Marktbericht: Nahost-Konflikt bremst Börsen aus
Wie stabil ist die Waffenruhe im Nahen Osten noch? Die USA greifen Ziele im Iran an. Anleger sind verunsichert. Die Rekordrally an einigen Aktienmärkten dürfte vorerst beendet sein.

Wie stabil ist die Waffenruhe im Nahen Osten noch? Die USA greifen Ziele im Iran an. Anleger sind verunsichert. Die Rekordrally an einigen Aktienmärkten dürfte vorerst beendet sein.

Volkswagen plant laut einem durchgesickerten Sanierungsplan den Abbau von Zehntausenden Stellen und die Schließung von vier Werken bis 2034. Konzernchef Oliver Blume stellt den Plan dem Aufsichtsrat vor, Verhandlungen werden erwartet.
Die Deutsche Bahn gibt die sanierte Strecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen frei, verspricht mehr Zuverlässigkeit. Jedoch bleiben Stellwerke marode. Ab Freitag wird die Strecke Troisdorf-Wiesbaden für 1,6 Mrd. Euro saniert, was Ersatzbusse nötig macht.

Chinas Produzentenpreise sind im Juni im Monatsvergleich um 0,3% gefallen, was auf gesunkene Energie- und Rohstoffkosten zurückzuführen ist. Hersteller können keine höheren Preise durchsetzen und geben Kostensenkungen an Kunden weiter. Dies führt zu Preiswettbewerb und Verlusten bei Unternehmen.

Ostasiens Börsen erholten sich am Donnerstag nach zwei Wochen Kursverlusten, angetrieben von steigenden US-Technologieaktien, insbesondere im KI- und Chipsektor. Der japanische Nikkei-225-Index legte um 2 Prozent zu, während der südkoreanische Kospi zeitweise über drei Prozent stieg. Positive Nachrichten von Nvidia und SK Hynix stützten die Kurse.

Fast vier von fünf Deutschen sorgen sich um ihre Finanzen. Eine Umfrage zeigt, dass 51% der Befragten mehr sparen wollen, während 32% ihre Ausgaben senken planen, um mit der Abfolge von Krisen umzugehen.
Fast vier von fünf Deutschen (79%) sorgen sich angesichts internationaler Krisen und Inflation um ihre finanzielle Situation. Eine Umfrage zeigt, dass 28% eine Verschlechterung erwarten, 38% weniger Geld am Monatsende haben werden und 18% Rechnungen nicht pünktlich zahlen können.