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Maja Chwalińska erreicht French Open Finale als Qualifikantin
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Maja Chwalińska erreicht French Open Finale als Qualifikantin

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Die Zeit
Yayıncı
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Die polnische Tennisspielerin Maja Chwalińska hat das Finale der French Open erreicht.

Die 24-Jährige setzte sich im Halbfinale gegen die Russin Diana Schnaider mit 7:6 (7:4), 6:4 durch und steht damit als erst zweite Qualifikantin überhaupt in einem Grand-Slam-Endspiel.

Zuvor war ein solcher Lauf nur der Britin Emma Raducanu gelungen, die bei den US Open 2021 dann auch den Titel gewann.

»Das ist wie ein Traum. Ich weiß gar nicht, was ich noch sagen soll – außer, dass ich einfach sehr glücklich bin«, sagte Chwalińska nach dem Match.

»Es ist so herausfordernd, hier wieder und wieder gegen die besten Spielerinnen der Welt anzutreten. Ich bin körperlich und mental total kaputt. Aber das ist wohl normal.«

Auf die Frage, ob sie nun noch mehr wolle, antwortete Chwalińska nach einem leichten Seufzer: »Lasst mich diesen Moment erst mal genießen.«

Auch Boris Becker war von dem Auftritt der 24-Jährigen begeistert und sagte bei Eurosport: »A star is born – aber diesmal aus Polen.«

Finale gegen die 19-jährige Mirra Andrejewa

Schon vor dem Finale ist das Turnier in Paris für Chwalińska das mit Abstand erfolgreichste ihrer Karriere.

Die 114. auf der Weltrangliste schaffte es erstmals überhaupt ins Hauptfeld des Turniers und stand dort nun auch zum ersten Mal in einem Halbfinale auf Tourniveau.

Im Endspiel um den Coupe Suzanne Lenglen trifft sie am Samstag auf Mirra Andrejewa.

Die 19 Jahre alte Russin hatte sich zuvor mit einer starken Vorstellung 6:1, 6:3 gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk durchgesetzt.

Als erste nach 2005 geborene Spielerin steht die Weltranglistenachte damit in einem Grand-Slam-Finale; im Männerbereich ist das bislang noch niemandem gelungen.

Kostjuk hatte nach dem brisanten Match gegen Andrejewa wie erwartet auf einen Handschlag am Netz verzichtet.

Damit wollen ukrainische Tennisprofis ein Zeichen des Protests gegen den russischen Angriffskrieg in ihrer Heimat setzen.

»Ich werde niemals jemandem glauben, der auf der Weltbühne dieses Sports steht und behauptet, er habe keinerlei Einfluss oder Ähnliches, denn ich habe das selbst erlebt«, sagte Kostjuk hinterher.

This article was originally published by Die Zeit.

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