RBI gewinnt Übernahmekampf um Addiko Bank mit 56,16% der Anteile
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Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat den Übernahmekampf um die Addiko Bank gewonnen, indem sie bis zum Ablauf der Frist 56,16% der Anteile erworben hat, wobei sie ihre Zielmarke von 55% übertraf.
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Die RBI hatte im April ihre Übernahmepläne für die Addiko Bank bekanntgegeben.
Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat den Übernahmekampf um die Addiko Bank gewonnen. Bis zum Ablauf der Frist am Mittwoch seien Zusagen für 56,16 Prozent der Anteile eingegangen, teilte das Wiener Institut mit. Damit übertraf die RBI die Zielmarke von 55 Prozent. Sie bietet 26,50 Euro je Aktie zuzüglich möglicher künftiger Zahlungen aus geplanten Verkäufen von Addiko-Töchtern und bewertet die Bank damit mit rund 517 Millionen Euro.
Dass die RBI das Rennen für sich entschieden hat, hatte sich vergangene Woche abgezeichnet, nachdem die Frist für einen Rücktritt der Aktionäre ausgelaufen war. Insgesamt gingen Annahmeerklärungen für rund 10,8 Millionen Addiko-Aktien ein, darunter auch das 9,63-Prozent-Paket der serbischen Alta Group, deren Anteil über Finanzinstrumente jedoch deutlich höher sein dürfte. Das endgültige Ergebnis steht laut RBI noch aus, da aus technischen Gründen vereinzelt noch verspätete Annahmeerklärungen eintreffen könnten.
Die RBI, die ihre Übernahmepläne im April öffentlich gemacht hatte, setzte sich damit gegen die slowenische Nova Ljubljanska Banka (NLB) durch. Im Zuge des Bieterkampfes hatten beide Banken ihre Offerten nachgebessert. Um den Erfolg abzusichern, hatte die RBI im Juli ihre ursprüngliche Mindestannahmeschwelle von 75 auf 55 Prozent gesenkt. Die NLB hatte zuletzt mit 37,00 Euro je Aktie zwar deutlich mehr geboten und Addiko mit rund 721 Millionen Euro bewertet.
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