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Dax opens almost unchanged, Broadcom disappoints
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Handelsblatt·4 sa önce·🇩🇪Germany·Business

Dax opens almost unchanged, Broadcom disappoints

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Yayıncı
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Düsseldorf. Schwache Vorgaben aus den USA und Asien dämpfen auch am deutschen Aktienmarkt die Stimmung und lassen zunächst keine Gegenbewegung zu den Kursverlusten am Mittwoch erwarten. Der Dax eröffnet kaum verändert bei 24.860 Punkten.

Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex mit einem Minus von 1,3 Prozent deutlich unterhalb der runden Marke von 25.000 Punkten geschlossen. So tief schloss der Dax zuletzt vor zwei Wochen. Das Rekordhoch bei 25.508 Punkten gerät damit zunehmend aus dem Blick. Dennoch: Von einem echten Abwärtstrend kann noch keine Rede sein; bisher standen in den vergangenen Wochen zudem immer Käufer bereit, die bereits knapp unterhalb der Marke wieder einstiegen.

Unverändert beherrschen zwei Themen die Marktlage: der Irankrieg und die KI-Rally. Im Nahen Osten gibt es weiterhin zahlreiche Wortmeldungen aller Seiten, darunter etwa die Erklärung Israels und des Libanon, man wolle die vor Wochen vereinbarte Waffenruhe doch nun wirklich einhalten. Stunden später meldete eine libanesische Nachrichtenagentur neue Drohnenangriffe aus Israel.

Auch US-Präsident Donald Trump wiederholt bekannte Botschaften, stellt eine baldige Einigung mit dem Iran in Aussicht und versichert, die USA würden das angereicherte Uran Teherans übernehmen. Mit Blick auf den kaum veränderten Ölpreis nehmen die Märkte diese Nachrichten zur Kenntnis, bewerten die Lage allerdings nicht neu.

Die Zahlen des US-Chipkonzerns Broadcom haben dagegen deutlichen Einfluss auf Aktien im KI- und Chipbereich. Broadcom hat im zweiten Quartal die Umsatzerwartungen der Wall Street verfehlt und damit seine Anleger enttäuscht. Die Aktien des Unternehmens fielen im nachbörslichen Handel um mehr als zehn Prozent. Als Grund für die unterbotenen Erwartungen gilt der verschärfte Wettbewerb auf dem Markt für maßgeschneiderte Halbleiter. Broadcom konkurriert unter anderem mit Nvidia, dessen Grafikprozessoren als Branchenstandard für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) gelten, sowie mit Marvell Technology.

Weil die US-Börsen zum Zeitpunkt der Broadcom-Veröffentlichung bereits geschlossen waren, zeigt sich vor allem bei den deutlichen Indexverlusten in Asien eine klare Reaktion. Fabien Yip von IG International sieht allerdings noch keine Trendwende und rät vielmehr zu Gewinnmitnahmen: „Das könnte Investoren daran erinnern, einige der großen Profite einzustreichen, die sie in diesem Jahr gemacht haben, weil es doch einige Unsicherheiten bei der zukünftigen Nachfrage nach KI-Chips gibt.“ Im Dax verlieren die Papiere von Infineon am Donnerstag mehr als zwei Prozent.

Entscheidende Termine gibt es im Tagesverlauf kaum. Fronleichnam ist in sechs deutschen Bundesländern, darunter auch am Finanzplatz Hessen, ein gesetzlicher Feiertag, sodass der Handel bewegungsarm bleiben könnte.

Puma: Vor der Fußball-WM gewinnen die MDax-Titel des Sportausrüsters mehr als drei Prozent. Die Analystin Monique Pollard von der Citigroup sprach mit einem Kursziel von 35 Euro eine Kaufempfehlung aus. Die Expertin setzt dabei nach dem Einstieg des chinesischen Konzerns Anta zu Jahresbeginn vor allem auf die mittelfristigen Chancen in China. Mit ihren Umsatzschätzungen für 2027 und 2028 liegt sie laut eigenen Angaben um bis zu 13 Prozent über dem Konsens. Zudem sieht sie enormes Margenpotenzial.

This article was originally published by Handelsblatt.

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