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News: Donald Trump zieht US-Truppen ab, Amokfahrt in Leipzig, Reiner Haseloff und Bodo Ramelow im Gespräch
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Spiegel Deutschland05.05.2026General4 dk okumaGermany

News: Donald Trump zieht US-Truppen ab, Amokfahrt in Leipzig, Reiner Haseloff und Bodo Ramelow im Gespräch

لماذا يهم

The article discusses the difficult position of German politician Friedrich Merz in dealing with US President Donald Trump, a car attack in Leipzig, and the reflections of former state premiers Reiner Haseloff and Bodo Ramelow. It also briefly mentions a whale named Timmy.

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Sag zum Abschied leise MAGA

Das Bedauern hält sich in Grenzen, er wollte den Job ja unbedingt, und jetzt hat er ihn eben. Aber das muss man schon sagen: Friedrich Merz ist nicht zu beneiden. Wie er es auch macht, ist es falsch: Ist der Bundeskanzler recht freundlich zu Donald Trump, dann heißt es allenthalben, er solle dem US-Präsidenten doch bitte mal die Meinung sagen. Und kritisiert er ihn endlich deutlich, dann ist Trump schwer beleidigt. Und in den Kommentaren heißt es, Merz habe sich furchtbar undiplomatisch verhalten.

Dabei ist es doch wahrscheinlich so: Ein gutes Verhältnis zu Donald Trump kann dauerhaft nur haben, wer stets eilfertig und beflissen genau das tut, was Donald Trump gerade will. Mit Vernunft oder gar Kritik ist bei diesem Mann nichts zu gewinnen, Absprachen mit ihm haben keinen Wert.

Womöglich hat Merz mit seiner Bemerkung, die iranische Führung habe die US-Amerikaner »gedemütigt«, dem Präsidenten nur einen willkommenen Anlass gegeben, den lieben Verbündeten aus Europa und vor allem den Deutschen zu zeigen, wer das Sagen hat. Nun droht Trump also wieder höhere Zölle an (hier mehr) und zieht tatsächlich Soldaten ab.

Allein und psychisch auffällig

Zwei Menschen sind gestorben, drei weitere schwer verletzt. Und noch viele mehr sind betroffen, als ebenfalls verletzte oder traumatisierte Zeugen. Auch Menschen fern von Leipzig können den Horror nachvollziehen, der über die Fußgängerzone in der Innenstadt hereinbrach, als ein 33-jähriger Mann sein Auto mit hoher Geschwindigkeit in die Masse der Passanten steuerte: So eine Tat kann überall geschehen, und jeder kann zum Opfer werden.

Nach Angaben der Behörden handelt es sich bei dem Todesfahrer um einen deutschen Staatsbürger, der hierzulande geboren ist und in der Gegend von Leipzig lebte. Den ersten Ermittlungen zufolge agierte der Mann allein. Es heißt, er sei psychisch auffällig. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) geht von einer Amokfahrt aus. So bleibt den Opfern und ihren Familien, den Leipzigern und allen anderen Mitfühlenden nur das Entsetzen über eine Tat, für die es wohl keine andere Erklärung gibt als die Krankheit des Täters.

Mit Abstand und Gelassenheit

An diese beiden Herren wird man sich womöglich in einigen Jahren wehmütig erinnern: Als Reiner Haseloff (CDU) in Sachsen-Anhalt regierte und Bodo Ramelow (Linke) in Thüringen, da hatten wir es noch mit stabilen Demokraten an den Spitzen dieser Länder zu tun. Das Gespräch, das meine Kollegen Felix Bohr und Steffen Winter mit den beiden ehemaligen Ministerpräsidenten geführt haben, ist allerdings keineswegs von Nostalgie und Zukunftsängsten geprägt. Viel mehr berichten hier zwei erfahrene Profis mit Abstand und Gelassenheit von den großen Herausforderungen ihrer Regierungszeit.

Bemerkenswert ist das gute Verhältnis der beiden und der Respekt, mit dem sie sich begegnen: Haseloff und Ramelow verbindet mehr, als sie trennt. Beide sind gläubige Christen, beiden waren die gemeinsamen Interessen der ostdeutschen Länder wichtiger als Parteipolitik. Und beide vermochten es, mit bodenständiger Sprache das Vertrauen ihrer Wählerschaft zu gewinnen.

Das ganze Gespräch hier: »Wer die AfD wählt, darf sich nicht beklagen, wenn demokratische Standards erodieren«

… ist jener Buckelwal, dessen wiederholte Strandung und Verbringung in die Nordsee viele Menschen in diesem Land in Atem gehalten hat. Der angeblich an ihm angebrachte Peilsender liefere zwar Vitaldaten (was nach Ansicht von Experten gar nicht geht), aber keine Position – so erfährt man von der privaten Initiative zu seiner, nun ja, Rettung. Damit ist dieser Wal jedenfalls endlich in einem natürlichen Zustand angekommen, nämlich fern unserer Augen und Ohren, wie es sich für ein wildes Großtier gehört. So oder so: Timmy ist jetzt an einem besseren Ort.

Mehr zum Thema: Lebt der Wal überhaupt noch?

أسئلة مفتوحة

  • What will be the long-term consequences of Trump's policies on international relations?
  • What specific mental health issues did the Leipzig attacker suffer from?
  • Will the relationship between German politicians and the US improve under future administrations?
  • What is the current status and location of the whale Timmy?

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This article was originally published by Spiegel Deutschland.

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