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Britisches Militär stoppt russischen Öltanker im Ärmelkanal
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Die Welt14.06.2026العالم2 dk okumaGermany

Britisches Militär stoppt russischen Öltanker im Ärmelkanal

نظرة سريعة

  • Das britische Militär hat einen Öltanker der russischen Schattenflotte im Ärmelkanal gestoppt.
  • Premierminister Keir Starmer wies die Streitkräfte an, das Schiff abzufangen, um Russlands Kriegsbefürworter zu treffen.
  • Die Operation dauerte sechs Stunden und das Schiff wird nun überprüft.

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Das britische Militär hat einen Öltanker der russischen Schattenflotte gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte. Dies geschah in Abstimmung mit Frankreich. Russland versucht mit der Schattenflotte, westliche Sanktionen zu umgehen.

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Das britische Militär hat nach Angaben von Premierminister Keir Starmer einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte. Er habe die Streitkräfte am frühen Morgen angewiesen, das Schiff abzufangen, teilte der Regierungschef auf der Plattform X mit. Der erfolgreiche Einsatz versetze Russland einen weiteren Schlag und erinnere diejenigen, die Putins Krieg in der Ukraine befeuern, dass sie sich nicht verstecken könnten.

Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums handelt es sich bei dem Schiff um den knapp 244 Meter langen Öltanker „Smyrtos“, der laut der Webseite Marinetraffic.com unter der Flagge Kameruns fährt und von einem russischen Hafen kommt.

Kräfte der Marine und speziell ausgebildete Beamte der nationalen Kriminalpolizei hätten das Schiff geentert, hieß es in einer Mitteilung des britischen Ministeriums. Die Militäroperation habe sechs Stunden gedauert. „Das Schiff wird nun vor der Südküste festgehalten und überwacht, während die Ermittlungen andauern.“

Der Premierminister hatte demnach im März zugestimmt, dass britische Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden Schiffe der Schattenflotte entern dürfen. Die Operation sei in enger Abstimmung mit Frankreich durchgeführt worden. Nun werde das Schiff auf Umwelt- und Sicherheitsmängel überprüft.

„Russland finanziert seinen Konflikt in der Ukraine mit seiner Schattenflotte, und unser Abfangen ist ein Schlag gegen Putins illegalen Krieg“, sagte Verteidigungsminister Dan Jarvis laut der Mitteilung.

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Mit Schiffen der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die von den westlichen Alliierten wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verhängten Sanktionen zu umgehen. Nach britischen Angaben handelt es sich um mehr als 700 Schiffe. Die Schiffe werden oft angehalten und überprüft. Vor zwei Wochen hatte Frankreich einen aus Russland kommenden Öltanker im Atlantik überprüft – nach Pariser Angaben auch mit Unterstützung Großbritanniens. Der Kreml kritisierte damals, solche Aktionen grenzten an „internationale Piraterie“. Russland führt seit mehr als vier Jahren Krieg gegen die Ukraine.

Russland meldet massiven Drohnenangriff

Derweil hat der Gouverneur der nördlich von Moskau gelegenen russischen Region Jaroslawl einen massiven ukrainischen Drohnenangriff gemeldet. Ein Treibstofflager sei getroffen ‌worden. Das habe einen Brand ausgelöst. Es gebe keine Opfer, teilte Gouverneur Michail Jewrajew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Einsatzkräfte seien vor Ort, um das Feuer zu löschen.

Reuters/dpa/jm

ما الذي يجب مراقبته

توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق

  • Russland wird die Aktionen als Piraterie bezeichnen und Gegenmaßnahmen erwägen.

    مرجح · خلال أيام

أسئلة مفتوحة

  • Welche weiteren Maßnahmen werden gegen die Schattenflotte ergriffen?
  • Wie wird Russland auf die Beschlagnahmung reagieren?
  • Welche Umweltschäden sind durch den Drohnenangriff entstanden?

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This article was originally published by Die Welt.

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