
PKV-Beiträge: Unger warnt vor vorschnellem Wechsel
Unger warnt vor vorschnellem Wechsel zur PKV, da die Beiträge je nach Alter und Vorerkrankung variieren können.

Unger warnt vor vorschnellem Wechsel zur PKV, da die Beiträge je nach Alter und Vorerkrankung variieren können.

PKV-Geschäftsführer Christian Hälker über die Hürden bei der Krankenversichertennummer und die Frage, ob Freiwilligkeit bei der Digitalisierung funktioniert.

Die Bundesregierung plant eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung mit einer einmaligen Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze um 300 Euro auf 6.112,50 Euro. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will Gutverdiener stärker belasten. Das Gesundheitsministerium rechnet mit einem Abwanderungseffekt von rund 100.000 Personen in die private Krankenversicherung. Der PKV-Verband beziffert die zusätzliche monatliche Belastung auf 17,50 Euro und sieht darin keinen wesentlichen Wechselanreiz. Bereits zum Jahresbeginn 2026 wurden die Prämien für 60 Prozent der Privatversicherten um durchschnittlich 13 Prozent erhöht.

Gesundheitsministerin Nina Warken plant eine Kassenreform für 2027, die Gutverdiener stärker belastet. Experten befürchten, dass dies zu einer Abwanderung zahlungskräftiger Versicherter in die private Krankenversicherung führen könnte.