THG-Quote: Mehr Geld für E-Autofahrer ab 2026
نظرة سريعة
- Die THG-Quote, die E-Autofahrern ein zusätzliches Einkommen sichert, wird voraussichtlich ab 2026 wieder höhere Auszahlungen ermöglichen.
- Nach einem Rückgang in den Vorjahren könnten Prämien von bis zu 380 Euro erzielt werden.
- Vorsicht ist jedoch bei der Wahl des Vermittlers geboten.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Die THG-Quote ermöglicht es E-Autobesitzern, Prämien durch die Bündelung und Einreichung ihrer individuellen Ansprüche bei Vermarktern zu erhalten. Nach anfänglich hohen Beträgen sind die Auszahlungen in den letzten Jahren stark gesunken.
Die sogenannte THG-Quote ist in den vergangenen Jahren immer weiter gefallen. 2026 dürfte sie wieder höher ausfallen. Doch bei der Wahl des Partners ist Vorsicht angebracht. Holger Holzer 11.06.2026 - 08:11 Uhr Artikel anhören
Elektro-BMW: Die THG-Quote steigt wieder. Foto: Brightcove
Köln. Die THG-Quote spült seit Jahren ohne viel Aufwand ein nettes Taschengeld in die Kassen von E-Autofahrern. Nachdem der Betrag zuletzt eher überschaubar ausgefallen ist, gibt es nun möglicherweise wieder etwas mehr Geld. Wenn man bei der Wahl des passenden Vermittlers vorsichtig vorgeht.
Die THG-Quote wird seit 2022 ausgezahlt, beantragen kann sie jeder E-Auto-Halter für das jeweils laufende Jahr. Dabei ist ein Weg über privatwirtschaftliche Vermarkter nötig, die die individuellen Ansprüche aufkaufen, bündeln und beim Umweltbundesamt einreichen. In den Anfangsjahren konnten Elektromobilisten auf diesem Weg Einnahmen von bis zu 400 Euro erzielen.
Doch bald folgte ein rasanter Absturz: 2024 gab es für die meisten E-Auto-Halter nur noch zweistellige Beträge. Auch 2025 blieben die Auszahlungen bescheiden – Garantieprämien lagen selten über 90 Euro.
Für das laufende Jahr hat sich der Trend gedreht. Im April hat der Bundestag das Zweite Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote beschlossen, das rückwirkend zum Jahresbeginn gilt.
Die Kernänderungen: Biokraftstoffe auf Palmölbasis dürfen nicht mehr auf die THG-Quote angerechnet werden, die bisherige Doppelanrechnung bestimmter Biokraftstoffe entfällt, und neue Vor-Ort-Kontrollen sollen dem grassierenden Betrug mit Biokraftstoffimporten den Garaus machen. Das macht es für Mineralölkonzerne wesentlich schwieriger, ihre Quotenpflichten wie zuletzt vor allem mit billigen Biokraftstoffen zu erfüllen. Die Nachfrage nach CO2-Zertifikaten aus dem Elektroauto-Bereich ist entsprechend gestiegen.
Bis zu 380 Euro im Jahr
Das schlägt sich in den Prämien nieder. Laut ADAC werden für 2026 bei manchen Vermittlern bereits über 300 Euro ausgezahlt. Das Vergleichsportal Verivox listet Garantieangebote von bis zu 380 Euro auf. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorjahren – wenngleich noch ein Stück von den Rekordwerten aus 2022 entfernt.
Wer auf Risiko geht, könnte sogar noch etwas mehr herausholen: Denn neben den festen Beträgen, die oft schon im Frühsommer ausgezahlt werden, bieten viele Prämienvermittler sogenannte Flex-Prämien an, deren Höhe sich erst im Herbst klärt – anhand des abschließend ermittelten tatsächlichen Kurses.
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Allerdings warnen einige Marktbeobachter, dass die aktuell hohen Endkundenpreise auch durch den scharfen Wettbewerb unter den Vermittlern getrieben werden und ein Preisrückgang im Sommer möglich ist. Wer eine attraktive Fixprämie im Auge hat, sollte also nicht zu lange warten.
Die gute Nachricht für E-Autofahrer: Der Vermittlermarkt ist wieder etwas übersichtlicher geworden: Einige der unseriösen Anbieter sind verschwunden, der Konsolidierungsprozess hat die verbliebenen Akteure zumindest einem Praxistest unterzogen. Wer mit seinem bisherigen Vermarkter gute Erfahrungen gemacht hat, hat gute Gründe, ihm treu zu bleiben. Wer wechseln will oder muss, sollte wie gehabt Bewertungsportale wie Trustpilot zu Rate ziehen.
Vorsicht ist in jedem Fall geboten, wenn die Vermittler Abo-Modelle mit langfristiger Bindung anbieten. Wer hier falsch klickt oder die Bedingungen nicht sorgfältig liest, ist lange an oft schlechte Konditionen gebunden. Bei einigen Anbietern scheint es durchaus ein Geschäftsmodell zu sein, die eigene Kundschaft in eine solche Abofalle zu locken. Außerdem gilt immer: Erst die AGB lesen, dann unterschreiben.
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Steuerfreiheit für Privatpersonen
Die Antragsfrist beim Umweltbundesamt ist unverändert: Wer die THG-Prämie für 2026 beanspruchen will, muss seinen Antrag bis spätestens 15. November 2026 beim gewählten Vermarkter eingereicht haben – da die Anbieter etwas Vorlaufzeit benötigen, empfehlen viele Portale den 31. Oktober als Stichtag. Wer sein Fahrzeug vor diesem Datum verkauft oder zurückgibt, sollte die Anmeldung entsprechend vorziehen, um die Prämie noch für sich einzustreichen.
Unverändert bleibt auch die Steuerfreiheit der Prämie für Privatpersonen. Plug-in-Hybride sind weiterhin von der THG-Quote ausgeschlossen, da sie auch mit fossilem Kraftstoff betrieben werden können.
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Die Auszahlungen der THG-Quote für 2026 werden voraussichtlich deutlich höher ausfallen als in den Vorjahren.
مرجح جداً
Einige unseriöse Anbieter von THG-Quoten-Vermittlung werden vom Markt verschwinden.
مرجح · المدى القصير
أسئلة مفتوحة
- Wie stark wird der Wettbewerb unter den Vermittlern die Endkundenpreise beeinflussen?
- Welche unseriösen Anbieter werden voraussichtlich vom Markt verschwinden?
- Wie genau werden die neuen Vor-Ort-Kontrollen für Biokraftstoffimporte umgesetzt?





