نظرة سريعة
- Israelische Armee greift Ziele in Beirut an, Reaktion auf Drohnenangriffe der Hisbollah.
- USA und Iran verhandeln über Friedensabkommen, Pakistan vermittelt.
- Tanker vor Oman beschossen.
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لماذا يهم
Israelische Luftangriffe auf Beirut und Drohnenangriffe der Hisbollah eskalieren die Spannungen. Gleichzeitig laufen Verhandlungen über ein Friedensabkommen zwischen den USA und Iran, vermittelt durch Pakistan.
Rauch und Chaos in Beiruts südlichen Vororten: Am Sonntag schlugen hier israelische Geschosse ein.AFP
Trump kündigt Unterzeichnung von Abkommen am Sonntag an +++ US-Militär meldet Abschuss iranischer Drohnen +++ Insider: VAE haben bereits Milliarden für Iran freigegeben +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Israel greift Beirut aus der Luft an
Die israelische Armee hat Luftangriffe in Beirut durchgeführt. Am Mittag im Internet verbreitete Videos zeigten Rauchwolken, die aus der Dahiyeh aufstiegen, den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt. Am vergangenen Sonntag hatten ähnliche Angriffe dazu geführt, dass Iran Raketen auf Israel abfeuerte.
Die israelische Armee sprach in einer ersten Mitteilung davon, dass sie „Infrastrukturgelände der Hizbullah präzise angegriffen“ habe. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz hoben laut israelischen Medienberichten in einem gemeinsamen Statement hervor, der Angriff sei eine Reaktion auf „Beschuss israelischen Territoriums“ durch die Hizbullah gewesen. Über Opfer war vorerst nichts bekannt.
Am Sonntag hatten bis zum Mittag drei Hisbollah-Drohnen den Norden Israels erreicht. In einem Bericht des Armeeradios darüber wurde hervorgehoben, dass die israelische Armee in Antwort darauf „noch nicht“ Beirut bombardiert habe. Am Montag hatte Katz verkündet, jede Attacke auf die Orte im Norden Israels werde einen Angriff auf die Dahiyeh nach sich ziehen.
Zugleich hieß es in mehreren Berichten, das bevorstehende Abkommen zwischen den USA und Iran werde auch die theoretisch geltende Waffenruhe an der israelisch-libanesischen Front erneuern und möglicherweise verstärken. In Israel wurde daraufhin beträchtliche Kritik an dieser möglichen Bestimmung geäußert.
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Verhandler aus Katar in Teheran
Katarische Unterhändler sind einem Insider zufolge diesen Morgen nach Teheran geflogen. Die Reise stehe im Zusammenhang mit den Bemühungen um den Abschluss eines Abkommens zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und Iran, sagt die mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.
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Sebastian Gubernator
Teheran will Gebühren in Straße von Hormus erheben
Für zunächst nicht näher beschriebene Dienstleistungen will Iran in der Straße von Hormus künftig Gebühren erheben. Schritte zur Gewährleistung eines sicheren Schiffsverkehrs in der Meerenge dienten der nationalen Sicherheit und dem weltweiten Gemeinwohl, teilte das Außenministerium der Nachrichtenagentur Fars zufolge mit. Zudem forderte das Ministerium ein Ende der ausländischen Militärpräsenz in der Region und bezeichnete die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder als festen Bestandteil eines geplanten Abkommens mit den USA.
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Sebastian Gubernator
Iran schließt Unterzeichnung von Abkommen am Sonntag aus
Die iranische Regierung hat Staatsmedien zufolge die Unterzeichnung eines möglichen Friedensabkommens mit den USA an diesem Wochenende ausgeschlossen. „Wir müssen abwarten, bis das genaue Datum der Unterzeichnung feststeht“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, der iranischen staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Das werde „nicht morgen, am Sonntag“, sondern eher „in den kommenden Tagen“ der Fall sein.
