Eintracht Frankfurt: Markus Krösche unter Druck wegen Grundstücksdeal
نظرة سريعة
- Sportvorstand Markus Krösche von Eintracht Frankfurt soll einem Bericht zufolge von Spieleragent Andy Bara beim Kauf eines Grundstücks in Kroatien beraten worden sein.
- Bara vertrat auch Spieler und Trainer, die Krösche nach Frankfurt holte.
- Der Aufsichtsrat sprach Krösche sein Vertrauen aus, doch die Angelegenheit wirft Fragen auf.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Der Artikel thematisiert mögliche Interessenkonflikte des Sportvorstands Markus Krösche von Eintracht Frankfurt im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften und Spielervermittlungen durch dessen Agenten Andy Bara. Der Aufsichtsrat hat Krösche trotz der Bedenken das Vertrauen ausgesprochen.
Andy Bara ist ein bekannter Mann in der Fußballszene, zumindest in Südosteuropa. Als Spieleragent vermittelte er Dani Olmo und Joško Gvardiol nach Deutschland, nach Leipzig, wo damals Markus Krösche als Sportdirektor arbeitete.
Das war 2020. Etwa in dieser Zeit soll Krösche, so heißt es in einer Recherche der „Bild“-Zeitung, nach einer Immobilie in Kroatien gesucht haben. Bara soll ihm 2021 einen Tipp gegeben haben. Dem Bericht zufolge kaufte Krösche 2022, unter Vermittlung von Baras Frau, ein Grundstück auf der Adriainsel Dugi Otok.
Krösche war zu diesem Zeitpunkt schon Manager in Frankfurt. Er verpflichtete 2021 und 2022 Jérôme Onguéné (28 Jahre alt), Hrvoje Smolčić (25) und Kristijan Jakić (29) – drei Klienten Baras. Vier Jahre später, im Winter 2026, kam überraschend der Trainer Albert Riera zur Eintracht. Sein Berater: Andy Bara.
In den vergangenen Tagen hat Krösche dem Eintracht-Aufsichtsrat zu den Verbindungen berichtet. Dieser hat ihm das Vertrauen ausgesprochen.
Der Fußball ist ein Geschäft, in dem vieles, auch Spielerverträge, im Vertrauen zwischen Manager und Agent ausgehandelt werden. Nicht selten werden Trainer und Spieler einer Mannschaft von ein und demselben Berater vertreten.
Aber selbst in diesem auf Klüngel angelegten Geschäft sind die Umstände des Grundstückkaufs außergewöhnlich. Krösche scheint Privates mit Beruflichem vermischt zu haben. Der Aufsichtsrat hat dessen Erklärung akzeptiert. Aber unabhängig von der Frage, ob die Verpflichtung der Spieler und des Trainers aus der Obhut des Agenten Bara zu einem Bonus für Krösche führten, hätte der Topmanager schon den Anschein vermeiden müssen.
Die Ruhe bei der Eintracht trügte
Im aktuellen Eintracht-Kader spielt oder trainiert kein Bara-Klient mehr. Das soll, wie aus dem Klub zu hören ist, auch so bleiben. Der irrlichternde Riera hat einen zu schlechten Eindruck hinterlassen. Er war zwar hier und da ein Knaller, aber nicht das, was man im positiven Sinne darunter versteht.
Explosiver erscheint die nächste Geschichte um Krösche: Erst vor ein paar Wochen verhandelte der Sportvorstand mit Milan, dann kamen Gerüchte um einen Wechsel nach Leipzig als angeblicher Klopp-Nachfolger auf. Zwar kehrte bald Ruhe ein, aber die trog.
Der Erwerb des Grundstücks mag vielleicht für den Aufsichtsrat als Kontrollorgan der Eintracht anstandslos geklärt sein. Dass der Deal vier Jahre zurückliegt, im Verein halbwegs bekannt gewesen ist und nun zwei Tage nach Rieras allerletztem Abschiedspost („Die Einzigen, die sich bemüht haben, waren Markus und ich“) ans Tageslicht kommt, spricht aber für eine realistische Prognose: Die Eintracht müsste tiefer bohren, um Ruhe zu bekommen.
ما الذي يجب مراقبته
توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق
Eintracht Frankfurt wird weitere interne Untersuchungen einleiten.
مرجح · خلال أسابيع
أسئلة مفتوحة
- Gab es finanzielle Vorteile für Krösche?
- Wie tief wird Eintracht Frankfurt weiter ermitteln?



