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Mecklenburg-Vorpommern Ministry to Monitor Humpback Whale Autopsy Remotely
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Die Zeit·4 sa önce·🇩🇪Germany·Environment

Mecklenburg-Vorpommern Ministry to Monitor Humpback Whale Autopsy Remotely

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Die Zeit
Yayıncı
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Das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern wird die für den Nachmittag vorgesehene Obduktion des gestorbenen Buckelwals am Strand der dänischen Insel Anholt aus der Ferne verfolgen. «Wir sind mit den Behörden vor Ort in Kontakt», sagte eine Sprecherin des Ministeriums auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

«Wir begrüßen ausdrücklich, dass nun weitere Erkenntnisse zum Zustand des Tieres gewonnen werden», wurde Umweltminister Till Backhaus (SPD) in einer Mitteilung zitiert. «Die Untersuchung kann helfen, offene Fragen zu seinem Gesundheitszustand, möglichen Vorerkrankungen und den Ursachen seines Verendens zu beantworten.»

Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace und das in Stralsund ansässige Deutsche Meeresmuseum sind zwar nicht vor Ort, wollen aber per Stream dabei sein. «Wir werden um die Ergebnisse der Obduktion bitten. Wir haben zwar kein Recht darauf, aber es ist von wissenschaftlichem Interesse», sagte eine Museumssprecherin.

Minister Backhaus kündigte an, die Ergebnisse der Untersuchung und weiterer Auswertungen sorgfältig zu prüfen: «Unser Ziel ist nicht die Rechtfertigung vergangener Entscheidungen. Unser Ziel ist es, die Abläufe kritisch zu analysieren und künftig besser vorbereitet zu sein.»

Der an dem Wal befestigte Tracker ist nach Angaben des Ministeriums unterdessen an die private Rettungsinitiative übergeben worden. «Der Tracker selbst sowie die zugehörigen Rohdaten stehen im Eigentum der Initiative. Über eine Veröffentlichung der Rohdaten entscheidet daher grundsätzlich die Initiative», hieß es in der Mitteilung.

Eine Vereinbarung mit der Initiative besage, dass dem Ministerium ein vollständiger Zugriff auf die durch den Tracker erzeugten Daten eingeräumt wird. Beide Seiten können die Daten unabhängig voneinander sowie durch sachverständige Dritte oder wissenschaftliche Einrichtungen auswerten lassen.

This article was originally published by Die Zeit.

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