Trump bei G7: Männliche Dominanz und ein fragiles Abkommen mit dem Iran
نظرة سريعة
- Beim G7-Gipfel inszeniert sich US-Präsident Trump als "Chef".
- Ein Abkommen mit dem Iran, das er unterzeichnen will, steht auf wackeligen Beinen.
- Die G7 einigten sich auf härtere Sanktionen gegen Russland und mehr Waffen für die Ukraine.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
Donald Trump, US-Präsident
»Ich bin der Chef.«
Trump, wie er leibt, lebt und Politik macht. Auch der G7-Gipfel dient dem US-Präsidenten offenbar als ausgezeichnete Bühne zur männlichen Dominanzdarstellung. Ungefiltert ging es aber auch schon am Vortag zu. Da zeichneten Mikrofone diesen Small Talk auf.
Giorgia Meloni, Ministerpräsidentin von Italien
»Ich habe drei Tassen Kaffee getrunken.«
Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin
»Heute Morgen? Zum Aufwachen.«
Friedrich Merz, Bundeskanzler
»Und eine Zigarette.«
Giorgia Meloni, Ministerpräsidentin von Italien
»Nein, ich habe aufgehört.«
Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin
»Du hast aufgehört, bravo!«
Friedrich Merz, Bundeskanzler
»Giorgia, nein!«
Melonis Laster war schon häufiger Thema bei Staatsbesuchen – nun scheint sich das zumindest vorerst erledigt zu haben.
Zwei große Themen des G7-Treffens dürften jedenfalls die Kriege in der Ukraine und in Iran gewesen sein.
US-Präsident Trump war mit der Ankündigung zum Gipfel gereist, am Freitag ein Abkommen mit Iran zu unterzeichnen. Einzelheiten sind noch nicht bekannt, die Berichte darüber widersprüchlich – und das Abkommen dürfte offenbar auf noch wackeligen Beinen stehen.
Reporter
»Ist der Wortlaut der Vereinbarung nun endgültig?«
Donald Trump, US-Präsident
»Nein, das ist nicht endgültig. Es handelt sich um eine Absichtserklärung. Wenn es mir nicht passt, dann fangen wir eben wieder an, auf sie zu schießen und Bomben auf sie zu werfen. Wenn sie sich nicht benehmen, fangen wir sofort wieder an, Bomben auf sie zu werfen – direkt auf ihre Köpfe.«
Im Hinblick auf den Ukrainekrieg einigten sich die G7-Staats- und Regierungschefs auf eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland und eine Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine.
Und immerhin: Die G7 gingen bei diesem Treffen geeinter auseinander als vergangenes Jahr. Damals ließ der US-Präsident aus Verärgerung eine gemeinsame Erklärung nachträglich platzen und reiste einen Tag früher ab.





