KI verdrängt Werbetexterin: "Ich verdiene nur noch 20 Prozent meines früheren Einkommens"
نظرة سريعة
- Eine Werbetexterin für Erotikprodukte verliert wegen KI-Programmen wie ChatGPT 80% ihres Einkommens.
- Sie musste einen Minijob annehmen, um ihre Miete zu bezahlen.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Carolin Kresse, eine 35-jährige Werbetexterin im Erotikbereich, hat seit dem Boom von Sprachmodellen wie ChatGPT erhebliche Einkommenseinbußen erlitten. Ihre Aufträge werden zunehmend von KI übernommen.
Düsseldorf, Berlin. Carolin Kresse hatte immer ganz gut von ihrem Einkommen als Freelancerin leben können. Die 35-Jährige ist Werbetexterin im Erotikbereich. Sie schreibt Produkttexte, Blogeinträge oder Webseiteninhalte. „Beziehungsweise ich habe das geschrieben“, sagt sie. Denn seit geraumer Zeit übernehmen ihre Aufträge oft KI-Sprachprogramme wie ChatGPT.
Seit 15 Jahren ist Kresse nun schon selbstständig. Gerade wenn sie viel gearbeitet habe, erzählt sie, habe sie auch sehr gut verdient. „Manchmal habe ich so viele Anfragen gehabt, dass ich sie gar nicht alle annehmen konnte.“ Doch das ist seit dem Boom von Sprachmodellen wie Chat-GPT nun vorbei. Zuerst brachen ihr die kleinen Aufträge weg. Dann auch die Kooperationen mit ihren großen, langfristigen Auftraggebern.
Das, was sie früher geschrieben hat, übernimmt die KI. „Ich verdiene nur noch 20 Prozent meines früheren Einkommens“, sagt Kresse. Um ihre Miete zu bezahlen, hat sie einen Minijob angenommen.
أسئلة مفتوحة
- Wie viele andere Freelancer sind betroffen?
- Welche Branchen sind am stärksten gefährdet?
- Welche Lösungsansätze gibt es für betroffene Arbeitnehmer?






