Stromkosten-Entlastung: Verbraucherschützer sehen "leeres Versprechen"
Laut einer Analyse des vzbv sparen private Haushalte im Schnitt nur 56 Euro pro Jahr durch die staatliche Subventionierung der Netzentgelte, statt der versprochenen 100 Euro.
نظرة سريعة
- Verbraucherschützer kritisieren, dass die angekündigte Stromkosten-Entlastung für private Haushalte mit durchschnittlich nur 56 Euro pro Jahr weit hinter den versprochenen 100 Euro zurückbleibt.
- Der vzbv fordert eine Senkung der Stromsteuer.
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لماذا يهم
Die Bundesregierung hat eine Subventionierung der Netzentgelte angekündigt, um die Stromkosten für private Haushalte um durchschnittlich 100 Euro pro Jahr zu senken. Dies wurde durch ein Gesetz Mitte Dezember geregelt, das einen Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro vorsieht.
Die vom Bund angekündigte Entlastung privater Haushalte bei den Stromkosten kommt längst nicht im versprochenen Umfang an.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Markt-Analyse des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).
In "fast allen untersuchten Regionen" werde die in Aussicht gestellte Entlastung von hundert Euro pro Jahr für einen typischen Haushalt deutlich verfehlt, so die Verbraucherschützer. Laut Studie sparen Haushalte mit Normalverbrauch im Schnitt durch die Maßnahme lediglich 56 Euro im Jahr.
Nur bei einem von 25 untersuchten Netzbetreibern lag die Entlastung bei über 100 Euro pro Jahr. Regional und je nach Netzgebiet variieren die berechneten Ersparnisse stark - sie reichen von jährlich 18 Euro in Rostock bis zu 109 Euro in Mainz.
6,5 Milliarden Euro Bundeszuschuss
Ziel der Bundesregierung war es, die Stromkosten für die Privathaushalte durch eine Subventionierung der Netzentgelte zu senken - und zwar durchschnittlich um hundert Euro. Mitte Dezember war dazu ein Gesetz in Kraft getreten, das den entsprechenden Bundeszuschuss zu den den Übertragungsnetzkosten in Höhe von 6,5 Milliarden Euro regelt.
Die Netzentgelte werden für Nutzung und Instandhaltung der Stromleitungen sowie die Bereitstellung der Zähler erhoben und sind regional unterschiedlich hoch. Über den Zuschuss sollte die Kostenbelastung der Stromkunden gedämpft werden.
"Leeres Versprechen"
"Die Bundesregierung kommt ihren eigenen Zusagen nicht nach", kritisiert vzbv-Chefin Ramona Pop. Für die meisten Haushalte bleibe die angekündigte Entlastung ein "leeres Versprechen", so die Verbraucherschützerin.
Da sich die Strompreise durch den Iran-Krieg noch weiter verteuern könnten, fordert Pop die Bundesregierung zum Handeln auf. So könnte beispielsweise eine Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß von 0,1 Cent pro Kilowattstunde auch für die Haushalte "wirksamer und fairer" sein.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher könnte sich so eine Entlastung von rund 68 Euro pro Jahr ergeben - und zwar bundeseinheitlich und unabhängig vom Netz, so die Verbraucherschützerin. Die Regierung hatte die Stromsteuer bisher nur für die Industrie gesenkt, nicht aber für die privaten Haushalte.
ما الذي يجب مراقبته
توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق
Die Bundesregierung wird unter Druck geraten, die Stromsteuer für private Haushalte zu senken.
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Weitere Analysen zur Effektivität der Strompreisbremse werden veröffentlicht.
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Die Strompreise könnten weiter steigen, falls sich die geopolitische Lage im Nahen Osten verschärft.
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أسئلة مفتوحة
- Wie genau werden die 6,5 Milliarden Euro Bundeszuschuss von den Netzbetreibern verwendet?
- Welche spezifischen Maßnahmen plant die Bundesregierung, falls die Strompreise weiter steigen?
- Wann könnte eine Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß umgesetzt werden?