Zuvor hatte der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif, dessen Regierung zwischen Teheran und Washington vermittelt, auf X erklärt, eine Einigung werde „voraussichtlich in den nächsten 24 Stunden erwartet“. Pakistan bereite sich „auf die elektronische Unterzeichnung des Friedensabkommens direkt danach vor“, schrieb Sharif weiter. Danach sollten „technische Gespräche auf Fachebene in der kommenden Woche“ folgen.
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Pakistan: Iran-Deal voraussichtlich innerhalb von 24 Stunden
Im Krieg zwischen den USA und Iran schürt der Vermittler Pakistan weiter Hoffnungen auf den baldigen Abschluss eines Abkommens. „Da mit der Finalisierung voraussichtlich in den nächsten 24 Stunden zu rechnen ist, bereitet sich Pakistan auf die elektronische Unterzeichnung des Friedensabkommens unmittelbar danach vor“, schrieb Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif auf der Online-Plattform X. Auch bereite man sich auf Gespräche auf technischer Ebene in der kommenden Woche vor.
„Wir sind einem Friedensabkommen näher als je zuvor“, erklärte Sharif. „Wir sind zuversichtlich, dass dieses historische Friedensabkommen eine solide Grundlage für dauerhaften Frieden bilden wird.“
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Tanker vor Omans Küste von Geschoss getroffen
Vor der Küste Omans ist ein Tanker am Backbordbug von einem Geschoss unbekannter Herkunft getroffen worden. Der Vorfall habe sich sechs Seemeilen (rund elf Kilometer) östlich des Landes ereignet, teilt die britische Seefahrtsbehörde UKMTO mit. Die Besatzung sei unversehrt geblieben. Der Tanker setze seine Fahrt zum Hafen fort.
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Iran plant Beisetzung von Chamenei am 9. Juli
Die Trauerfeierlichkeiten für das getötete religiöse und politische Oberhaupt Irans, Ajatollah Ali Chamenei, sollen staatlichen Medien zufolge am 4. Juli in Teheran beginnen. Sie enden demnach am 9. Juli mit seiner Beisetzung in Maschhad, dem Heimatort Chameneis. Er war im Februar bei den ersten Angriffen der USA und Israels auf Iran getötet worden. Er stand mehr als drei Jahrzehnte an der Spitze der Islamischen Republik.
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Israel ordnet Evakuierung von 20 Orten in Südlibanon an
Die israelische Armee hat die Bewohner von 20 Städten und Dörfern in Südlibanon zur Evakuierung aufgefordert. Zugleich meldete die Armee mehrere Drohnenangriffe der libanesischen Hizbullah-Miliz auf Nordisrael seit dem Freitagabend.
Armeesprecher Avichay Adraee erklärte auf X, die Bewohner sollten ihre Häuser zu ihrer eigenen Sicherheit unverzüglich verlassen und sich nördlich des Flusses Sahrani begeben. Wer sich in der Nähe von Hizbullah-Kämpfern, deren Einrichtungen und Kampfmitteln aufhalte, bringe sein Leben in Gefahr.
Wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen sind, war zunächst unklar.
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Sabrina Frangos
US-Militär meldet Abschuss iranischer Drohnen in Straße von Hormus
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben mehrere iranische Drohnenangriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus abgewehrt. „Die US-Streitkräfte haben sie alle in den letzten Stunden abgeschossen, während der Schiffsverkehr durch die Meerenge ungehindert weiterfließt“, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Die Meerenge bleibe für den Schiffsverkehr geöffnet. Das US-Militär machte keine weiteren Angaben – auch nicht zur Zahl abgeschossener Drohnen.
US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt erklärt, das Militär habe mehrere Tanker durch die Meerenge gebracht. Die Durchfahrt einzelner Schiffe lässt sich jedoch nicht mit den hohen Transitmengen vor dem Iran-Krieg vergleichen: Noch Anfang des Jahres fuhren Berichten zufolge täglich um die 130 Schiffe ungehindert durch die Meerenge.
Die Straße von Hormus ist als Exportroute für Öl, Flüssiggas und Dünger aus den Staaten des Persischen Golfs von großer Bedeutung für die Weltwirtschaft.
