Fifa äußert sich erstmals zu umstrittener Balogun-Sperre
نظرة سريعة
- Die Fifa hat sich erstmals ausführlich zu ihrer Entscheidung geäußert, die Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun zur Bewährung auszusetzen.
- Sie argumentiert, das Recht dazu zu haben und verweist auf Artikel 27 des Fifa-Disziplinarreglements.
- Die UEFA hatte die Aufhebung scharf kritisiert.
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لماذا يهم
Die Fifa hat erstmals ausführlich zu ihrer Entscheidung Stellung genommen, die Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun zur Bewährung auszusetzen. Die UEFA hatte die Aufhebung scharf kritisiert.
Der Fußball-Weltverband Fifa hat sich erstmals ausführlich zu seiner umstrittenen Entscheidung geäußert, die Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun zur Bewährung auszusetzen. In 13 Absätzen erklärte die Fifa noch vor dem Anpfiff der Partie gegen Belgien die Abläufe aus ihrer Sicht.
Sie argumentierte zudem, warum sie das Recht dazu hatte, die automatische Mindestsperre von einer Partie zur Bewährung auszusetzen und dem besten Angreifer des WM-Mitgastgebers so einen Einsatz im Achtelfinale gegen Belgien in Seattle zu ermöglichen.
Die Fifa argumentiert, dass Baloguns Rote Karte Bestand habe und auch die automatische Sperre von einer Partie, die eine solche Tatsachenentscheidung nach sich zieht. Die Entscheidung zur Roten Karte war demnach nicht falsch. Die Fifa habe aber das Recht, eine Strafe anzupassen und zur Bewährung auszusetzen. „Nach Artikel 27 des Fifa-Disziplinarreglements hat der Fifa-Disziplinarausschuss das Ermessen, die Vollstreckung jeder disziplinarischen Maßnahme auszusetzen, sofern diese nicht Spielmanipulation betrifft – was hier selbstverständlich nicht der Fall war“, erklärte der Weltverband.
Zum Warum, diesen Schritt zu gehen, gab es in der langen Stellungnahme nur einen Satz: „Die Aussetzung der Vollstreckung der genannten Sperre wurde unter Berücksichtigung aller besonderen Umstände des Vorfalls sowie der verfügbaren Beweismittel beschlossen.“ Was die besonderen Umstände sind und auf welche Beweismittel sich die Fifa stützte, wurde nicht mitgeteilt.
Fifa nimmt Uefa-Formulierung in Statement auf
Dafür schoss die Fifa im 13. und letzten Absatz der Erklärung gegen die Uefa zurück. Der europäische Verband hatte die Aufhebung der Sperre scharf verurteilt – sprach dabei davon, dass „eine rote Linie überschritten“ sei. Die Fifa nahm genau diese Formulierung in ihr Statement auf. „Die Überprüfung der rechtlichen Folgen von Roten Karten ist im modernen Spiel nichts Neues. So ist etwa in der Mehrheit der höchsten Spielklassen der Uefa-Mitgliedsverbände die Aufhebung von Roten Karten eine gängige disziplinarische Maßnahme, ohne dass dies jemals Bedenken ausgelöst hätte, eine ‚rote Linie‘ zu überschreiten“ hieß es darin.
Balogun hatte beim 2:0 der USA im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina eine Rote Karte gesehen. In der Situation hatte der Videoschiedsrichter eingegriffen, zunächst gab es für die Aktion nur Freistoß. Nach Roten Karten ist ein Spieler automatisch für die folgende Partie gesperrt.
Einen Tag vor dem Achtelfinale zwischen den USA und Belgien wurde bekannt, dass die Fifa die Sperre zur Bewährung aussetzt. Für harsche Kritik sorgte insbesondere, dass es zuvor ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino gegeben hatte.
أسئلة مفتوحة
- Welche besonderen Umstände lagen vor?
- Auf welche Beweismittel stützte sich die Fifa?



