Musk verweigert Aussage im Rechtsstreit mit OpenAI – Vorwurf der Kontrollwechsel-Motivation
Im Kreuzverhör räumt Musk ein, xAI sei Konkurrent von OpenAI; Vorwurf des Verstoßes gegen Gründungsvereinbarung
نظرة سريعة
- Im Rechtsstreit zwischen Elon Musk und der Führung von OpenAI hat der Milliardär am Mittwoch einfache Fragen nicht direkt beantwortet.
- Musk räumte ein, OpenAI anfangs mit 38 Millionen US-Dollar finanziert zu haben.
- Die Vorwürfe: Er habe vier von sieben Vorstandssitzen und 51 Prozent der Anteile gefordert und die Finanzierung eingestellt, als er diese Kontrolle nicht erhielt.
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Elon Musk war drei Jahre lang im Vorstand von OpenAI und hat die Organisation mit 38 Millionen US-Dollar finanziert. Er schied aus, bevor OpenAI mit ChatGPT den KI-Hype auslöste und ein gewinnorientiertes Tochterunternehmen gründete. Die Klage wirft den Verantwortlichen vor, gegen die Gründungsvereinbarung verstoßen zu haben, die vorsah, dass OpenAI eine AGI zum Wohle der Menschheit entwickelt.
Im Rechtsstreit zwischen Elon Musk und der Führung von OpenAI wurde der Milliardär am Mittwoch vom Anwalt der Gegenseite befragt. Dabei hat sich Musk geweigert, auch einfache Fragen direkt zu beantworten. Das berichtet The Verge. Demnach hat sich das Bild verfestigt, dass Musk seine finanzielle Unterstützung für das KI-Labor erst zurückgezogen hat, als sich herausstellte, dass er nicht die volle Kontrolle darüber bekommen würde.
Musk wollte demnach vier von sieben Sitzen im Vorstand und 51 Prozent der Anteile. Als er das nicht bekam, habe er die Finanzierung eingestellt und den damaligen OpenAI-Forscher Andrej Karpathy zu Tesla geholt. Schon lange vorher hatte er in einer E-Mail erklärt, dass die Einrichtung von OpenAI als gemeinnützig ein Fehler gewesen sein könnte: „Das Gefühl der Dringlichkeit ist nicht so groß“, meint er. Das Kreuzverhör wird am Donnerstag fortgesetzt.
Im Rahmen der Befragung erklärte Musk, dass er OpenAI anfangs mit insgesamt 38 Millionen US-Dollar finanziert hat: „Ich war ein Dummkopf, der ihnen kostenloses Startkapital für die Gründung eines Start-ups zur Verfügung gestellt hat“, zitiert ihn das Wall Street Journal. Musk ergänzte, er habe damit kostenlos den Grundstein für ein Unternehmen gelegt, das heute rund 800 Milliarden US-Dollar wert sei.
Der Anwalt der Gegenseite wies demnach darauf hin, dass die Geldspenden Musk Steuernachlässe gebracht haben dürften. Musk habe diesbezügliche Nachfragen als Trick kritisiert, die ihn aufs Glatteis führen sollten.
Im Rahmen der Befragung hat Musk dem Bericht zufolge noch eingestanden, dass seine KI-Firma xAI ein Konkurrent von OpenAI sei. Seine Behauptung, dass sein Elektroautokonzern Tesla nicht an künstlicher allgemeiner Intelligenz (AGI) arbeitet, sei durch die Einblendung eines dem widersprechenden Tweets entkräftet worden.
In dem Verfahren (Az. 4:24-cv-04722) geht es um eine Klage, die Elon Musk vor zwei Jahren gegen seine ehemaligen Geschäftspartner eingereicht hat. Der Milliardär war drei Jahre lang im Vorstand von OpenAI, ist aber ausgeschieden, bevor die KI-Firma mit ChatGPT den aktuellen KI-Hype ausgelöst und später ein gewinnorientiertes Tochterunternehmen gegründet hat. Er wirft den Verantwortlichen vor, damit gegen die Gründungsvereinbarung verstoßen zu haben, in der festgelegt wurde, dass OpenAI eine sogenannte Artificial General Intelligence (AGI) zum Wohle der Menschheit entwickeln würde und nicht zur Gewinnmaximierung Einzelner. Als AGI wird ein KI-System bezeichnet, das jede intellektuelle Aufgabe wie ein Mensch verstehen und ausführen kann.
ما الذي يجب مراقبته
توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق
Das Kreuzverhör wird am Donnerstag fortgesetzt und weitere Details zu Musks Forderungen und dem Zeitpunkt der Finanzierungseinstellung hervorbringen
مرجح جداً · خلال أيام
Der Rechtsstreit wird sich über mehrere Monate hinziehen, da komplexe Corporate-Governance-Fragen zu klären sind
مرجح · خلال أشهر
أسئلة مفتوحة
- Welche konkreten Beweise hat Musk für den angeblichen Verstoß gegen die Gründungsvereinbarung?
- Wie wird das Gericht die Forderung nach 51 Prozent der Anteile bewerten?
- Welche Auswirkungen hat der Rechtsstreit auf die Zukunft von OpenAI?





