IW senkt Konjunkturprognose für 2026 deutlich
Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft ist für dieses Jahr noch etwas pessimistischer als die Bundesregierung. Das Wachstum könnte demnach sehr gering ausfallen.

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft ist für dieses Jahr noch etwas pessimistischer als die Bundesregierung. Das Wachstum könnte demnach sehr gering ausfallen.
Der Kupferkonzern Aurubis verlagert seine Konzernzentrale vom Hamburger Werk auf der Peute in die Hafencity. Rund 650 Mitarbeiter finden dort auf 7100 Quadratmetern neue Büroflächen. Die alte Zentrale soll abgerissen und der Produktion zugeschlagen werden.

Der Volkswagen-Konzernbetriebsrat kritisiert Konzernchef Oliver Blume für seine unklare Kommunikation bezüglich Sparmaßnahmen und möglicher Stellenstreichungen. Mitarbeiter an fünf Standorten bangen um ihre Jobs, während die Belegschaft einen Vertrauensverlust in die Unternehmensführung beklagt.

Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen erleiden hohe Verluste mit dem Verius-Immobilienfonds. Allein die KV Baden-Württemberg rechnet mit bis zu 44 Mio. Euro Verlust und hat Klage eingereicht. Die Gesamtschäden könnten 127 Mio. Euro übersteigen.

China investiert massiv in die Biotechnologie und überholt Europa bei der Entwicklung neuer Medikamente. Experten warnen vor strategischen Abhängigkeiten und fordern mehr Forschung und Investitionen in Europa.

Das niederländische Unternehmen Nebius investiert 8 Milliarden Euro in KI-Rechenzentren in Frankreich. Ein Standort in Saint-Denis ist bereits aktiv, ein weiteres großes Rechenzentrum ist in Béthune geplant. Auch Softbank plant massive Investitionen in der Region.

In Zhengzhou, China, betreiben BYD und Foxconn riesige Fabriken, die zehntausende Arbeiter beschäftigen. Diese "Zhengzhou-Kapitalismus"-Fabriken produzieren Autos und iPhones zu extrem niedrigen Kosten, was westliche Konkurrenten unter Druck setzt und Debatten über Arbeitsbedingungen und staatliche Kontrolle auslöst.