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Sabrina Frangos
Insider: VAE haben bereits Milliarden für Iran freigegeben
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben Insidern zufolge bereits Gelder in Höhe von mehr als drei Milliarden Dollar für Iran freigegeben. Insgesamt hätten die VAE Zahlungen über zehn bis 20 Milliarden Dollar zugesagt, sagen vier mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Im Gegenzug solle die Islamische Republik ihre Angriffe auf den Golfstaat einstellen. Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der Washington und Teheran über ein Ende des Krieges der USA und Israels gegen den Iran verhandeln.
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Irem Yildirim
Iran: Ende der Libanon-Angriffe Teil der Vereinbarung mit den USA
Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagt im staatlichen Fernsehen, die Absichtserklärung mit den USA sei noch nicht unterzeichnet und es könne noch Änderungen geben. Geplant sei ein Ende des Krieges an allen Fronten inklusive Libanons. Teil der Vereinbarung sei auch ein Ende der US-Blockade gegen Iran und die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Fragen des iranischen Atomprogramms würden erst zu einem späteren Zeitpunkt behandelt. Iran sei der Gewinner des Krieges mit den USA, fügt Araghtschi hinzu. Das Land gehe aus dem Krieg gestärkt hervor.
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Pakistan verkündet Übereinkunft der USA mit Iran
Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif hat bestätigt, dass die Vereinigten Staaten und Iran sich auf einen Text für ein Rahmenabkommen für ein „Friedensabkommen“ geeinigt hätten. Es gelte aber noch, die nächsten Schritte festzulegen, teilte Sharif am Freitagabend auf der Plattform X mit.
Bei dem Text dürfte es sich um ein Rahmenabkommen handeln, das die Modalitäten für weitere Verhandlungen etwa über das iranische Atomprogramm festlegt. Es soll auch die freie Schifffahrt in der Straße von Hormuz sicherstellen.
„Frieden war noch nie so nah wie jetzt“, erklärte Sharif weiter. Er sprach zudem von einer „unablässigen Desinformationskampagne, die von jenen geführt wird, die das Friedensabkommen sabotieren wollen“. Pakistan nimmt zwischen den Kriegsparteien USA und Iran eine Vermittlerrolle ein.
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Irans Außenminister: Rahmenabkommen zum Greifen nah
Nach Trumps Posts hat der iranische Außenminister Abbas Araghchi verkündet, er sehe ein Rahmenabkommen zwischen seinem Land und den USA in greifbarer Nähe. „Die Absichtserklärung von Islamabad stand noch nie so kurz vor dem Abschluss“, schrieb Araghchi auf X. „Bis zur endgültigen Fertigstellung sollten sich die Medien mit Spekulationen über ihren Inhalt zurückhalten“, fügte er hinzu. Einzelheiten würden der Öffentlichkeit zu gegebener Zeit mitgeteilt.
Araghchi bezog sich auf die Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Anfang April. Damals hatte eine Delegation aus Washington, angeführt von Vizepräsident J.D. Vance, mit dem iranischen Außenminister und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf über ein Kriegsende gesprochen. Das zweitägige Treffen endete unter pakistanischer Vermittlung jedoch ohne Durchbruch.
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Trump empört sich über iranische Verlautbarungen
Der amerikanische Präsident Donald Trump bezichtigt iranische Agenturen, einen falschen Stand über eine angebliche Vereinbarung mit Teheran zu verbreiten. „Die Bedingungen, die der Iran an die Fake-News-Medien durchgesickert hat, haben nichts mit den Bedingungen zu tun, die schriftlich vereinbart wurden“, schrieb Trump am Freitag auf seiner Plattform Truth Social. Iranische Nachrichtenagenturen dementierten am Donnerstag die Aussage Trumps, dass die USA mit Iran schon eine Vereinbarung getroffen haben.
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Quelle: FAZ.NETArtikelrechte erwerben
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Weitere Eskalation der Kämpfe zwischen Israel und Hisbollah.
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- Wird das US-Iran-Abkommen tatsächlich unterzeichnet?
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