Internetnutzung in Deutschland sinkt: Digitale Erschöpfung bei Jüngeren
Die Internetnutzung der Menschen in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Dies geht aus Zahlen der repräsentativen Postbank Digitalstudie hervor.
Demnach verbringt die deutsche Bevölkerung im Schnitt 67,4 Stunden pro Woche im Netz – und damit rund fünf Stunden weniger als noch im vergangenen Jahr. Erklärt wird dieser Rückgang mit dem veränderten Nutzungsverhalten der unter 40-Jährigen, die ihre Online-Aktivitäten, insbesondere am Smartphone gezielt zu reduzieren versuchen.
Das Smartphone bleibt laut der Erhebung mit großem Abstand das wichtigste Gerät für den Internetzugang: 86 Prozent der Bevölkerung nutzen es dafür. Laut den Studienergebnissen ist aber auch hier die Bildschirmzeit rückläufig. So sank die wöchentliche mobile Nutzung von 25,7 auf 23,9 Stunden.
Die Studie beobachtet eine digitale Erschöpfung bei den unter 40-Jährigen – jener Generation also, die als »always-on« gilt. Zwar bilden sie mit über 80 Stunden wöchentlicher Internetzeit noch immer die Spitze der Intensivnutzer. Doch gerade bei ihnen fiel die reine Smartphone-Zeit im Vorjahresvergleich um drei Stunden auf 31 Stunden pro Woche.



