Frankfurter Buchmesse muss Hallen umplanen wegen Baumängeln
نظرة سريعة
- Die Frankfurter Buchmesse muss wegen festgestellter Baumängel in Halle 6 umplanen.
- Die Halle kann nicht wie geplant genutzt werden, was zu Verschiebungen bei Ausstellern und dem Publikumsbereich führt.
- Ein Statikgutachten steht noch aus.
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Die Frankfurter Buchmesse muss wegen festgestellter Baumängel in Halle 6 umplanen. Dies führt zu Verschiebungen bei der Belegung der Hallen und beeinträchtigt das geplante Messeerlebnis für Besucher.
Kaum plant man die Buchmesse um, kommt etwas dazwischen und man muss weitere Umplanungen treffen.
Wie am Mittwoch bekannt wurde, muss die Bücherschau im Oktober auf drei Etagen in Halle 6 verzichten, weil während der Kontrollen durch den Gastgeber, die Messe Frankfurt, bauliche Mängel festgestellt worden sind. Sie sorgen dafür, dass die Halle nur zum Teil oder gar nicht zur Verfügung stehen würde.
Ein amtliches Statikgutachten steht derzeit noch aus. Wann es mit welchem Resultat vorliegt, bleibt abzuwarten.
Die Buchmesse hat daher beschlossen, Halle 6 gar nicht zu nutzen, und ihre Aussteller aus der Bundesrepublik und dem Ausland nun über die damit verbundenen Veränderungen informiert.
Sie betreffen auch den Rest der Hallenbelegung und das Messe-Erlebnis der Privatbesucher, denen im Herbst erstmals eine Publikumsmesse in den Erdgeschossen sämtlicher Messehallen rund um den zentralen Platz zwischen den Gebäuden geboten werden sollte. Die Messe für Fachbesucher sollte darüber stattfinden, in den höhergelegenen Etagen.
Dieses Konzept, das 2025 bekannt gegeben und an dem bis vor Kurzem gefeilt wurde, ist nun nicht hinfällig, aber in seiner Klarheit deutlich gestört.
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Hört man sich bei der Buchmesse um, ist davon die Rede, dass die deutschsprachigen Verlage, die bislang im Erdgeschoss der Halle 6 untergebracht werden sollen, in die Festhalle umziehen.
Das ist kein schlechter Tausch. Sie hat sich in den vergangenen zwei Jahren als Teil des Messe-Erlebnisses beim Lese-Publikum fest etabliert und ist baulich spektakulär.
Aber es ist aus Sicht der Buchmesse und sicher auch aus derjenigen der Besucher bedauerlich, dass durch diesen Umzug das unter der Kuppel in üppiger Form neu erfundene „Meet the author“-Areal weichen muss. Es zieht zurück zu seinen bescheideneren Anfängen auf die Mitte der Agora zwischen den Hallen.
An einer wetterfesten Lösung wird zusammen mit der Messe Frankfurt gearbeitet.
Während diese sich derzeit vor allem Gedanken darüber machen muss, was sie mit ihren eigenen Messen wie der Automechanika Anfang September anstellt, plant die Buchmesse, die internationalen Aussteller aus den Etagen 6.1. und 6.2. in die Halle 4.2 zu verlegen, von der aus wiederum das Agentenzentrum, das Herzstück des Frankfurter Messegeschäfts, auf Wanderschaft geschickt wird.
Es kommt in Halle 1.2 unter, die in den vergangenen zwei Jahren für das wachsende Marktsegment New Adult genutzt wurde, das in diesem Jahr auf alle Erdgeschosse verteilt wird.
In Halle 1.2. finden die 540 Tische, an denen im Halbstundentakt Geschäfte gemacht werden, nun abermals einen neuen Platz. Auch sie waren für ein einziges Jahr schon einmal im Festhallenrund untergebracht.
Die Buchmesse hat sich seit ihren Anfängen immer wieder neu konfiguriert. Die Hallen wuchsen mit ihr, mit ihnen wechselte die Belegung. Zuletzt wurde vor einigen Jahren Halle 5 renoviert.
Die plötzliche Änderung aber kommt zur Unzeit.
أسئلة مفتوحة
- Wann liegt das Statikgutachten vor?
- Welche Auswirkungen hat die Umplanung auf die Kosten?
