Ausschlafen am Wochenende kann Mortalitätsrisiko minimieren
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- Laut RKI leiden 25% der Erwachsenen in Deutschland an Schlafstörungen.
- Eine Studie zeigt: Wer Schlafmangel unter der Woche durch Ausschlafen am Wochenende ausgleicht, minimiert sein Mortalitätsrisiko.
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Schlafstörungen sind laut RKI ein häufiges Gesundheitsproblem in Deutschland, das 25% der Erwachsenen betrifft. Schlafmangel kann krank machen und die Mortalität erhöhen. Eine aktuelle Studie untersuchte die Auswirkungen von Schlafmangel und "Recovery-Schlaf" am Wochenende.
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Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gehören Schlafstörungen zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen in der Bevölkerung. Umfragen zufolge leiden 25 Prozent der Erwachsenen in Deutschland daran.
Die Folge: Schlafmangel. Zu wenig Schlaf kann krank machen und geht mit einer erhöhten Mortalität einher, zeigen Studien. Neuen Erkenntnissen zufolge kann Ausschlafen am Wochenende das Mortalitätsrisiko jedoch signifikant minimieren.
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Für die Studie analysierte ein internationales Forschungsteam die Daten von rund 86.000 Teilnehmern der UK Biobank. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht. Die Schlafdaten der Teilnehmer wurden per Bewegungssensor am Handgelenk gemessen.
Dafür untersuchten die Forscher nicht nur die Schlafdauer, sondern auch Muster aus Schlafmangel und anschließendem „Recovery-Schlaf“. Dabei zeigte sich: Menschen, die dauerhaft zu wenig schliefen, ohne den Schlaf später nachzuholen, hatten ein erhöhtes Sterberisiko.
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Die gute Nachricht für alle, die gerne mal ausschlafen: Wurde der Schlafmangel dagegen durch längeren Schlaf in den Nächten am Wochenende kompensiert, war dieser Zusammenhang deutlich schwächer oder verschwand ganz. Die Wissenschaftler fassen zusammen: Ausschlafen am Wochenende kann Schlafmangel der Woche biologisch ausgleichen.
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Aber wie viele Stunden sollte man überhaupt schlafen? Dazu haben Forscher kürzlich eine weitere Studie veröffentlicht. Zwischen 6,5 und 7,8 Stunden pro Nacht ist die ideale Schlafdauer. Erhebungen des RKI zeigen, dass ein Viertel der Menschen an Schlafmangel leidet. Genauer gesagt schläft jeder vierte Erwachsene weniger als sieben Stunden pro Nacht.
Die Forscher empfehlen, am Wochenende zusätzlich ein bis zwei Stunden länger zu schlafen, um den Schlafmangel unter der Woche auszugleichen. Für alle, die keine Kinder oder besondere Verpflichtungen haben, kann das gut in die Wochenendplanung passen.
Wissenschaftliche Studien haben in der Vergangenheit gezeigt, dass Schlafentzug krank machen kann. Zu den Folgen gehören: neurokognitive Beeinträchtigungen, erhöhte Entzündungsmarker und ein erhöhtes kardiometabolisches Risiko. Forscher untersuchten bereits in anderen Studien, wie sich Ausschlafen am Wochenende auf den Körper auswirkt.
Sie fanden heraus, dass Menschen, die am Wochenende Schlaf nachholten, ein geringeres Risiko für Entzündungen, Depressionen und Adipositas hatten. Allerdings beruhten die Daten auf Selbstauskünften.
أسئلة مفتوحة
- Wie wirkt sich das Nachholen von Schlaf auf spezifische Krankheiten aus?
- Gibt es Altersunterschiede bei der Wirksamkeit von Wochenendschlaf?
- Welche genauen Mechanismen liegen dem Ausgleich von Schlafmangel durch Wochenendschlaf zugrunde?



