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Nippon Paint bietet 7,5 Milliarden Euro für Akzo Nobels Farbengeschäft
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Nippon Paint bietet 7,5 Milliarden Euro für Akzo Nobels Farbengeschäft

نظرة سريعة

  • Der japanische Lackhersteller Nippon Paint hat ein Angebot über 7,5 Milliarden Euro für das Dekorfarbengeschäft von Akzo Nobel vorgelegt.
  • Die Bewertung liegt beim Zwölffachen des erwarteten Ebitda für 2026.
  • Akzo Nobel hat das Gebot noch nicht verhandelt.

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Nippon Paint hat ein neues Angebot für das Farbengeschäft von Akzo Nobel vorgelegt, nachdem ein früherer Versuch scheiterte. Akzo Nobel plant stattdessen eine Fusion mit Axalta Coating Systems.

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Vor allem die Lacke von Dulux sind in Europa beliebt. Nun bietet ein japanischer Konzern für die Farbensparte von Akzo Nobel. Mit seinem ersten Angebot war er noch gescheitert. 13.07.2026 - 06:53 Uhr Artikel anhören

Dulux-Lack: Wird das Farbengeschäft von Akzo Nobel verkauft? Foto: REUTERS

Tokio. Der japanische Lackhersteller Nippon Paint hat ein Angebot über 7,5 Milliarden Euro für das Dekorfarbengeschäft des niederländischen Rivalen Akzo Nobel vorgelegt. Das bestätigte das Tokioter Unternehmen am Montag in einer Mitteilung. Konkrete Entscheidungen über eine Transaktion seien jedoch noch nicht gefallen.

Die Aktie von Nippon Paint gab zeitweise um bis zu 3,4 Prozent nach – der stärkste Intraday-Rückgang seit mehr als einem Monat.

Das Angebot bewertet die Sparte mit dem Zwölffachen des für 2026 erwarteten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Akzo Nobels Management soll das Gebot bislang weder mit dem Bieter verhandelt noch an die eigenen Aktionäre weiterkommuniziert haben.

Vor einem Monat war ein gemeinsamer Übernahmeversuch von Nippon Paint und dem US-Konkurrenten Sherwin-Williams auf den gesamten niederländischen Hersteller gescheitert. Akzo Nobel hatte zwei Vollkaufangebote abgelehnt und regulatorische Hürden als zu hoch eingestuft.

Der Konzern hält stattdessen an einer im vergangenen November angekündigten Fusion mit dem Beschichtungsspezialisten Axalta Coating Systems fest. Das geplante Gemeinschaftsunternehmen käme auf einen Unternehmenswert von rund 25 Milliarden Dollar; Akzo Nobel würde 55 Prozent halten und die Börsennotierung von Amsterdam nach New York verlagern. Die US-Kartellbehörde FTC prüft den Deal noch.

Sollte Nippon Paint mit dem neuen Angebot Erfolg haben, würde die globale Marke Dulux erstmals wieder in einer Hand vereint. Das Dekorfarbengeschäft erzielt knapp zwei Drittel seines Umsatzes in Europa.

Mehr: AkzoNobel lässt Rivalen abblitzen und hält an Axalta-Fusion fest

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أسئلة مفتوحة

  • Wird Akzo Nobel das Angebot verhandeln?
  • Wie wird die FTC die Axalta-Fusion prüfen?
  • Wird Nippon Paint sein Angebot erhöhen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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