Neues KI-Rechenzentrum in München: Chance oder Risiko?
Telekom und Nvidia planen einen Giganten in München, während Fragen zur KI-Blase und digitaler Unabhängigkeit laut werden.
نظرة سريعة
- Die Telekom und Nvidia planen den Bau eines der größten europäischen Rechenzentren in München im Wert von einer Milliarde Euro.
- ZEIT-Digitalredakteurin Eva Wolfangel analysiert die Bedeutung für Deutschland, während der Podcast auch Themen wie KI-Assistenten im Gesundheitswesen, den Hackerparagrafen und den Urheberrechtsschutz gegenüber OpenAI beleuchtet.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Telekom und Nvidia kündigten den Bau eines Rechenzentrums in München an. Zudem gibt es Diskussionen um KI-Regulierung und Urheberrechte.
Gigantische Rechenzentren werden nicht immer nur im Ausland gebaut: In dieser Woche kündigten auch die Telekom und der US-Chiphersteller Nvidia an, eines der größten europäischen Rechenzentren in München bauen zu wollen. Es soll rund eine Milliarde Euro kosten und mit 10.000 Hochleistungschips bestückt werden.
Ziel dabei ist, klar, den Industriestandort Deutschlands zu stärken. Aber: Ist das nicht schlechtes Timing, wo so viele gerade vor der großen KI-Blase warnen, die bald platzen könnte? Und: Ist ein solches Projekt ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer größeren digitalen Unabhängigkeit Europas von den USA – mit einem US-Konzern als zentralem Kooperationspartner? ZEIT-Digitalredakteurin Eva Wolfangel analysiert, was das Vorhaben für Deutschland, Europa und die Telekom bedeutet und wie viel an den enthusiastischen Worten der Telekom- und Nvidia-Chefs und mehrerer Bundesminister dran ist.
Außerdem geht es in dieser Folge von Neustart um Eva Wolfangels Telefonat mit einem KI-Assistenten beim Orthopäden – ein bemerkenswertes Gespräch, auch weil Doctolib, die Firma dahinter, 2021 mit einer Sicherheitslücke rund um Arzt- und Impftermine aufgefallen war. Weitere Themen im Podcast: Claudia Plattner, Chefin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), ruft dazu auf, endlich den deutschen Hackerparagrafen zu reformieren. Und: Eine japanische Organisation, die Animationsstudios wie das berühmte Studio Ghibli vertritt (Mein Nachbar Totoro, Prinzessin Mononoke), hat OpenAI aufgefordert, ihr urheberrechtlich geschütztes Material nicht mehr ungefragt zum KI-Training zu benutzen.
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.
أسئلة مفتوحة
- Wann wird das Rechenzentrum in München betriebsbereit sein?
- Wie verhält sich OpenAI zur Beschwerde der japanischen Organisation?





