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BackEarlybird und Axa legen neuen 500-Millionen-Euro-Verteidigungsfonds auf
Earlybird und Axa legen neuen 500-Millionen-Euro-Verteidigungsfonds auf
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Handelsblatt18.06.2026Business3 dk okumaGermany

Earlybird und Axa legen neuen 500-Millionen-Euro-Verteidigungsfonds auf

نظرة سريعة

  • Der deutsche Investor Earlybird und Axa Venture Partners (AVP) starten einen neuen Fonds mit 500 Mio.
  • Euro für europäische Rüstungs-Start-ups.
  • Die Kooperation soll die Konsolidierung der Verteidigungsindustrie fördern und schließt eine Kapital-Lücke in der Wachstumsphase.

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لماذا يهم

Ein neuer Fonds von Earlybird und Axa Venture Partners soll europäische Rüstungs-Start-ups mit 500 Millionen Euro versorgen. Dies soll die Konsolidierung der europäischen Verteidigungsindustrie fördern und Kapitalmangel in der Wachstumsphase beheben.

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Der deutsche Investor Earlybird legt zusammen mit dem Finanzarm von Axa einen neuen Verteidigungsfonds auf. Für Deutschland und Frankreich ist es eine eher ungewöhnliche Kooperation. Nadine Schimroszik 18.06.2026 - 07:39 Uhr Artikel anhören

AVP-Partner Benoit Fosseprez (l.) und Earlybird-Co-Gründer Roland Manger: Sie können künftig 500 Millionen Euro investieren. Foto: AVP/Earlybird

Berlin. Europas Rüstungs-Start-ups stehen bald weitere 500 Millionen Euro zur Verfügung. Dafür sorgen der deutsche Investor Earlybird, der an Firmen wie Isar Aerospace und N26 beteiligt ist, sowie die Beteiligungssparte des französischen Versicherers Axa, Axa Venture Partners (AVP). Zusammen legen beide Firmen einen neuen Fonds auf mit einer Zielgröße von einer halben Milliarde Euro, wie Earlybird und AVP am Donnerstag bekanntgaben.

„Diese eher ungewöhnliche transnationale Kooperation trägt dazu bei, die gebotene europäische Konsolidierung unserer Verteidigungsindustrie voranzutreiben, indem wir die beiden größten europäischen Märkte kombinieren“, sagte Earlybird-Partner Hendrik Brandis dem Handelsblatt. Vor allem in der Wachstumsphase, in der es um Skalierung und Unternehmensaufbau gehe, stehe bisher zu wenig Kapital zur Verfügung. Brandis ergänzte: „In diese Lücke stoßen wir.“

Der neue Fonds von Earlybird und Axa plant, sich an rund 20 Start-ups zu beteiligen, mit im Schnitt je rund 25 Millionen Euro. Das Geld soll Jungfirmen zur Verfügung gestellt werden, die in den Bereichen Weltraum, Luft, Land und See tätig sind, und sich ausschließlich auf die militärische Nutzung oder aber die militärische wie auch zivile Nutzung (Dual-Use) konzentrieren.

Bisher sind transnationale Fonds in Europa eher eine Seltenheit. Die unterschiedlichen Rechtsordnungen, Berichtspflichten und Vorgaben für LPs, also Geldgeber der Fonds, erschweren es, sie aufzulegen. Allerdings haben die Wagniskapitaltochter der deutschen Förderbank KfW, KfW Capital, und die französische Investmentbank Bpifrance erst in dieser Woche angekündigt, in den nächsten sechs Jahren Investments in Höhe von insgesamt 400 Millionen Euro für deutsche und französische Wagniskapitalfonds mit grenzüberschreitendem Investitionsfokus bereitzustellen.

Mehr Geld aus Europa für europäische Firmen

Die Macher hinter dem „E2D“ genannten neuen Fonds wollen erreichen, dass auch milliardenschwere Rüstungs-Start-ups wie Helsing und Quantum Systems aus Deutschland oder Harmattan aus Frankreich in späteren Firmenphasen nicht mehr auf Kapital aus dem außereuropäischen Ausland angewiesen sind.

» Lesen Sie auch: Konzerne und Investoren zeigen Interesse am deutschen Rüstungs-Start-up Arx Robotics

Helsing bereitet Insidern zufolge gerade eine Finanzierungsrunde in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar vor, die die Firma mit 18 Milliarden Dollar bewerten soll. Dabei wird das Start-up dem Vernehmen nach auch Investoren aus den USA an Bord holen.

Das französische Drohnen-Start-up Harmattan griff bei seiner letzten Finanzierungsrunde ebenfalls auf US-Investoren zurück. Harmattan ist das erste Rüstungs-Einhorn aus Frankreich, also eine Firma, die mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet wird.

E2D ist schon der zweite ausschließlich auf Rüstungsthemen fokussierte Fonds in diesem Umfang, den es in Europa gibt. Erst Anfang des Jahres hatte der Hamburger Investor DTCP einen neuen, 500 Millionen Euro schweren Rüstungsfonds aufgelegt. Das Interesse der Geldgeber sei groß, versicherte Brandis. Kapital komme gleichermaßen von Großkonzernen wie auch großen Finanzinstituten. Details wurden nicht genannt.

E2D dürfte einen Trend manifestieren, der seit dem vergangenen Jahr anhält. Investoren stecken derzeit entweder Geld in KI-Start-ups oder in Rüstungsfirmen.

Letzteres hängt auch mit den deutlich gestiegenen Rüstungsausgaben und den vielen anstehenden staatlichen Aufträgen zusammen. So hat Frankreich im Frühjahr angekündigt, das Verteidigungsbudget bis 2030 auf rund 76 Milliarden Euro zu steigern. In Deutschland sollen die Rüstungsausgaben bis 2029 sogar auf 152 Milliarden Euro zulegen.

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أسئلة مفتوحة

  • Welche spezifischen Start-ups werden als erste finanziert?
  • Wie wird die Kooperation die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Firmen beeinflussen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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