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Künstlicher See speichert Sonnenwärme für Dorf Bracht
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Süddeutsche Zeitung17.06.2026Energy1 dk okumaGermany

Künstlicher See speichert Sonnenwärme für Dorf Bracht

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  • Ein künstlicher See nahe Bracht (Mittelhessen) speichert Sonnenwärme für die Fernwärmeversorgung des Dorfes.
  • Eine Solarthermieanlage erzeugt die Wärme, die durch einen Dämmdeckel gehalten wird.
  • Rund 70% des Wärmebedarfs sollen gedeckt werden.

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Ein künstlicher See wurde nahe dem Dorf Bracht angelegt, um Sonnenwärme für die Winterversorgung zu speichern. Eine Solarthermieanlage erzeugt die Wärme, die durch einen Dämmdeckel gehalten wird.

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So viel Wasser wie elf olympische Schwimmbecken fasst der künstliche See, den Bauarbeiter nahe dem mittelhessischen Dorf Bracht angelegt haben. Das Bassin dient aber nicht der Abkühlung im Sommer, sondern der Wärmeversorgung im Winter: Der See speichert Sonnenwärme, die eine große Solarthermieanlage auf einer benachbarten Freifläche erzeugt. Ein schwimmender Dämmdeckel, mehr als einen halben Meter dick, hält das Wasser warm. Auf 88 Grad heizen die Kollektoren das Becken im Sommer auf. Der See gibt die Wärme dann nach und nach an ein Fernwärmenetz ab, das einen Großteil des Dorfs versorgt. Derzeit verlegen Arbeiter die letzten Leitungen. „Wir werden voraussichtlich rund 70 Prozent des jährlichen Wärmebedarfs unserer Abnehmer mit Solarwärme decken können“, sagt Helgo Schütze. Er ist Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Solarwärme Bracht, die die Anlage gebaut hat und nun betreibt.

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  • Wie hoch sind die genauen Kosten des Projekts?
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