Sozialministerin Drese ermutigt Arbeitgeber zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung
نظرة سريعة
- Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) ruft Arbeitgeber auf, Menschen mit Handicap einzustellen.
- Sie verweist auf Unterstützungsangebote des Lagus, da etwa die Hälfte der Unternehmen Ausgleichsabgaben zahlt, statt die gesetzliche Beschäftigungspflicht zu erfüllen.
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Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin hat Arbeitgeber dazu ermutigt, Menschen mit Handicap zu beschäftigen. «Etwa die Hälfte aller Unternehmen zahlt eine Ausgleichsabgabe, statt Menschen mit Behinderungen eine berufliche Chance zu geben», sagte Stefanie Drese (SPD) anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) laut Mitteilung. Drese verwies auf Unterstützungsangebote auch vom Lagus.
Offiziellen Zahlen zufolge lebten Ende 2025 etwa 408.000 Menschen mit Behinderung in Mecklenburg-Vorpommern. Das seien 13.000 mehr als ein Jahr zuvor. Etwa 237.500 Menschen galten demnach als schwerbehindert, das entspricht einem Plus von 7.000 im Verglich zum Vorjahr. Als schwerbehindert gelten Menschen, denen ein Grad der Behinderung von 50 und mehr von den Versorgungsämtern zuerkannt wurde.
Gesetzliche Beschäftigungspflicht
Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, schwerbehinderte Menschen einzustellen, wenn sie 20 oder mehr Menschen beschäftigen. Tun sie dies nicht oder erfüllen diese Beschäftigungspflicht nur teilweise, müssen sie eine Ausgleichsabgabe zahlen.
Das Inklusionsamt im Lagus hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr Zuschüsse in Höhe von 13,7 Millionen Euro an Arbeitgeber im Land bewilligt zur Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Menschen, zur Einrichtung behindertengerechter Arbeitsplätze sowie für außergewöhnliche Belastungen bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.





