Epstein-Netzwerk reichte bis nach Zentralasien und Europa
نظرة سريعة
- Recherchen von SZ, NDR und WDR decken auf, wie Jeffrey Epsteins Netzwerk von Zentralasien bis nach Europa reichte.
- Modelagenten wie Jean-Luc Brunel rekrutierten junge Frauen für Epstein, manche Opfer wurden selbst zu Anwerberinnen.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Jeffrey Epstein abused hundreds of women and girls over three decades with the help of a global network. Investigations by Süddeutscher Zeitung, NDR, and WDR reveal this network reached from Central Asia to Europe, with model agents playing a key role.
Jeffrey Epstein missbrauchte über drei Jahrzehnte hinweg Hunderte Frauen und Mädchen – mithilfe eines weltumspannenden Netzwerks aus Helfern, Anwerberinnen und weiteren Komplizen. Dass dieses Netzwerk auch von Zentralasien bis tief nach Europa reichte, zeigen Recherchen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR: Modelagenten wie der Franzose Jean-Luc Brunel und der Schwede Daniel S. spielten dabei offenbar eine zentrale Rolle. SZ-Recherchen zufolge sprachen sie gezielt junge Frauen an – in Taschkent, in Spanien, quer durch Europa –, lockten sie mit dem Versprechen einer Modelkarriere und leiteten sie dann an Epstein weiter. Mit dem Traum, entdeckt zu werden, baute Epstein ein perfides Schneeballsystem auf: Manche seiner Opfer wurden später selbst zu Anwerberinnen. SZ-Reporterin Lena Kampf hat monatelang dazu recherchiert – und spricht mit uns über zwei Frauen, die diesen Weg durchlaufen haben: Roza G. aus Usbekistan und Mara L. aus einem osteuropäischen Land. Ihre Geschichten zeigen, wie Epstein gezielt Armut, Ambitionen und psychologische Abhängigkeit ausnutzte und warum der Fall Epstein eben kein rein US-amerikanischer ist – sondern einer, dessen Spuren bis heute nach Paris, Stockholm und in viele andere europäische Städte führen. Zum Weiterhören und -lesen Wenn Sie betroffen sind von sexueller Gewalt, dann können Sie sich an folgende Stellen wenden: Für Frauen und Mädchen gibt es das Hilfetelefon 116 016, das 24 Stunden erreichbar ist. Die Helferinnen und Helfer des Familienministeriums können auch online und anonym kontaktiert werden. Männer und Jungen können sich an das Männerhilfetelefon wenden, erreichbar unter 0800 1239900 oder online und anonym hier. Im Podcast empfohlen haben wir zudem das „Hilfetelefon Sexuelle Gewalt“ unter 0800 22 55 530, das alle Geschlechter in mehreren Sprachen berät. Die Sprechzeiten finden Sie hier. Die Reportage von Felicitas Kock, Lea Weinmann und Lena Kampf finden Sie hier. So können Sie unseren Recherchepodcast abonnieren: „Das Thema“ ist der Recherchepodcast der Süddeutschen Zeitung. Der Podcast erscheint in der Regel alle zwei Wochen. Sie finden alle Folgen bei sz.de/dasthema. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes, Spotify, RTL+. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast, und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können. Wenn Ihnen „Das Thema“ gefällt, wenn Sie Anregungen, Ideen oder Kritik für uns haben, dann schreiben Sie uns: [email protected].
أسئلة مفتوحة
- What specific roles did other accomplices play?
- How extensive was the network in Central Asia?
- What legal actions are being taken against European accomplices?
- How many more victims are there across Europe?
