Gondo kämpft mit zunehmendem Lastwagenverkehr
نظرة سريعة
- Das Schweizer Dorf Gondo, letzter Ort vor der italienischen Grenze, leidet unter dem Rekordverkehr von durchschnittlich 400 Lastwagen täglich.
- Anwohner und Gastronomen beklagen Lärm und Gestank, der die Lebensqualität beeinträchtigt.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Gondo ist ein kleines Schweizer Dorf nahe der italienischen Grenze, das an der wichtigen Transitroute über den Simplonpass liegt. Der Ort hat 71 Einwohner und die Hauptstraße wird täglich von Hunderten von Lastwagen befahren.
Drei, vier, fünf Lastwagen biegen um die Ecke und donnern äußerst knapp an der kleinen Restaurantterrasse in Gondo vorbei. Draußen an den Tischen sitzen an diesem Junimorgen ein paar Schweizer Touristen, sie sind auf der Durchreise nach Italien. Die Kaffeetassen klirren, eine Frau streicht ihr Haar zurück, das vom Luftstoß zerzaust wurde. »Im Sommer müssen wir darauf achten, dass wir beim Servieren die Gläser festhalten, wenn Lastwagen vorbeifahren«, sagt Sebastian Squaratti.
Seit acht Jahren führt Squaratti die Pension Bellevue direkt an der Dorfstraße. Er ist einer von 71 Einwohnern in Gondo, dem letzten Schweizer Ort vor der italienischen Grenze, eingeklemmt zwischen steil emporragenden Felswänden. Mitten durchs Dorf führt die Route über den 2.000 Meter hohen Simplonpass. Einst war die Passstraße eine der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Achsen, und bis heute ist die Strecke von Brig nach Domodossola eine der zentralsten für den Güterverkehr über die Alpen. 104.000 Lastwagen sind im vergangenen Jahr durch Gondo gefahren, das sind durchschnittlich 400 Lkw an einem Tag – so viele wie noch nie. Squaratti sagt, viele seiner Gäste würden sich über den Lärm beschweren. »Und wenn die Lastwagen talwärts fahren, stinken die Bremsen bis zum Himmel!«
أسئلة مفتوحة
- Welche Massnahmen werden ergriffen?
- Wie wirkt sich der Verkehr auf die Infrastruktur aus?





