Deutscher Industrie-Auftragseingang steigt im Mai stärker als erwartet
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- Der deutsche Industrie-Auftragseingang verzeichnete im Mai einen Zuwachs von 1,9 Prozent gegenüber dem Vormonat, was die Erwartungen von Experten übertraf.
- Dieser Anstieg, der auch von Großaufträgen profitierte, mildert die Sorgen über die angeschlagene Konjunktur.
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Nach einem Rückgang im April hat sich der Auftragseingang in der deutschen Industrie im Mai erholt und ist stärker gestiegen als erwartet. Dies geschah unter anderem durch Großaufträge.
Hoffnungsschimmer für die angeschlagene deutsche Industrie: Nach dem Rückschlag im April hat der Auftragseingang im Mai wieder zugelegt. Der Anstieg fiel zudem deutlich höher aus als von Experten erwartet.
Die Aufträge stiegen im Mai im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag in Wiesbaden mitteilte.
Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus von etwas mehr als einem Prozent gerechnet. Zudem fiel der April-Rückgang aktuellen Daten zufolge nicht so stark aus, wie zunächst angenommen. Die Statistiker revidierten den Rückgang von 3,8 Prozent auf 3,2 Prozent.
Im Mai profitierte die Industrie unter anderem von Großaufträgen. Ohne die Berücksichtigung dieser Orders sei der Auftragseingang um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen.
Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank, kommentiert zurückhaltend: «Für die deutsche Wirtschaft sind es derzeit keine einfachen Zeiten. Der Automobilbau muss sich gesundschrumpfen, worunter viele nachgelagerte Industrien leiden. Darunter insbesondere der Maschinenbau. Letzterer kann zwar im Mai einen positiven Auftragseingang verbuchen, doch das übergeordnete Bild schaut betrüblich aus.»
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