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Eskalation in Nahost: Flugabwehr in Teheran im Einsatz und Hegseth unter Druck im Kongress
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Spiegel Auslandقبل 8 ساعاتالعالم6 د قراءةGermany

Eskalation in Nahost: Flugabwehr in Teheran im Einsatz und Hegseth unter Druck im Kongress

Die USA greifen erneut Ziele im Iran an, während Trump weitere Schläge androht und Hegseth im Senat die Kriegskosten und einen Nachtragshaushalt verteidigt.

نظرة سريعة

  • In Teheran war erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation wieder Flugabwehr zu hören, während die USA eine neue Angriffswelle auf iranische Militärziele meldeten.
  • Im US-Kongress geriet Verteidigungsminister Pete Hegseth wegen der Kriegskosten und zusätzlicher Haushaltsmittel unter Druck.

ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي

لماذا يهم

Der Text beschreibt eine erneute Eskalation im Irankrieg, nachdem die USA und Iran wiederholt Angriffe ausgetauscht haben. Parallel dazu geht es um politische und finanzielle Folgen in den USA, darunter die Kriegskosten und zusätzliche Mittel für das Verteidigungsministerium.

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Erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation im Irankrieg ist die Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran wieder aktiviert worden. Im Nordosten der Millionenmetropole waren in der Nacht dumpfe Detonationen zu hören, wie Menschen vor Ort berichten. Auch iranische Staatsmedien meldeten Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken der Stadt, in der rund 15 Millionen Menschen leben. Kurz darauf herrschte zunächst wieder Ruhe.

Parallel zu den Explosionen in Teheran hatte das US-Militär eine neue Welle von Angriffen auf militärische Ziele in Iran bekannt gegeben. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus angreifen zu können, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angreifen. Laut Centcom wurden diesmal unter anderem iranische Flugzeughangars, Lager für Drohnen sowie militärische Einsatzzentralen ins Visier genommen.

Die nächtlichen Geschehnisse in Teheran könnten darauf hindeuten, dass die Eskalation des Konflikts in eine neue Phase tritt. Die bislang letzten Angriffe auf die Metropole hatte es Anfang Juni gegeben. Damals hatte die israelische Luftwaffe als Reaktion auf iranische Raketenangriffe Ziele in der Stadt attackiert.

Der Konflikt war Anfang Juli erneut aufgeflammt, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten. Die USA flogen daraufhin Hunderte Luftangriffe auf Ziele an der Südküste Irans. US-Präsident Donald Trump erklärte die Anfang April vereinbarte – und ohnehin mehrmals gebrochene – Waffenruhe sowie das Mitte Juni ausgehandelte Rahmenabkommen für gescheitert. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden.

Trump hatte Iran am Dienstag weitere Angriffe angedroht. Die USA seien mit Iran „noch lange nicht fertig“, sagte er bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus. Unter anderem drohte er mit Angriffen auf den „Pickaxe Mountain“, den Spitzhackenberg, ein 1608 Meter hohes Bergmassiv in Zentraliran. Westliche Geheimdienste vermuten, dass Iran dort tief unter der Erde eine geheime Urananreicherungsanlage errichtet. „Wir werden diesen Bereich in Kürze ins Visier nehmen und zwar mit voller Wucht“, sagte Trump.

Das oberste Militärkommando Irans drohte für diesen Fall mit Angriffen auf Ziele der USA und ihrer Verbündeten.

Ende Februar hatten Israel und die USA ihren Krieg gegen Iran begonnen und das Land fast 40 Tage lang aus der Luft angegriffen. Dabei wurden zahlreiche einflussreiche Generäle und Spitzenpolitiker gezielt getötet, darunter bereits am ersten Kriegstag Irans oberster Führer Khamenei. Die iranischen Streitkräfte reagierten mit massiven Raketenangriffen auf US-Ziele in der Golfregion.

Der Krieg kostet die USA nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth inzwischen 37,5 Milliarden Dollar (rund 32 Milliarden Euro). Das sagte Hegseth bei einer Anhörung im US-Senat auf Nachfrage des demokratischen Senators Dick Durbin. Die bisher letzte offizielle Schätzung hatte bei 29 Milliarden Dollar gelegen.

Die Summe umfasse neben den bisherigen Ausgaben auch erwartete Kosten bis zum Ende des laufenden Haushaltsjahres am 30. September, sagte Hegseth. Dazu zählten unter anderem Zahlungen für Militärangehörige sowie Betriebs- und Wartungskosten.

Hegseth warb im Kongress für einen Nachtragshaushalt in Höhe von 67 Milliarden Dollar für das Verteidigungsministerium. Das Geld soll unter anderem die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte sichern, verbrauchtes Material ersetzen und Investitionen in Munition sowie neue Waffensysteme beschleunigen. Der Minister betonte mehrfach, dass der beantragte Nachtragshaushalt den regulären Verteidigungsetat nicht ersetzen solle. Er sei als zusätzliche Soforthilfe gedacht. Sein Ziel sei angesichts der weltweiten Sicherheitslage ein Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar für das Haushaltsjahr 2026.

Hegseth wurde bei seinem Auftritt gleich mehrmals nacheinander von Demonstranten unterbrochen, die ein Ende des Irankriegs forderten. Beamte führten die Protestierenden aus dem Raum im Kapitol.

Nach dem Treffen mit Aoun sagte Trump, er habe seine Regierung angewiesen, US-Fluggesellschaften nach mehr als 40 Jahren Direktflüge von den USA in den Libanon zu gestatten. Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Flüge ist jedoch eine umfassende Sicherheitsüberprüfung des Flughafens in Beirut durch US-Behörden. Es war zudem unklar, ob die US-Fluggesellschaften bereit wären, die Flüge wieder aufzunehmen.

Die USA hatten 1985 alle Flüge in das Land ausgesetzt. Anlass war die Entführung einer Maschine der Fluggesellschaft TWA, die auf dem Weg von Athen nach Rom zur Landung in Beirut gezwungen wurde. Während der 17-tägigen Geiselnahme wurde ein Taucher der US-Marine getötet. Die großen US-Fluggesellschaften American Airlines, United Airlines und Delta Air Lines haben unter Verweis auf Sicherheitsbedenken ihre Flüge in das nahe gelegene Tel Aviv eingestellt. Das US-Außenministerium rät US-Bürgern wegen der hohen Spannungen im Nahen Osten derzeit von Reisen in den Libanon ab.

Donald Trump hat genug vom Krieg gegen Iran, findet aber keinen Ausweg. Nun flammt der Konflikt wieder auf – und droht, seine MAGA-Bewegung zu zerlegen. Welche Optionen dem US-Präsidenten noch bleiben, erfahren Sie hier.

ما الذي يجب مراقبته

توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق

  • Es wird weitere gegenseitige Angriffe zwischen den USA und Iran geben.

    مرجح جداً · خلال أيام

  • Die Debatte über zusätzliche Verteidigungsmittel im US-Kongress wird anhalten.

    مرجح · خلال أيام

  • Die Sicherheitslage wird die geplante Wiederaufnahme der Direktflüge in den Libanon verzögern oder erschweren.

    محتمل · خلال أسابيع

أسئلة مفتوحة

  • Welche konkreten Schäden wurden bei den Angriffen in Teheran verursacht?
  • Wie wird Iran auf die neuen US-Angriffe reagieren?
  • Ob der US-Kongress den beantragten Nachtragshaushalt in voller Höhe bewilligt?
  • Ob und wann Direktflüge zwischen den USA und dem Libanon tatsächlich wieder aufgenommen werden?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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