Eine Mutter in Woronesch kämpft um die Überreste ihres vermissten Mannes
SPIEGEL-Interview mit einer Frau, deren Mann seit neun Monaten im Krieg vermisst ist – während in Russland über die Familien der Soldaten geschwiegen wird
نظرة سريعة
- In Woronesch spricht eine Frau namens Anastassija über das Schicksal ihres vermissten Mannes Jewgenij, der seit neun Monaten im Krieg vermisst wird.
- Während Putin über die Helden des Krieges spricht, wird über das Leid der Familien zu Hause öffentlich geschwiegen.
- Ihr kleines Kind fragt ständig nach dem Vater, doch sie kann ihm keine angemessene Antwort geben.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Während Wladimir Putin öffentlich über die Helden des Krieges spricht, wird in Russland selten über die Familien der Soldaten gesprochen, die zu Hause mit dem Verlust und der Ungewissheit leben müssen.
Christian Hebel, SPIEGEL: »Warum ist es so wichtig, die Überreste ihres Mannes hierherzubekommen? Anastassija: »Es geht vor allem darum, einem Menschen zu gedenken. Wir wollen ihn beerdigen.« Christina Hebel, SPIEGEL: »Wladimir Putin spricht über die Helden des Krieges, die Männer, die an der Front kämpfen. Doch was der Krieg mit den Familien macht, zu Hause, darüber wird nicht öffentlich groß gesprochen. Wir haben hier in Woronesch mit einer Frau gesprochen, die es gewagt hat, öffentlich darüber zu sprechen, wie es in ihrer Familie seit dem Krieg ist. Ihr Mann, Jewgenij, ist seit neun Monaten vermisst.« Christina Hebel, SPIEGEL: »Versteht ihr Kind, was passiert ist? Anastassija: »Nein, unser Kind ist noch zu klein und versteht die Begriffe Tod und Krieg noch nicht. Das ist ihm fremd. Christina Hebel, SPIEGEL: »Fragt er, wo Papa ist? Anastassija: »Ja, er fragt sehr oft, wo sein Papa ist. Ich kann ihm aber darauf keine angemessene und verständliche Antwort geben.
أسئلة مفتوحة
- Wann und wo wurde Jewgenij vermisst?
- Gibt es Informationen über seinen Verbleib?
- Welche Unterstützung erhält die Familie von offizieller Seite?


