BMG fusioniert mit US-Konkurrent Concord – Bertelsmann entsteht globales Musik-Schwergewicht
Deutscher Medienkonzern übernimmt 67 Prozent am fusionierten Unternehmen mit 2,2 Milliarden Dollar Umsatz
نظرة سريعة
- Bertelsmann-Tochter BMG plant die Fusion mit dem US-Musikkonzern Concord.
- Das fusionierte Unternehmen soll einen Pro-forma-Jahresumsatz von 2,2 Milliarden Dollar und einen EBITDA von 730 Millionen Dollar erzielen.
- Bertelsmann hält künftig 67 Prozent, Concord-Eigentümer erhalten 1,16 Milliarden Dollar Barzahlung.
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Bertelsmann war 2006 aus dem Musikgeschäft ausgestiegen, baute es aber ab 2008 mit BMG wieder auf. Die jetzige Fusion ist eine der größten Transaktionen in der mehr als 190-jährigen Konzerngeschichte.
Mit einer Fusion trumpft der Medienkonzern Bertelsmann in der Musikindustrie auf. Die Bertelsmann-Tochter BMG plant den Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Concord. Dadurch entstehe eines der global größten Musikunternehmen mit einem Pro-forma-Jahresumsatz von 2,2 Milliarden Dollar und einem operativen Gewinn (Ebitda) von 730 Millionen Dollar, teilten die Konzerne mit.
Die neue Firma werde den Namen BMG tragen und ihren Hauptsitz in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee haben, der europäische Sitz soll Berlin werden. Nach Abschluss der Transaktion werde Bertelsmann einen Anteil von 67 Prozent am zusammengeführten Unternehmen halten. Die Eigner von Concord hielten dann 33 Prozent der Anteile, die vom Vermögensverwalter Great Mountain Partners (GMP) verwaltet werden, und erhielten eine einmalige Barzahlung in Höhe von 1,16 Milliarden Dollar.
Concord-Chef Bob Valentine soll das gemeinsame Unternehmen führen. BMG-Chef Thomas Coesfeld, designierter CEO von Bertelsmann, werde zum Chairman. Noch muss die Transaktion von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden, ihr Abschluss wird für das vierte Quartal 2026 anvisiert.
Der Bund sei ein »Meilenstein«, sagte Bertelsmann-Chef Thomas Rabe. Man bündele mit Partnern die Kräfte ähnlich der Schaffung von Penguin Random House und der Zusammenführung von RTL und Sky Deutschland. Die Transaktion zähle zu den größten in der mehr als 190-jährigen Geschichte von Bertelsmann.
Bertelsmann war aus dem Musikgeschäft 2006 ausgestiegen, hatte einige Jahre darauf jedoch wieder begonnen, es aufzubauen. 2008 war BMG gegründet worden. Mit dem jetzigen Deal stärkt der Konzern auch die Präsenz in den USA. Vergangenes Jahr sei der US-Markt für Bertelsmann mit einem Umsatzanteil von 28 Prozent der größte Markt.
ما الذي يجب مراقبته
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Weitere Konsolidierung im Musikmarkt erwartet
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