagentur als 'Fastenbrechen für Bürgergeldempfänger finanziert vom Steuerzahler' zu verbreiten. Die Veranstaltung war eine private Mitarbeiterfeier der Pächterin Selvi Aksünger.[1][2]

Das Kölner Landgericht hat das Portal »Nius« wegen Falschberichterstattung verurteilt. Das Medium hatte fälschlicherweise über ein »Fastenbrechen für Bürgergeldempfänger« berichtet, was sich vor Gericht als unwahr herausstellte.

Immer mehr Bürger kämpfen mit KI-generierten Klagen beispielsweise ums Bürgergeld – und bringen Richter an ihre Grenzen. Was das für die Verfahren bedeutet.

Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert einen Einstieg in die Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen durch den Bund und kritisiert Finanzminister Klingbeil scharf. Er verlangt einen zusätzlichen Steuerzuschuss von mindestens drei Milliarden Euro, der in den kommenden Jahren ausgebaut werden soll. Eine Expertenkommission beziffert den Bedarf für volle Kostendeckung auf zwölf Milliarden Euro jährlich. Die Koalition berät zudem über eine stärkere Übernahme der Krankenkosten von Bürgergeldbeziehern im Sparpaket von Gesundheitsministerin Warken.

Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert einen Einstieg in die Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen durch den Bund zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen. Er verlangt einen zusätzlichen Steuerzuschuss von mindestens drei Milliarden Euro, der in den kommenden Jahren ausgebaut werden soll. Eine Expertenkommission beziffert den Bedarf für volle Kostendeckung auf zwölf Milliarden Euro jährlich. Die Koalition diskutiert zudem eine stärkere Übernahme der Krankenkosten von Bürgergeldbeziehern durch das geplante Sparpaket von Gesundheitsministerin Warken.

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verteidigt ihre Reformpläne gegen Kritik aus CSU und SPD. Die geplante Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern diene nicht nur finanziellen Zielen, sondern sei auch ein Beschäftigungshemmnis und gelebte Frauenpolitik. Ab 2028 sollen Kassenmitglieder mit beitragsfrei mitversicherten Ehepartnern einen Beitragszuschlag von 3,5 Prozent zahlen. Die CSU fordert zudem, dass der Bund die Krankenversicherungskosten von Bürgergeldempfängern übernimmt - was SPD-Finanzminister Klingbeil ablehnt.