Ukraine weitet Raketenangriffe auf russisches Territorium aus
نظرة سريعة
- Die Ukraine hat ihre Raketenangriffe auf russisches Territorium intensiviert.
- In diesem Jahr gab es bereits in fast der Hälfte der russischen Regionen Raketenalarm.
- Ziele sind unter anderem Ölraffinerien und Rüstungsbetriebe, was zu einer Treibstoffkrise in Russland beiträgt.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Die Ukraine weitet ihre Raketenangriffe auf russisches Territorium aus, was zu einer Treibstoffkrise in Russland führt. Gleichzeitig bittet die Ukraine ihre Partner um weitere Militärhilfe.
Audioplayer wird geladen
Die Ukraine hat die Reichweite und Intensität ihrer Raketenangriffe auf russisches Territorium ausgeweitet. In Russland wurde in diesem Jahr in bislang fast der Hälfte der Regionen Raketenalarm ausgelöst. Das ergibt eine Auswertung der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Allein in der vergangenen Woche wurde in mindestens fünf Regionen des Föderationskreises Wolga südöstlich von Moskau Raketenalarm ausgerufen. Hinzu kamen die Region Astrachan im Süden des Landes sowie mindestens vier Regionen im Nordkaukasus. Ähnliche Warnungen gab es auch in den zentralrussischen Regionen Moskau, Wladimir, Tambow, Orjol und Lipezk.
Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj griff kürzlich erneut Ziele tief in Russland an. So sei zum zweiten Mal eine Ölraffinerie im russischen Ufa attackiert worden, teilte Selenskyj am Mittwoch auf der Online-Plattform X mit. Die Anlage liegt mehr als 1300 Kilometer von der Front entfernt. Zudem habe es einen Angriff auf eine strategisch wichtige Anlage in der Region Pensa gegeben.
Dort würden Komponenten für Raketenwaffen hergestellt, die Russland bei seinen Angriffen auf die Ukraine einsetze. Die attackierte Anlage liege rund 600 Kilometer von der Front entfernt.
Augenzeugen berichteten in sozialen Medien von Rauchsäulen über einem oder mehreren Rüstungsbetrieben. Als Zielorte wurden eine Kugellagerfabrik und ein Institut für Elektromechanik genannt, das Navigationshilfen für Flugzeuge und Raketen entwickelt.
Unterdessen trafen russische Luftangriffe im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk über Nacht fünf Tankstellen. Mehrere Brände seien ausgebrochen, teilte der Gouverneur des Gebiets, Olexander Hanscha, auf Telegram mit. Eine Frau sei getötet worden, außerdem gebe es drei Verletzte.
In der Nacht zuvor waren Angriffe auf Tankstellen aus dem nördlichen Gebiet Sumy gemeldet worden. Der ukrainische Branchendienst Naftorynok hat seit April bereits mehr als 140 solcher Attacken gezählt.
Sie wirken wie eine Antwort auf die zunehmende Treibstoffkrise in Russland – zunächst auf der besetzten Krim, dann auch in vielen anderen Regionen. Im Land des Angreifers ist Benzin knapp geworden wegen ukrainischer Treffer auf Raffinerien und Versorgungswege. Russland, ein Großexporteur von Öl, führt deshalb nach Kreml-Angaben Gespräche über mögliche Treibstoffimporte.
Die Ukraine bittet ihre Partner in der Europäischen Union darum, freie Mittel aus der Europäischen Friedensfazilität (EPF) in Höhe von 6,6 Milliarden Euro für die Militärhilfe bereitzustellen. Dies geht aus einem Brief von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hervor, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.
Der gesamte Verteidigungsbedarf der Ukraine wird in dem Schreiben für dieses Jahr auf rund 136 Milliarden Euro geschätzt, wovon der ukrainische Haushalt etwa 53 Milliarden Euro abdeckt.
Reuters/nw
ما الذي يجب مراقبته
توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق
Weitere ukrainische Angriffe auf russische Energieinfrastruktur.
مرجح · خلال أسابيع
Russland wird seine Luftverteidigung verstärken.
مرجح · خلال أسابيع
أسئلة مفتوحة
- Wie wird Russland auf die Eskalation der ukrainischen Angriffe reagieren?
- Welche weiteren Ziele wird die Ukraine ins Visier nehmen?
- Wie wird sich die Treibstoffkrise auf die russische Wirtschaft und Gesellschaft auswirken?




